Die Donaukraftwerke bilden das Rückgrat der österreichischen E-Wirtschaft und Ybbs-Persenbeug als erste zur Gänze auf österreichischem Boden errichtete Anlage blickt auf eine bewegte Entstehungsgeschichte. Es war neben Kaprun der bedeutendste Kraftwerksbau in der unmittelbaren Nachkriegszeit, bedingt durch die Lage in der sowjetischen Zone in der Öffentlichkeit jedoch weit weniger präsent. Ziel der Dissertation ist es daher, die Entstehungsgeschichte des Projektes Ybbs-Persenbeug darzulegen und die Geschehnisse rund um den Bau und seine unmittelbaren Auswirkungen darzustellen. Einer kurzen Darstellung der E-Wirtschaft Österreichs am Anfang des 20. Jh. und erster Projektierungen an der Donau folgt eine Schilderung der Aktivitäten der Nationalsozialisten im Kraftwerksbau allgemein und für Ybbs-Persenbeug im Speziellen. Der Hauptteil widmet sich der Wiederaufnahme des Projektes nach dem Krieg und der Bauausführung mit all ihren Auswirkungen. Den Abschluss bilden eine Zusammenfassung des weiteren Donauausbaus und ein Ausblick auf die Zukunft der Wasserkraft. Die Publikation richtet sich an Wirtschaftshistoriker und zeit- bzw. wirtschaftsgeschichtlich Interessierte gleichermaßen.
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