Heilige Kriege Religiöse Begründungen militärischer Gewaltanwendung: Judentum, Christentum und Islam im Vergleich
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
03.11.2008
Abbildungen
XXIII, mit 31 schwarzweissen und 9 Farbabbildungen 24 cm
Herausgeber
Klaus SchreinerVerlag
De Gruyter OldenbourgSeitenzahl
273
Maße (L/B/H)
24,1/15,9/2,5 cm
Gewicht
707 g
Auflage
1. Auflage
Reihe
Schriften des Historischen Kollegs 78Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-486-58848-4
Kriege, denen Heiligkeit zugeschrieben wurde, haben eine endlose Geschichte. Bis zur Gegenwart dauert sie an. Islamische Fundamentalisten sind noch immer davon überzeugt, ihr menschenverachtender Terrorismus sei "Heiliger Krieg" (Dschihad) im Namen Allahs. Um über Wechselwirkungen zwischen Religion und Politik aufzuklären, thematisiert das Buch religiös imprägnierte Kriegsauffassungen Israels und Roms, der Christen und Muslime. Es unterrichtet über Gewalttheoreme und Gewaltgeschichten der monotheistischen Weltreligionen, deren Glaubens- und Politikbegriffe bewirkten, dass auf der Weltbühne von heute Religionen widersprüchliche Funktionen erfüllen. Religionen versöhnen, um ihrer friedenstiftenden Heilsbotschaft gerecht zu werden; ihre Instrumentalisierung für politische und militärische Zwecke macht sie zu einem Nährboden für Terror und Gewalt. Der zeitliche Rahmen der behandelten Themen reicht von den "Heiligen Kriegen" des antiken Judentums bis zum Weltanschauungskrieg Hitlers, den dieser im Namen der "Vorsehung" und des "Allmächtigen" führen wollte. Bemerkenswert bleibt, dass auch der moderne, um das Seelenheil seiner Untertanen entlastete Staat, wenn es um Krieg und Frieden ging, auf die sinn- und legitimationsstiftende Macht religiöser Deutungen nicht verzichten wollte.
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