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Soziale Zeit und Biographie Über die Gestaltung von Alltagszeit und Lebenszeit

49,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1993

Abbildungen

mit 7 Abbildungen

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

337

Maße (L/B/H)

22,9/15,2/1,9 cm

Gewicht

499 g

Auflage

1993

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-531-12458-2

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1993

Abbildungen

mit 7 Abbildungen

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

337

Maße (L/B/H)

22,9/15,2/1,9 cm

Gewicht

499 g

Auflage

1993

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-531-12458-2

Herstelleradresse

VS Verlag für Sozialw.
Abraham-Lincoln-Straße 46
65189 Wiesbaden
DE

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  • I. Einleitung.- Über die Gestaltung von Alltagszeit und Lebenszeit in Zeiten der Diskontinuität und Flexibilität.- II. Die Vermittlung von sozialer Zeit, Lebenszeit und Alltagszeit.- 1. Soziale Zeit: ein erster Annäherungsversuch.- 2. Zeitstrukturen der Lebenswelt: zweite Annäherung.- 3. Koordination und Synchronisation sozialer Zeiten und der Lebenszeit.- 3.1 Durchdringungs- und Aufschichtungsmodell.- 3.2 Empirische Gestalten von sozialer Zeit und Lebenszeit.- 4. Soziale Differenzierung: „Spaltung“ der Zeiten sozialer Systeme und gesellschaftliche Zeitsemantik.- 5. Veränderungstendenzen im Bereich sozialer Zeit.- 5.1 Auf der Suche nach einer neuen Zeitsemantik.- 5.2 Die Erosion des Kontinuitätsparadigmas im sozialen System „Wirtschaft“ und in den Organisationen des Wirtschaftssystems.- 5.3 Neue Formen der Schematisierung von Zeit in Organisationen des Wirtschaftsystems.- 5.3.1 Simultaneität versus Sequentialität.- 5.3.2 Reversibilität versus Irreversibilität.- 5.3.3 Timing versus standardisierte Zeit.- 5.3.4 Ordnung durch die Zeit versus Ordnung in der Zeit.- 5.3.5 Diskontinuität versus Kontinuität.- 5.3.6 Zeitperspektive versus Zeitperiode.- 5.4 Erosionserscheinungen des Normalarbeitsverhältnisses und neue Beschäftigungspolitiken.- 5.5 „Bis daß der Tod uns scheidet?“ — Zum Bedeutungsverlust von Kontinuitätsparadigmen, Synchronisierungen und engen Verkopplungen im Bereich der Intimbeziehungen.- 6. Zusammenfassende und überleitende Betrachtungen: Eine „nicht-mehr-lineare“ Konzeption von Zeit.- III. Biographische Entwicklungen in der Zeitarbeit.- 1. Befunde zum (Berufs-)Lebenslauf von Zeitarbeitnehmer/innen.- 1.1 Das Beschäftigungsverhältnis Zeitarbeit.- 1.2 Soziodemographische Merkmale von Zeitarbeitnehmer/innen.- 1.2.1 Geschlecht und Nationalität.- 1.2.2 Die Veränderung der Altersstruktur.- 1.2.3 Familiale Lebenslagen.- 1.2.4 Schulisches und berufliches Qualifikationsprofil der Zeitarbeitnehmer/innen.- 1.3 Berufsverläufe von Zeitarbeitnehmer/innen vor ihrer Beschäftigung in der Leih-/Zeitarbeit.- 1.3.1 Die Relevanz des Berufsverlaufs.- 1.3.2 Zugangspfade in die Zeitarbeit: Die berufliche Situation der Zeitarbeitnehmer/innen vor einem Leiharbeitsverhältnis.- 1.4 Diskontinuitäten im Berufsverlauf: ein berufsbiographisches Merkmal von Zeitarbeitnehmer/ innen.- 1.4.1 Das Problem der Arbeitslosigkeit.- 1.4.2 Zwischenbetriebliche Arbeitsplatzwechsel.- 1.4.3 Probleme beim Übergang vom Bildungs-ins Beschäftigungssystem.- 1.4.4 Probleme der Erhaltung von beruflichen Ansprüchen.- 1.5 Zusammenfassung.- 2. Biographien in der Zeitarbeit.- 2.1 Individualisierung und Biographisierung.- 2.2 Lebenslauf und Biographie.- 2.3 Zur Auswertung des Interviewmaterials.- 2.3.1 Der heuristische Wert der Typologie.- 3. Herr Göbel: Über Schwierigkeiten des Beginnens und die Unmöglichkeit, ein Ende zu finden.- 3.1 „Auffälligkeiten“ bei der Etablierung des Interviewsettings.- 3.2 Die Gestalt der lebensgeschichtlichen Erzählung.- 3.3 Chronologie des Lebenslaufs und gegenwärtige Situation von Herrn Göbel.- 3.4 Das Herkunftsmilieu: Isolation, Retardierung und Selbstentdeckung.- 4. Kontrastierung und gedankenexperimentelle Bestimmuung typischer Merkmale.- 5. Der Typus: „Differenz“.- 5.1 Vorläufige Entwicklung der Typenkontur.- 5.2 Falldarstellung: Frau Schneider-Westfal.- 5.2.1 Die Situation zum Zeitpunkt des Interviews.- 5.2.2 Objektive Daten.- 5.2.3 Herkunftsmilieu.- 5.2.4 Zwischenbemerkung: Zur Dominanz der Deutung in der biographischen Erzählung von Frau Schneider-Westfal.- 5.2.5 Elemente der Fallstruktur.- Zwischenbemerkung: Sozialdemokratische Sozialisation.- Exkurs zu Herrn Westphal.- 5.2.6 Das Ehesystem als stabilisierende Gegenwelt.- 5.3 Die Relevanz der „Grenzen“: Differenz und Devianz.- 6. Krisenhafte Verläufe und biographische Steuerungsversuche: selektive Reduktion.- 6.1 Falldarstellung: Frau Fuchs.- 6.1.1 Frühe Kindheit und biographische Ausgangskonstellation.- 6.1.2 „... ich erkenn’s aber ’n bißchen zu spät, ... aber das macht ja nix.“.- 6.1.3 Eine Verlaufskurve? — Nicht nur.- 6.1.4 Stabilisierung aus eigener Kraft.- 6.1.5 Milieu als System von Stützpunkten.- 6.1.6 Wesentliche Elemente der Fallstruktur.- 6.2 Bestimmung des Typus: „Selektive Reduktion“.- 7. Die Gegen-„Option“ Einheit: Der Idealisierungstyp.- 7.1 Referenzfälle.- 7.2 Idealisierung.- 8. Vervollständigung der Typenübersicht.- 8.1 Katharsis und Dezentrierung.- 8.2 Vom „Projekt“ zur genaueren Bestimmung: „Defensive Autonomie“.- 9. Das Typentableau.- IV. Biographische Zeitperspektiven und zeitbezogenes Erleben und Handeln im Alltag.- 1. Konzeptionelle Klärungen.- 1.1 Perspektive — Zeitperspektive.- 1.2 Die objektive Realität von Perspektiven bei Mead.- 1.3 Biographische Zeitperspektive und biographische Schemata.- 2. Der Zusammenhang von biographischer Zeitperspektive (BZP) und zeitbezogenem Erleben und Handeln im Alltag (ZEHA).- 2.1 Ein erstes Beispiel.- 2.2 Produktivität.- 3. Typische Konstellationen von BZP und ZEHA.- 3.1 Idealisierung.- 3.2 Passion.- 3.3 Zwischenbilanz.- 4. Biographische Zeitperspektive und zeitbezogenes Erleben und Handeln: Weitere typische Konstellationen.- 4.1 Die BZP und das ZEHA des Differenzierungstypus.- 4.2 Konsolidierung bzw. „selektive Reduktion“.- 4.3 Trajekttypus.- 4.4 Devianztyp.- V. Bilder vom eigenen Leben.- 1. Leben als Werk.- 2. Balance (Balanceakt oder Gleichgewicht).- 3. Leben als Kampf.- 4. Aufs falsche Gleis geschoben: Leben als Schicksal.- 5. Leben als endloser Prozeß.- 6. Leben als subjektive Entfaltung.- 7. Leben als gelebte Fremdheit.- 8. Resümee: Lebensbilder und Muster biographischer Entwicklung.- VI. Lebensarrangements.- 1. Die Verankerung von Zeitarbeit im Lebensarrangement: Separations-, Integrations- und Identitätsmodelle.- 1.1 Das Separationsmodell: Trennung von Zeitarbeit und ‚eigentlicher‘ Arbeit bzw. ‚eigentlichem‘ Leben.- 1.1.1 Der Passionstyp: Trennung zwischen Arbeit zur unmittelbaren Reproduktion und passionierter Arbeit.- 1.1.2 Der Differenztyp: Antagonismus von Arbeit und Leben.- 1.1.3 Der Idealisierungstyp: Trennung zwischen ‚vorläufiger‘ Arbeit und angestrebtem Arbeitsideal.- 1.2 Das Integrationsmodell: Zeitarbeit als Instrument zum Aufbau einer Lebensordnung in synchroner oder diachroner Perspektive.- 1.2.1 Der Typus ‚selektive Reduktion‘: Zeitarbeit als Instrument zum Aufbau eines ‚fixierten‘ Lebensarrangements.- 1.2.2 Der Typus ‚defensive Autonomie‘: Zeitarbeit als Übergang und Baustein bei der Realisation weitergesteckter Ziele.- 1.2.3 Der Produktivitätstyp: Zeitarbeit als Mittel zur Stabilisierung eines Arrangements „zwischen zwei Welten“.- 1.3 Das Identitätsmodell: Zeitarbeit als Ausdruck einer bestimmten Lebensform oder eines spezifischen Habitus.- 1.3.1 Der Dezentrierungstyp: Zeitarbeit als Ausdruck eines ‚unabhängigen‘ Lebensstils.- 1.3.2 Der Devianz- bzw. Rebellionstyp: Acting out behavior.- 1.3.3 Der Trajekttyp: Zeitarbeit als Ausdruck der biographischen Misere.- 2. Muster des Bezugs auf Intimität und Generativität: Restabilisierung, Auflösung und Verschiebung von Grenzen.- 2.1 Individualisierte Familienorientierung (Produktivitätstypus).- 2.2 Die Ehe als Festung gegen die Gefahren der Moderne (Differenztypus).- 2.3 Partnerschaft (Defensive Autonomie).- 2.4 Intimität als Ringen mit Ausschlußerfahrungen (Devianz- bzw. Rebellionstyp).- 2.5 Distanzierte Intimität (Dezentrierung und selektive Reduktion).- 2.6 Romantische Liebe und Ehe als abgelöstes Ideal (Idealisierungstypus).- 2.7 Atomisierung (Passionstypus).- Nachbemerkung: Bezüge zwischen den rekonstruierten Mustern des Bezugs auf Intimität und Generativität und der Typologie.- VII. Institutionalisierung und De-Institutionalisierung in den zentralen Lebensbereichen.- 1. „Ungeregelte“ Intimität: De-Institutionalisierungsprozesse in den privaten Lebensarrangements von Zeitarbeitskräften.- 1.1 Zeitdimension: Freisetzung der Zeitlichkeit von Intimbeziehungen.- 1.1.1 Synchronisationsprobleme.- 1.1.2 Divergenz verschiedener Zeitlogiken oder: Die Problematik des richtigen Augenblicks.- 1.1.3 Auskoppelung familialer Lebensereignisse aus sozialen Ablaufprogrammen.- 1.2 Sachdimension: Normative Muster und Familienleitbilder ohne Anschluß.- 1.3 Sozialdimension: Minderung des Commitments in Intim- und Familienbeziehungen.- 1.3.1 Als-ob-Struktur der Familienkonstitution.- 1.3.2 Entkoppelung des institutionellen Verweisungszusammenhanges von Ehe und Familie.- Dimensionen der Deinstitutionalisierung des Bereichs der Intimbeziehungen.- 2. De-Institutionalisierung und neue Institutionalisierung: Zur Bedeutung der Zeitarbeit als Arbeits- und Beschäftigungsverhältnis.- 2.1 Die Zeitarbeit im Kontext der Krise des Normalarbeitsverhältnisses.- 2.2 Die neue institutionelle Qualität von Zeitarbeit und Zeitarbeitsverträgen.- VIII. Schluß.- IX. Literatur.- X. Anhang.