Die Demonstration kein Opfer zu sein Biographische Fallstudien zu Gewalt und Männlichkeitskonflikten
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
02.12.2008
Verlag
NomosSeitenzahl
203
Maße (L/B/H)
22,8/15,5/1,1 cm
Gewicht
318 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8329-4056-0
In der vorliegenden Studie werden kollektive Deutungsmuster von Gewalt in Beziehung gesetzt zu der subjektiven Bedeutung von Gewalt im Kontext biographischer Konflikterfahrungen. Unterliegt Gewalt einem biographischen Eigensinn? Dieser Frage wird anhand fünf biographischer Fallinterpretationen auf Basis qualitativer Längsschnittinterviews mit inhaftierten jungen Männern nachgegegangen.
Das Verhältnis von Gewalt und Geschlecht wird aus einer soziologischen und sozialpsychologischen Perspektive untersucht. Dabei rücken die Opfer-Täter-Ambivalenzen von Gewalthandeln in den Blick. Es zeigt sich eine enge Verbindung zwischen der Bedeutung von Gewalt und den biographischen Konflikterfahrungen junger Männer: Gewalt steht in enger Beziehung zu ihren Autonomiekonflikten und ein komplexes und vielschichtiges Verhältnis zwischen Autonomie, Geschlecht und Gewalt wird sichtbar.
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