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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.08.2007

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

310

Maße (L/B/H)

17,7/11,1/2,2 cm

Gewicht

197 g

Farbe

Cool Grey / Tanne

Auflage

8

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-45893-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.08.2007

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

310

Maße (L/B/H)

17,7/11,1/2,2 cm

Gewicht

197 g

Farbe

Cool Grey / Tanne

Auflage

8

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-45893-8

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Der 16jährige Karl Rossmann…

olgica am 17.03.2010

Bewertungsnummer: 2985957

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der 16jährige Karl Rossmann wird von seinem Dienstmädchen verführt und schwängert dieses dabei. Um einen Skandal zu vermeiden, wird er daraufhin von Deutschland nach New York zu seinem Onkel geschickt. Genauso naiv wie er sich in dieser Angelegenheit verhielt, benimmt er sich auch in der Neuen Welt. Kurz nach der Ankunft bei seinem Onkel, lässt Karl sich von einem Bekannten zu einem Aufenthalt auf dessen Landsitz überreden, woraufhin ihn sein Onkel nicht mehr bei sich haben will. Karl beschließt darauf sein Glück im Westen zu suchen. Doch unterwegs trifft Karl auf zwei zwielichtige Männer die ihn überreden sich ihnen anzuschließen. Dass die Männer ihn nur ausnutzen merkt der Jugendliche nicht und seine Lage verschlimmert sich immer mehr. Das Buch war mein erstes von Franz Kafka und ich war überrascht wie leicht es zu lesen war. Hatte ich doch mit einer weitaus negativeren und "kafkaesken" Prosa gerechnet. Der Schreibstil war flüssig und die Geschichte verlief leicht und unterhaltsam. Kafka bedient sich einer schönen, schnörkellosen Sprache, welche gut mit der Aussage des Romans harmoniert. An seinem Stil lässt sich auch ermessen, dass das Buch bereits vor einigen Jahrzehnten verfasst wurde. Die Thematik ist nichtsdestotrotz aktuell, wenn es auch die Rahmenbedingungen und Lebensweise nicht mehr ist. Der Protagonist hat mich mit seiner grenzenlosen Naivität an vielen Stellen genervt, da er aus seiner Gutgläubigkeit nie etwas gelernt hat, obwohl er dadurch oft Nachteile erlitt. Obwohl die Lektüre Spaß machte, hat sie oft auch Unbehagen bereitet, ob des unbeholfenen Protagonisten und der schlechten Menschen, welche dessen schwachen Charakter ausnutzen. Dieses Verhalten spiegelt gut die Natur des Menschen wider und bezeugt auch, dass zur Ausbeutung immer zwei Seiten gehören - Täter und Opfer.

Der 16jährige Karl Rossmann…

olgica am 17.03.2010
Bewertungsnummer: 2985957
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der 16jährige Karl Rossmann wird von seinem Dienstmädchen verführt und schwängert dieses dabei. Um einen Skandal zu vermeiden, wird er daraufhin von Deutschland nach New York zu seinem Onkel geschickt. Genauso naiv wie er sich in dieser Angelegenheit verhielt, benimmt er sich auch in der Neuen Welt. Kurz nach der Ankunft bei seinem Onkel, lässt Karl sich von einem Bekannten zu einem Aufenthalt auf dessen Landsitz überreden, woraufhin ihn sein Onkel nicht mehr bei sich haben will. Karl beschließt darauf sein Glück im Westen zu suchen. Doch unterwegs trifft Karl auf zwei zwielichtige Männer die ihn überreden sich ihnen anzuschließen. Dass die Männer ihn nur ausnutzen merkt der Jugendliche nicht und seine Lage verschlimmert sich immer mehr. Das Buch war mein erstes von Franz Kafka und ich war überrascht wie leicht es zu lesen war. Hatte ich doch mit einer weitaus negativeren und "kafkaesken" Prosa gerechnet. Der Schreibstil war flüssig und die Geschichte verlief leicht und unterhaltsam. Kafka bedient sich einer schönen, schnörkellosen Sprache, welche gut mit der Aussage des Romans harmoniert. An seinem Stil lässt sich auch ermessen, dass das Buch bereits vor einigen Jahrzehnten verfasst wurde. Die Thematik ist nichtsdestotrotz aktuell, wenn es auch die Rahmenbedingungen und Lebensweise nicht mehr ist. Der Protagonist hat mich mit seiner grenzenlosen Naivität an vielen Stellen genervt, da er aus seiner Gutgläubigkeit nie etwas gelernt hat, obwohl er dadurch oft Nachteile erlitt. Obwohl die Lektüre Spaß machte, hat sie oft auch Unbehagen bereitet, ob des unbeholfenen Protagonisten und der schlechten Menschen, welche dessen schwachen Charakter ausnutzen. Dieses Verhalten spiegelt gut die Natur des Menschen wider und bezeugt auch, dass zur Ausbeutung immer zwei Seiten gehören - Täter und Opfer.

Verschollen und vertrieben...

Zitronenblau am 03.11.2008

Bewertungsnummer: 590577

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Amerika lautet der Titel zur Geschichte von Karl Roßmann, der - vertrieben aus Europa - in Amerika ein neues Leben beginnen will/muss. Doch auch hier findet er taugenichtsartig wieder und wieder nur Ausbeutung, Gewalt und Vertreibung, bis er im Theater von Oklahoma, das für jeden als surreales Element einen Platz darbietet, sein Schlupfloch vor der realen Welt erreicht. Leider ist der Roman nur Fragment geblieben. Die Situationen, die Karl erfährt und erlebt, zeigen ein negatives Bild vom Leben und der Gleichgültigkeit. Camus nannte den Jungen einen modernen Sisyphos, ich ihn einen fast romantischen Taugenichts, auch in ganz vager Erinnerung an den dostojewskischen Idioten... Lesenswert, aber eben wahrnehmbar trüb und dunkel.

Verschollen und vertrieben...

Zitronenblau am 03.11.2008
Bewertungsnummer: 590577
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Amerika lautet der Titel zur Geschichte von Karl Roßmann, der - vertrieben aus Europa - in Amerika ein neues Leben beginnen will/muss. Doch auch hier findet er taugenichtsartig wieder und wieder nur Ausbeutung, Gewalt und Vertreibung, bis er im Theater von Oklahoma, das für jeden als surreales Element einen Platz darbietet, sein Schlupfloch vor der realen Welt erreicht. Leider ist der Roman nur Fragment geblieben. Die Situationen, die Karl erfährt und erlebt, zeigen ein negatives Bild vom Leben und der Gleichgültigkeit. Camus nannte den Jungen einen modernen Sisyphos, ich ihn einen fast romantischen Taugenichts, auch in ganz vager Erinnerung an den dostojewskischen Idioten... Lesenswert, aber eben wahrnehmbar trüb und dunkel.

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Amerika

von Franz Kafka

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