Produktbild: Maledicte
Band 1

Maledicte

Aus der Reihe Antyre
1

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.05.2007

Verlag

Random House N.Y.

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

23,3/17,3/2,5 cm

Gewicht

458 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-345-49573-0

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.05.2007

Verlag

Random House N.Y.

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

23,3/17,3/2,5 cm

Gewicht

458 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-345-49573-0

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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  • hwm

    2/5

    09.10.2007

    Buch (Taschenbuch)

    Gute Idee + schwache Ausführung = 2,5 Sterne

    MALEDICTE ist die Geschichte einer jungen Frau aus armseligen Verhältnissen. Weil ihr der Liebste genommen wurde, wird sie zur Rächerin und stellt sich in den Dienste Anis, der Göttin der Liebe und Rache. Verkleidet als junger Mann und gesegnet (oder verflucht  das ist reine Ansichtsache) mit übernatürlichen Gaben, dringt sie in die Kreise des Adels vor, wo sie ihren Feldzug beginnt. Doch selbst nachdem sie mit ihrem Liebsten Janus wieder vereint ist, lässt sie der Geist Anis nicht los und treibt sie zu immer schrecklicheren Bluttaten. Vergleiche mit der Kushiel-Saga und dem Grafen von Monte Christo haben mich zum Kauf des Buches verführt. Allerdings stellten sich meine Erwartungen als ungerechtfertigt heraus, was mir das Lesen vermieste. Der Autorin fehlt das schriftstellerische Rüstzeug um das Potential ihrer Geschichte voll auszuschöpfen. Gerade wenn es um Rache, trügerische Leidenschaft und Liebe geht, ist es wichtig, Emotionen transportieren zu können. Das fehlt vollkommen. Lane Robins "sagt" dem Leser, wie sich ihre Charaktere fühlen, sie "zeigt" es nicht - macht es nicht nachvollziehbar. Insbesondere die Gefühlswelt ihrer Hauptfigur, Maledicte, bleibt unzugänglich und da sie durch ihre Emotionen gelenkt wird, auch ihre Beweggründe. Als sie mit ihrem Liebsten wieder vereint ist, sprühen keine Funken. Einzig Gilly, Maledictes treuer Diener sticht heraus. Nicht nur die Charaktere wirken fahl, auch die an die Renaissance angelehnte Welt. Sie ist eine fadenscheinige Kulisse, wirkt wenig hinterdacht und hat nichts von der dekadenten Atmosphäre und prallen Leben, das ich mir erhofft hatte. Vielleicht hätte mir MALEDICTE besser gefallen, wären meine Erwartungen nicht so hoch gewesen. Ich bezweifle es allerdings und kann das Buch nur bedingt weiterempfehlen.

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