Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.08.2009

Verlag

Insel

Seitenzahl

298

Maße (L/B/H)

17,7/10,9/1,8 cm

Gewicht

180 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Picture of Dorian Gray

Übersetzt von

Hedwig Lachmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-35123-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.08.2009

Verlag

Insel

Seitenzahl

298

Maße (L/B/H)

17,7/10,9/1,8 cm

Gewicht

180 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Picture of Dorian Gray

Übersetzt von

Hedwig Lachmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-35123-8

Herstelleradresse

Insel Verlag GmbH
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

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  • Bewertung

    5/5

    25.11.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Einfach überwältigend!

    Dorian Gray ist ein reicher und auffallend hübscher junger Mann. Doch hinter seinen makellosen Zügen verbirgt sich ein düsteres Geheimnis. Er hat seine Seele für ewige Schönheit verkauft und statt seiner, altert ein Portrait von ihm. Jede Sünde und jede Grausamkeit, die er begeht, verändert sein Bild. Das treibt ihn an den Rande des Wahnsinns. DER Klassiker der englischen Literatur ist schön zu lesen, hat eine wunderschöne Sprache und eine grausig schöne Geschichte!

  • Lorenz Laudenberg

    aus Bergisch Gladbach

    5/5

    14.05.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Doppelleben

    Ähnlich wie in Stevensons "Dr Jekyll und Mr Hyde" wird in "Das Bildnis des Dorian Gray" ein Doppelleben dargestellt, das Spannungsverhältnis zwischen Körper und Seele. Der Held des Romans wird dazu verführt, sein Leben als "ästhetisches Kunstwerk" zu gestalten, verpfändet dafür, wie im "Faust", seine Seele. Als lasterhafter Genussmensch wird Dorian Gray zwar nicht älter, bleibt äußerlich ein schöner junger Mann, erkennt aber den körperlichen Verfall immer wieder in seinem Portrait, dem Werk eines befreundeten Künstlers. Der Riss in seiner Persönlichkeit wird größer, völlig ungehemmt entwickelt er sich sogar zum Mörder. Dauerhafter sinnlicher Genuss und ein Leben in Menschlichkeit sind letztlich nicht mehr miteinander vereinbar, verzweifelt, gedrängt von seinem Gewissen, zerstört er das Bild und so sich selbst. - Oscar Wilde spiegelt in seinem Roman (erschienen 1890), der viele Apercus enthält, die Stimmung des "Fin de Siecle", beschreibt hier aber auch die Krisenzeit in der künstlerischen Entwicklung des Dichters. Unter welchen Vorzeichen man auch immer "Dorian Gray" liest, der Lesegenuss ist garantiert!

  • Bewertung

    5/5

    12.04.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Grandios!!!

    Ich habe angefangen zu lesen und habe mich innerlich auf ellenlange Beschreibungen à la Herr der Ringe einbgestellt. Das Buch war jedoch alles andere als langatmig. Trotz zum Teil sehr detailgenauen Beschreibungen, war das Buch angenehm zu lesen und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Beginnt jedoch Lord Henry zu sprechen, dann muss man sich schon erheblich mehr konzentrieren um dessen paradoxe Reden überhaupt zu verstehen. Die Personen haben allesamt Eigenheiten und Macken; dadurch ist es leicht, sich die Peronen und dessen wenn Handeln, Leben und Reden vorzustellen auch. Dorian Grays Leben und dessen Veränderungen sind zum Teil aus einer sehr distanzierten Perspektive beschrieben, trotzdem bewertet Oscar Wilde das Handeln von Dorian, was jedoch immer nachvollziehbar ist. Man kann sich trotz alledem noch ein eigenes Bild von Mr Gray machen. Trotz einiger, wenn auch weniger Hänger (z.B. die Beschreibung Dorian Grays Faible für Edelsteine, die sich über mehrere Seiten erstreckt) "flutschte" das Lesen gerdazu dahin, selten Langweile und hoher Spannungsfaktor mit einer gesunden Mischung Fantasy und sehr gelungenem Ende + die Moral von der Geschicht. Eines meiner Leiblingsbücher!!!

  • Melanie Cerncic

    4/5

    15.01.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Tausche Seele gegen ewige Jugend

    Für mich war „Das Bildnis des Dorian Gray“ mehr als nur ein Roman über einen Mann, der sich vor allem vor dem Altern fürchtete, später aber nicht einmal mehr vor Mord zurückschreckt. Es zeigt ganz deutlich die tiefsten Gründe einer menschlichen Seele auf. Fängst es anfangs ganz harmlos an mit einer – ich würde sagen für die Zeit recht normalen – Männerrunde an, so entwickelt es sich im Laufe der Geschichte zu einem (wenn ich mich hier nach heutigen Genre-Bezeichnungen richte) Thriller mit einem stark psychologischem Hintergrund. Lord Henry (von Dorian auch Harry genannt) hat eine – ich denke für diese Zeit – recht triviale Vorstellung vom Leben. Aussehen ist laut ihm der Schlüssel für alles. Frauen empfindet er als niedrige Geschöpfe, als Sklaven der Natur und somit dem Manne nicht gleichgestellt. Sie sind nervig und unwichtig. Eine Heirat bedeutet für dem Mann, dass er ein langweiliges eingeht, was der Frau zu zuschreiben ist. Als Dorian ihm erzählt, er hätte sich in eine Schauspielerin verliebt, die sich später umbringt, meint Lord Henry nur, dass es für einem Mann nichts besseres gibt, als das sich eine verlassene Geliebte auf Grund seiner umbringt, da alte Romanzen sehr nervig und uninteressant sind. Also wie man sehen kann, ist der Roman alles andere als Frauenfreundlich eingestellt (kleine Info am Rande: Ich studiere Geschichte und hab auch mit der Thematik „Frauengeschichte“ zu tun, wo mir eben dieser Bereich deutlich herausgestochen ist). Wenn man aber jetzt diesen Frauenspezifischen Teil weg lässt, merkt man vor allem, dass der Roman gezielt an die Ständeunterschiede anzielt. So dürfen sich die Adeligen und Bessergestellten alles bieten und das niedrige Volk muss gehorchen. So würde z.B. eine Heirat unter einem Stand (Dorian wollte die Schauspielerin sogar heiraten, was Lord Henry wegen eben ihrem Stand für nicht richtig hielt) zu einem Ausstoß aus der Gesellschaft führen (Dorians Mutter war adelig, sein Vater nicht; nach beider Tod wuchs er bei seinem verhassten Großvater auf). Obwohl die oben genannte Kritik an den Hauptpunkten eher negativ für den Roman klingen, ist er durchaus sehr lesenswert und spannend. Hier wird natürlich vorausgesetzt, dass man nicht weiß, was am Ende mit Dorian Gray passiert, da man sonst das ganze Buch über mehr oder weniger gespannt auf seinen Höhepunkt (=Ende) wartet. Nichts desto trotz ist „Das Bildnis des Dorian Gray“ ein Thriller / Krimi /History- Roman der guten alten englischen Kunst, der einem auch wieder zeigt: Nichts ist unsterblich, bis auf die Seele. Und die gehört im besten Falle dem Teufel.

  • Toni :)

    aus Berlin

    4/5

    04.11.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Der Verfall einer Seele...

    Das Buch ist irgendwie grausam, aber gut. Es hat eine Moral, man kann den Verfall von Dorian Grays Seele gut nachvollziehen und sich gut mit den Figuren identifizieren. Die Idee ist natürlich toll und Lord Henry ist so richtig schön fies, allerdings zieht sich das Buch an einigen Stellen ganz schön und der große Zeitsprung ist auch ein wenig verwirrend. Deswegen auch nur vier Sterne. Trotzdem sehr gelungen.

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