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Verschwörung gegen Amerika Roman. Bestseller

7

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

45752

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.2007

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

19/11,5/3,8 cm

Gewicht

549 g

Farbe

Rost

Auflage

6. Auflage

Originaltitel

The Plot Against America

Übersetzt von

Werner Schmitz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-24087-4

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Kein literarisches Buch hat in den letzten Jahren eine solche Aufmerksamkeit erregt. ("Neue Zürcher Zeitung")
Ein richtig guter Start ins Lesejahr [...] mit ganz viel Turbulenz, mit ganz viel absurden Situationen und auch mit ganz viel Lebensklugheit. ("eat.READ.sleep NDR Podcast")

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Verkaufsrang

45752

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.2007

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

19/11,5/3,8 cm

Gewicht

549 g

Farbe

Rost

Auflage

6. Auflage

Originaltitel

The Plot Against America

Übersetzt von

Werner Schmitz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-24087-4

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

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  • Ulrich Harthun

    aus Chemnitz, Sachsenallee

    5/5

    06.10.2009

    Buch (Taschenbuch)

    Was wäre gewesen, wenn...?

    1938 Charles Lindbergh wird das Großkreuz des Deutschen Adlerordens durch die Nazis verliehen. 1940 wird er Präsident der USA. Was in diesem beklemmenden fiktionalem Roman scheinbar Realität wird, ist von Philip Roth hervorragend in diesem Roman am Beispiel der Familie Roth(!) dargestellt. Unter den amerikanischen Juden breitet sich Angst und Schrecken aus. Wird das Horrorszenario noch politisch aufgehalten? Ein Buch für alle historisch Interessierten, die einen gut gestrickten Roman suchen.

  • Bewertung

    aus Kottingbrunn, Niederösterreich

    5/5

    27.12.2006

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein faschistisches Amerika in den 1940er Jahren?

    Die USA der 1940er Jahre. Der Wahlkongress der Republikaner endet mit dem Vorschlag Charles A. Lindbergh zum Präsidentschaftskandidaten zu machen. Der weltbekannte Flieger und Isolationist verspricht die USA aus dem zweiten Weltkrieg herauszuhalten und gewinnt die Wahl gegen Franklin D. Roosevelt in einem Erdrutschsieg. In der Folge macht er sein Wahlversprechen wahr und schließt mit den Achsenmächten Pakte. Dazu trifft er sich sowohl mit Hitler als auch mit Hirohito, mit denen er schließlich auch offen sympathisiert. Die USA haben sich den Frieden mit einer faschistischen Regierung erkauft. Ähnlich wie in Europa schlägt auch die Stimmung in den USA um, und es kommt zu Pogromen ähnlich der deutschen Reichskristallnacht. Wenn man dem Buch etwas vorwerfen kann, dann vielleicht den mangelnden Mut die letzte Konsequenz zu ziehen: In einer weit hergeholten Erklärung für das Geschehene, schiebt Roth die Schuld dem Hitlerregime in die Schuhe. Da hat ihn schließlich doch die Angst vor der eigenen Courage gepackt. Philip Roth erzählt diese Geschichte durch die Augen des vorpubertären Philip Roth, den jüngsten Sohn einer jüdischen Familie in Newark, NY. Wie wäre seine Familie gewesen, wie hätte sie sich entwickelt, wäre dieser Weg in der Geschichte eingeschlagen worden? In prachtvollen Worten, Sätzen und Absätzen erzählt er uns über seine Erlebnisse. Allerdings erzählt er nicht die Geschichte durch die Augen eines naiven Kindes, sondern Roth unterstellt, dass er heute - 60 Jahre nach den Ereignissen - die Historie nacherzählt. Es ist also eine Mischung aus kindlicher Berichterstattung und verarbeiteter Geschichte. Alles hypothetisch versteht sich - was wäre wenn? Der Kern der Erzählung (also ohne Vor- und Rückblicke) erstreckt sich über einen Zeitraum von ungefähr drei Jahren, er beginnt kurz vor der Wahl von Lindbergh zum Präsidenten und schließt mit seiner vorzeitig beendeten Amtszeit. Sprachlich und stilistisch ragt das Werk deutlich aus der Menge heraus. Die Charaktere sind absolut glaubhaft und machen auch glaubhafte Entwicklungen durch. Besonders interessant ist die Beschreibung der Auswirkungen der traumatischen Ereignisse auf das Familienleben und den Umgang miteinander innerhalb Roths Familie. Insgesamt legt Philip Roth ein wirklich gutes Werk vor. Besonders interessant erscheinen in diesem Zusammenhang aufgeworfene Fragen: Wie sehr hängt geschichtliche Entwicklung von relativen Kleinigkeiten ab? Wie fragil sind eine Gesellschaft und ihre Geschichte? Wie schnell schlagen spitzenpolitische Entwicklungen bis in das letzte Glied der Gesellschaft durch? Wie viel Schuld lastet auf dem Einzelnen? Ein Werk also, das unglaublich viele Fragen aufwirft und Stoff für unendliche Diskussion liefern kann. Die zentrale Frage lautet aber, wäre das wirklich möglich gewesen? Wenn man dieses Buch gelesen hat, wird man darauf wohl mit Ja antworten müssen. Die Darstellung ist absolut glaubhaft - und auch wenn über fiktive USA des vorigen Jahrhunderts geschrieben wird, so bietet das Buch doch auch politischen Zündstoff für das 21. Jahrhundert.

  • C. Paeschke

    aus München

    4/5

    10.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie immer genial

    Und wieder hat Philip Roth ein tolles Buch geliefert. Die Idee ist super und spannend umgesetzt. Nur der Schluss kommt leider etwas überraschend. Aber wieder hat er den Amerikanern auf die Finger geschaut und siehe da, ob Jude oder Schwarzer, behandelt werden sie da plötzlich ganz ähnlich.

  • Polar

    aus Aachen

    4/5

    10.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In Lindberghs Falle

    Was wäre wenn? Robert Harris hat es in seinem Roman Vaterland vorgemacht und die Geschichte der Nazis weitergeschrieben. Bei Harris wurde ein Kriminalroman daraus. Philip Roth geht dabei einen Schritt weiter und mancher Amerikaner mag seinen Roman als Beschimpfung der Nation empfinden. Wie hätte sich Amerika unter einem Präsidenten Lindbergh verhalten? Der Hort der Freiheit plötzlich verwandelt in eine Brutstätte von Angst und Unterdrückung. Wie ändern sich die Menschen, wenn ihre Welt eine andere Richtung einschlägt? Selbst in der Familie, die eigentlich bedroht zusammenstehen müßte, reagieren die Mitglieder unterschiedlich. Daß alle moralischen Fragen in einem Roman, der nur die Frage nach dem Was wäre wenn stellt, sich nicht einfach beantworten lassen, gehört zu den Stärken Philip Roths. Man könnte so gut moralisch widerstehen, gut ausgehende Fabeln für gute Menschen schreiben, doch dafür ist Roth ein zu exzellenter Autor. Sprachlich sowieso und die Fragen, die seine Bücher stellen, rütteln einen Leser immer wieder durch. Wie nach einem Horrorfilm ist man froh, wenn man sich zurücklehnen und sich sagen darf, ist ja nur ein Film. Hier: Ist ja nur ein Roman. Ein guter.

  • Bewertung

    4/5

    20.11.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein hochinteressantes und bedrückendes...

    Ein hochinteressantes und bedrückendes historisches Gedankenspiel! Was wäre wenn... Charles A. Lindbergh statt Franklin D. Roosevelt US-amerikanischer Präsident geworden wäre? Vieles anders...

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