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Produktbild: Hunter Killer

Hunter Killer

Aus der Reihe Harper
1

32,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.06.2006

Verlag

Arrow Books Ltd

Seitenzahl

642

Maße (L/B/H)

17,8/11/3,7 cm

Gewicht

578 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-09-947434-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.06.2006

Verlag

Arrow Books Ltd

Seitenzahl

642

Maße (L/B/H)

17,8/11/3,7 cm

Gewicht

578 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-09-947434-0

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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  • Mario Pf.

    aus Oberösterreich

    1/5

    20.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Auf Tauchstation

    Öl ist der Motor der Weltwirtschaft und Saudi-Arabien der derzeit weltweit führende Produzent. Und gerade für die USA haben Rohstoff und Produzent Nr. 1 eine immense Bedeutung, was Bestsellerautor Patrick Robinson als Anstoß für seinen Marine-Thriller "Hunter Killer" genommen hat. Deshalb kehrt der nun bereits in den Ruhestand versetzte Admiral a. D. und ehemaliger Sicherheitsberater des Präsidenten, Arnold Morgan erneut zurück, um es mit seinem langjährigen Gegenspieler Ravi Rashud und einer groß angelegten Verschwörung innerhalb des saudischen Königshauses aufzunehmen. Der Tod eines zugekoksten saudischen Prinzen bei einem Jachtunfall im Hafen Monacos ist nur einer der Zwischenfälle in letzter Zeit, die nach der Ansicht von Kronprinz Nasir das Königshaus immer mehr einem finanziellen Ruin aufgrund von Verschwendungssucht und Schadensersatzforderungen entgegen treiben, wobei auch der Unmut in der Bevölkerung des eigenen Landes immer weiter steigt. Da er um einige Jahre älter ist als der amtierende König, sieht Nasir keine Chance die Königsfamilie eines Tages in die Schranken zu weisen und eine Revolution verhindern zu können. So trifft er sich als saudischer Verteidigungsminister im Geheimen mit dem neu gewählten sozialistischen französischen Staatspräsidenten, um ihm ein Angebot zu unterbreiten, dass er kaum ablehnen kann. Mit französischer Unterstützung plant Nasir einen Staatsstreich und die vorübergehende Zerstörung der allein auf Ölförderung basierenden Ökonomie des Landes, wofür Frankreich mit exklusiven Verträgen zum Wiederaufbau und vor allem billigen Öl entlohnt werden soll. Damit wäre Nasir an der Macht und würde umgehend die Unterstützung für Terroristen unterbinden, wie auch den Prinzen ihre mehr als üppigen Taschengelder. Doch um diesen Plan ohne offizielle Involvierung französischer Streitkräfte abzuwickeln ersucht man für eine fürstliche Bezahlung den Ex-Fremdenlegionär Oberst Jacques Gamoudi und auch den HAMAS-General Ravi Rashud um Hilfe. Allerdings erfährt der israelische Geheimdienst Mossad schon bald von der Rekrutierung Rashuds... Ein ähnliches Szenario verwendete bereits der gewesene Sonderberater des US-Präsidenten Richard A. Clarke in seinem Thrillerdebüt "The Scorpions Gate", in dessen Zentrum bereits ein Saudi-Arabien steht, das eine islamistische Revolution bereits hinter sich hat. Der gravierende Unterschied zwischen beiden Autoren ist neben ihrer politischen Einstellung sicher auch das Augenmerk, welches bei Robinson mehr auf militärischen Details und weniger realistischen Szenarien, Konsequenzen und politischen Implikationen liegt. Doch erzählerisch liegt Robinson mit seiner hollywoodtauglichen Story eindeutig vorne, wenngleich es die Details sind, die er zu Gunsten von Action vernachlässigt hat. Grundsätzlich ist das noch nicht bedenklich, aber es sind die Qualitäten eines Autounfalls, die Jagd Hunter Killer wirklich auszeichnen. So schlecht das Buch ist, so sehr fasziniert es auch, man kann nicht aufhören hinzusehen bzw. es zu lesen. Denn Patrick Robinson schafft es trotz gewisser interessanter Ansätze erneut die Kurve zum sturen rechts-konservativen US-Patriotismus zu schaffen, der sich vorwiegend auf das Niveau tumber Propaganda stützt und den Anschein erweckt besser in die 50er-Jahre zu passen, als an den Beginn des 21. Jahrhunderts. Fazit: Faszinierend wie ein Autounfall, einerseits grässlich und als plumpe hochpatriotische US-Propaganda gedacht, aber andererseits auch mitreißend, trotz offensichtlicher Mängel.

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