Produktbild: Berlin Alexanderplatz
Band 2

Berlin Alexanderplatz Die Geschichte vom Franz Biberkopf

7

27,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.10.2008

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

532

Maße (L/B/H)

21,3/13,6/4 cm

Gewicht

640 g

Farbe

Wollweiß / Kaffee

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-015552-8

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Der berühmteste deutsche Großstadtroman Klaus Modick in der Nordwest-Zeitung 20130719

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.10.2008

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

532

Maße (L/B/H)

21,3/13,6/4 cm

Gewicht

640 g

Farbe

Wollweiß / Kaffee

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-015552-8

Herstelleradresse

FISCHER, S.
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

Email: GPSR Kontakt

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    30.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine ganz andere Geschichte.

    Moderner Stil: Die Dialekteinlagen auf Berlinerisch sind manchmal nicht so einfach zum Verstehen. Jedenfalls ist das ein Genuss zum Lesen!

  • Bewertung

    1/5

    14.11.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein gewöhnungsbedürftiges Blitzgewitter

    Döblins „Berlin Alexanderplatz“ gehört zu einer der wenigen Lektüren, die ich vorzeitig beendet habe. Ich weiß, das Werk wird als wichtig angesehen und zeichnet eine Großstadt- und damit Gesellschaftskritik der Weimarer Jahre, aber mich hat der ganze Stil und die Montagetechnik sehr unruhig gemacht und einen wirklichen Lesefluss nicht ermöglicht. Die Gedanken des Franz Biberkopf, aus dessen Sicht der Roman geschrieben ist, springen innerhalb von Sekunden hierhin und dorthin und sorgen für eine literarische Reizüberflutung, die wohl zwar den reellen Reizüberfluss nachstellen soll, mich jedoch ständig verwirrt hat. Auf das Buch muss man sich einlassen können und sich längeren Leseepisoden hingeben können. Ich habe etwa auf der Hälfte bei Seite 200 aufgegeben, zu verwirrend waren mir die Gedankensprünge des Protagonisten. Vielleicht probiere ich es irgendwann nochmal mit diesem Buch. Für diesen deutschen Klassiker muss man sich Zeit nehmen.Für Pendler-Leser, die sich 20 Minuten lesend in Bus oder Bahn setzen, ist es definitiv nichts.

  • Bewertung

    aus Hannover

    5/5

    10.12.2019

    eBook (ePUB 3)

    Verstörend und faszinierend

    Man muss sich reinlesen! Einerseits der Berliner Slang der 20er Jahre, die sozialen Probleme der Stadt und des Landes und andererseits eine zunächst verworrene, dann aber mehr und mehr schlüssige Handlung lassen die Negativseite des damaligen Berlins aufleben. Brutalität, Gewalt, Hoffnungslosigkeit, aber auch Galgenhumor. Sehr lesenswert!

  • Bories vom Berg

    aus München

    5/5

    22.05.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein verhängnisvolles Milieu…

    Ein verhängnisvolles Milieu Als ein «Gründungsdokument der literarischen Moderne» wurde der berühmteste Roman von Alfred Döblin, sein Epos «Berlin Alexanderplatz» bezeichnet, ein so bis heute nicht mehr da gewesener, literarisch hoch stehender Großstadtroman, mit «Ulysses» und «Manhattan Transfer» auf Augenhöhe. Als futuristisches Werk wurde der 1929 erschienene Roman begeistert aufgenommen, er gilt als Markstein des Expressionismus in der Literatur und gehört unangefochten zum Kanon Maßstäbe setzender Epik. Nach vier Jahren Gefängnis wegen Totschlags an seiner Geliebten wird Franz Biberkopf entlassen, er hat den festen Vorsatz, künftig anständig zu bleiben. Er schlägt sich als Straßenverkäufer am Berliner Alexanderplatz durch, bis ihm ein Kumpan seine Freundin abspenstig macht. Aus Frust beginnt er wieder zu saufen, hadert mit der Welt und gerät zunehmend auf die schiefe Bahn, wird Mitglied einer Einbrecherbande. Als sein misstrauischer Kumpel Reinhold ihn bei einem missglückten Einbruch auf der Flucht aus dem fahrenden Auto stößt, verliert er seinen rechten Arm. Biberkopf empfindet den Verlust als gerechte Strafe und nähert sich der brutalen Bande wieder an, er findet in dem attraktiven Straßenmädchen Mieze auch eine neue Freundin, die ihn innig liebt. Der Weiberheld Reinhold jedoch versucht Mieze für sich zu gewinnen und ermordet sie, als sie sich gegen eine Vergewaltigung wehrt, - nach seiner Verhaftung verleumdet er Biberkopf als Täter. Der bricht unter der Last dieser Schicksalsschläge zusammen, landet im Irrenhaus, entgeht dort knapp dem Tod und kommt als gebrochener Mann schließlich ins Leben zurück, er wird Hilfspförtner in einer Fabrik. Neben seiner Bedeutung als Zeitzeugnis zeichnet sich dieser ausschließlich im proletarischen Milieu angesiedelte Roman durch seine gewagte Stilistik aus, zu deren Besonderheiten der - den Leser zunächst ziemlich verstörende – Berliner Dialekt in der ordinären Ausprägung des Ganoven- und Gossenjargons gehört. Diese spezielle Diktion findet sich nicht nur in den lebensechten Dialogen, sie wird auch in der Erzählung selbst angewendet, - man gewöhnt sich aber schon nach kurzer Zeit daran. Virtuose Perspektivwechsel, häufig variierte Wiederholungen, der den ganzen Roman prägende innere Monolog, weite Strecken mit erlebter Rede oder Bewusstseinsstrom, eine ausgeklügelte Leitmotivik, die Hervorhebung des Kollektivs als Handlungsträger zu Lasten des einzelnen Protagonisten, vor allem aber seine Montagetechnik als zentrales Stilprinzip, all dies weist «Berlin Alexanderplatz» als innovatives episches Kunstwerk aus. Unzählige Bezüge zu antiker Literatur, Religion, Philosophie, Medizin, Geschichte, Politik und anderes mehr, aber auch banalstes Alltagsgeschehen, Werbesprüche, amtliche Verlautbarungen, Kinderlieder, Gassenhauer, Kurioses also allenthalben, üben, als Versatzstücke in den Erzählfluss integriert, eine überwältigende suggestive Wirkung aus. In jeweils bänkelsängerartig angekündigten Kapiteln umfasst der neunteilige Roman eine Erzählzeit von etwa eineinhalb Jahren um 1928/29. Aus der Fülle des Erzählten ragt für mich die Schlachthof-Episode als verstörende Metapher für Gewalt besonders heraus, sehr nachdenklich machend ist aber auch der Auftritt des Todes im Irrenhaus Berlin-Buch, als Biberkopf zwangsernährt werden muss, weil ihn die Ärzte partout nicht sterben lassen wollen. Dieser tragische Mensch kann als eine Art Jedermann verstanden werden, der thematisch ungemein dichte, vielseitige Roman bietet jedenfalls Möglichkeiten der Interpretation zuhauf, er ist Gegenstand vieler wissenschaftlicher Abhandlungen und beschäftigt die literarische Fachwelt bis heute. Was da erzählt wird, kann wohl niemanden kalt lassen, man wird, wenn man sich erstmal eingelesen hat, unweigerlich ganz tief hineingezogen in das schicksalhafte Geschehen. Und angemerkt sei auch: Dieser Jahrhundertroman erschließt sich wie kein anderer in allen seinen vielen Facetten erst nach mehrmaliger Lektüre!

  • Bewertung

    4/5

    26.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Klassiker, aber liest sich...

    Ein Klassiker, aber liest sich nicht auf einen "Rutsch". Großartig ist der gleichnamige Film, in dem Heinrich George in de Hauptrolle brilliert.

Kundinnen und Kunden meinen

5

3

4

2

3

1

2

0

1

1

Bewertungen (7)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Berlin Alexanderplatz