Autobiografen entwerfen Bilder ihrer Selbst. Aus dem Fundus ihrer Erlebnisse wählen sie aus, was sie mitteilen wollen und gestalten einen literarischen Text. Das vorliegende Buch widmet sich den Selbstdarstellungen des Schriftstellers Erich Loest. Loest wuchs in der ehemaligen DDR auf, und zum Schriftsteller heran. Wegen seines kritischen Verhaltens gegenüber dem politischen System der DDR wurde er zu einer langjährigen Haftstrafe in Bautzen verurteilt. 1981 verließ er seine Heimat und versuchte schriftstellerische Freiheit im Westen Deutschlands zu finden. Erich Loests Lebensbericht "Durch die Erde ein Riss" beschreibt seine Entwicklung vom Hitlerjungen zum politischen Gefangenen der DDR. "Der Zorn des Schafes" rückt Loests schriftstellerisches Wirken in Ost und West in den Vordergrund. Die Autorin Stefanie Schneider unternimmt eine inhaltliche und erzähltechnische Analyse beider Lebensberichte und sucht dabei nach Unterschieden und Gemeinsamkeiten der vom Autor produzierten Selbstbilder.Das Buch richtet sich an Interessierte des Schriftstellers Erich Loest im Speziellen und an Interessierte der DDR-Literatur und neueren deutschen autobiografischen Literatur im Allgemeinen.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für dein Feedback
Wir nutzen dein Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte habe Verständnis, dass wir dir keine Rückmeldung geben können. Falls du Kontakt mit uns aufnehmen möchtest, kannst du dich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.