Die Entstehung der ersten Jugend-Subkulturen in den 1950er Jahren markierte gleichzeitig den Beginn des Jugendmarketings. Die Unter-haltungsindustrie nutzte erstmals Horror- und Science-Fiction-Themen, um gezielt ein jugendliches Publikum anzusprechen. Der Autor Max Celko untersucht in seinem Buch die Anfänge des Jugendmarketings anhand der Exploitationfilme der 1950er Jahre und zeichnet nach, wie sich die Strategien zur Bindung von Jugendzielgruppen durch Horror und Science-Fiction bis heute weiterentwickelt haben. Durch einen Vergleich des Films I was a Teenage Werewolf und der Fernsehserie Buffy - The Vampire Slayer zeigt Celko gemeinsame Merkmale von erfolgreichen Horror- und Science-Fiction-Jugendmedien auf. Er leitet daraus das Konzept Exploitation ab, ein Marketinginstrument für Jugendzielgruppen, das sich bis heute durchgesetzt hat. Celko nutzt Sozialisations- und Gesellschaftstheorien sowie Erkenntnisse aus der Entwicklungspsychologie, um die Faszination zu erklären, die das Konzept Exploitation auf Jugendliche ausübt. Das Buch richtet sich an Entscheidungsträger in der Medienbranche, Film- und Fernsehprodu-zenten, Marketingfachleute und Medienwissenschaftler.
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