NOW THE ACCLAIMED HBO SERIES GAME OF THRONES THE MASTERPIECE THAT BECAME A CULTURAL PHENOMENON
Winter is coming. Such is the stern motto of House Stark, the northernmost of the fiefdoms that owe allegiance to King Robert Baratheon in far-off King s Landing. There Eddard Stark of Winterfell rules in Robert s name. There his family dwells in peace and comfort: his proud wife, Catelyn; his sons Robb, Brandon, and Rickon; his daughters Sansa and Arya; and his bastard son, Jon Snow. Far to the north, behind the towering Wall, lie savage Wildings and worse unnatural things relegated to myth during the centuries-long summer, but proving all too real and all too deadly in the turning of the season.
Yet a more immediate threat lurks to the south, where Jon Arryn, the Hand of the King, has died under mysterious circumstances. Now Robert is riding north to Winterfell, bringing his queen, the lovely but cold Cersei, his son, the cruel, vainglorious Prince Joffrey, and the queen s brothers Jaime and Tyrion of the powerful and wealthy House Lannister the first a swordsman without equal, the second a dwarf whose stunted stature belies a brilliant mind. All are heading for Winterfell and a fateful encounter that will change the course of kingdoms.
Meanwhile, across the Narrow Sea, Prince Viserys, heir of the fallen House Targaryen, which once ruled all of Westeros, schemes to reclaim the throne with an army of barbarian Dothraki whose loyalty he will purchase in the only coin left to him: his beautiful yet innocent sister, Daenerys.
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„When you play the game of…
Buchdrache am 17.09.2017
Bewertungsnummer: 2739919
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
„When you play the game of thrones, you win or you die“, sagte Cersei Lannister zu Eddard Stark, und es ist der wohl bezeichnendste Spruch der gesamten Reihe. Westeros und seine Sieben Königslande stehen im ständigen Konflikt miteinander, jeder Fürst spinnt seine eigenen Intrigen und spielt das Spiel der Throne nach seinen Regeln. Verlieren ist gleichzusetzen mit dem eigenen Untergang. Das muss auch die Stark-Familie schmerzlich am eigenen Leib erfahren, als sie sie die Lannisters ihrer gerechten Strafe für den versuchten Mord an ihrem Sohn Bran zuführen wollen. Zudem findet Eddard Stark, Fürst von Winterfell, ein dunkles Geheimnis über die Zwillingsgeschwister Cersei und Jaime Lannister heraus und gerät damit zusätzlich in den Sog der Machenschaften der Lannisters. Gleichzeitig ist in Übersee Viserys Targaryen nichts zu teuer, um den Eisernen Thron zurückzugewinnen, dessen rechtmäßiger Erbe er ist und das ihm von Robert Baratheon und Eddard Stark genommen worden war. Er lässt nichts unversucht, und wenn der Preis auch die Freiheit seiner Schwester Daenerys ist. Wie kaum ein anderer versteht sich Martin darauf, seine Welt zu entwickeln, als sei es das Natürlichste der Welt. Er erklärt wenig, vielmehr entfaltet sich alles durch die Charaktere selbst, etwas, das nur wenige so gut beherrschen wie er. Man muss kontinuierlich am Ball bleiben, um all die Häuser, ihre Gefolgschaft und ihre Beziehungen zueinander im Blick zu behalten. Ein Glossar am Ende des Buches ist vor allem beim ersten Lesen dabei behilflich. Gerade die Komplexität macht jedoch den Reiz der Reihe aus. Martin kennt seine Charaktere bis ins letzte Detail, jede ihrer Handlungen ruft in den anderen Charakteren ganz individuelle Reaktionen hervor. Was zu Beginn ein rollendes Steinchen war, ist am Ende eine donnernde Lawine. Besonders deswegen lohnt es sich, die Reihe nicht nur einmal zu lesen, sondern sie auch später noch einmal aus dem Regal zu nehmen. Ist man beim ersten Mal noch damit beschäftigt, die ganzen Namen zu sortieren, kann man schon beim neuerlichen Lesen die Tiefe der Welt deutlich mehr genießen. Und nicht zu vergessen, all die wunderbaren Zitate und großen Momente. Martin versteht es meisterlich, beeindruckende Szenerien zu errichten, sowie sie ebenso beeindruckend wieder zum Einsturz zu bringen. Auch die emotionalen Berg- und Talfahrten, die der Leser erfährt, dürften nicht übergangen werden. Entweder man hasst Martins Charaktere – und er kann wirklich hassenswerte Charaktere entwickeln – oder man liebt sie, egal, was für Scheusale sie eigentlich sind. Wie selten bei einem Buch fiebert man mit, bangt, hofft (meist um sonst), weint und flucht man mit den Charakteren. George R.R. Martin ist gnadenlos mit ihnen – und seinen Lesern. Wer Fantasy liebt, kommt um A Song of Ice and Fire nicht herum. Allerdings sollte man sich beim ersten Lesen auf die unzähligen Namen und ihre Beziehungen zueinander einstellen. Komplexe Welten sind oft für ein erstes Lesen nicht unbedingt leserfreundlich. Ist man darüber hinweg, lohnt sich eine Lektüre aber auf jeden Fall und lässt einen bis zur letzten Seite nicht mehr los.
When you play the game of thrones, you win or you die
Drachenfeuer am 07.03.2016
Bewertungsnummer: 910564
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
"When you play the game of thrones, you win or you die." Cersei Lannister, p. 488
Alles fängt ganz harmlos an: König Robert Baratheon besucht seinen alten Freund Eddard Stark, Fürst von Winterfell, um ihn zu seiner Hand zu ernennen. Dabei sieht Bran Dinge, die er nicht sehen soll. Es scheint ein Unfall zu sein, als er beim Klettern vom Turm stürzt und ins Koma fällt, doch Catelyn Stark, seine Mutter, weiß es besser: Die Lannisters stecken dahinter, Königin Cersei Lannister und ihr jüngerer Bruder, der zwergenwügsige Tyrion. Als sie ihm zufällig in einer Taverne begegnet, setzt sie ihn gefangen und bringt ihn ins Eyrie zu ihrer Schwester Lysa Arryn. Währenddessen in King's Landing passt Jaime Lannister, Cerseis Zwillingsbruder, Eddard ab und greif ihn und seine Männer an, um Rache für die Gefangennahme seines jüngeren Bruders zu üben. Indes wird in Pentos Daenerys aus dem ins Exil getriebenen einstigen Herrscherhaus der Targaryens von ihrem Bruder Viserys an Khal Drogo von den Dothraki als Braut verschachert, da er sich im Gegenzug von den Pferdemenschen ein Heer erhofft, dass ihm dem Eisernen Thron zurückerobert, der ihm von Robert Baratheon einst genommen worden war. Dany lebt sich alsbald in die fremde Kultur der Dothraki ein und kann sogar Liebe für den mächtigen Khal entwickeln. Ihr Bruder indes hat nur eines im Sinn: Seine Invasion Westeros' und die Krone der Sieben Königslande, die ihm rechtens zusteht.
A Game of Thrones ist der bildgewaltige Auftakt der namhaften Serie A Song of Ice and Fire mit all ihren Intrigen und Komplotten und großen Kriegen und kleinen Konflikten. Von Anfang an steckt man mitten in Westeros und lernt die Charaktere und ihre Welt kennen. Wie kaum ein anderer versteht sich Martin darauf, seine Welt zu entwickeln, als sei es das Natürlichste der Welt. Er erklärt wenig, vielmehr entfaltet sich alles durch die Charaktere selbst, etwas, das nur wenige so gut beherrschen wie er.
Man muss stets am Ball bleiben, um durch all die Häuser, ihre Gefolgschaft und ihre Beziehungen zueinander stets im Blick zu behalten (wobei ein Glossar am Ende des Buches vor allem beim ersten Lesen durchaus hilfreich ist). Aber gerade das macht den Reiz der Komplexität der Reihe aus. Martin kennt seine Charaktere bis ins letzte Detail, jede ihrer Handlungen ruft in den anderen Charakteren ganz individuelle Reaktionen hervor, und was zu Beginn nur ein rollendes Steinchen war, ist am Ende ein donnernde Lawine. Besonders deswegen lohnt es sich, die Reihe nicht nur einmal zu lesen, sondern mindestens zweimal. Ist man beim ersten Mal noch damit beschäftigt, die ganzen Namen zu sortieren, kann man schon beim nächsten Mal die Tiefe der Welt noch wesentlich mehr genießen.
Und nicht zu vergessen, all die wunderbaren Zitate und großen Momente. Martin versteht es meisterlich, beeindruckende Szenerien zu errichten (sowie sie ebenso beeindruckend wieder zum Einsturz zu bringen). Auch die emotionalen Berg- und Talfahrten, die der Leser erfährt, sollten erwähnt werden. Entweder man hasst Martins Charaktere (und er kann wirklich hassenswerte Charaktere entwickeln) oder man liebt sie, egal, was für Scheusale sie eigentlich sind. Wie selten bei einem Buch fiebert man mit, bangt, hofft (meist umsonst), weint und flucht man mit den Charakeren.
Martin ist wahrlich einer der Meister des Genres.
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