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  • Produktbild: Verschwörung gegen Amerika
  • Produktbild: Verschwörung gegen Amerika

Verschwörung gegen Amerika Roman. Bestseller

7

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.2007

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

19/11,5/3,8 cm

Gewicht

368 g

Farbe

Rost

Auflage

6. Auflage

Originaltitel

The Plot Against America

Übersetzt von

Werner Schmitz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-24087-4

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Kein literarisches Buch hat in den letzten Jahren eine solche Aufmerksamkeit erregt. ("Neue Zürcher Zeitung")
Ein richtig guter Start ins Lesejahr [...] mit ganz viel Turbulenz, mit ganz viel absurden Situationen und auch mit ganz viel Lebensklugheit. ("eat.READ.sleep NDR Podcast")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.2007

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

19/11,5/3,8 cm

Gewicht

368 g

Farbe

Rost

Auflage

6. Auflage

Originaltitel

The Plot Against America

Übersetzt von

Werner Schmitz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-24087-4

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Was wäre gewesen, wenn...?

Ulrich Harthun aus Chemnitz, Sachsenallee am 06.10.2009

Bewertungsnummer: 613493

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

1938 Charles Lindbergh wird das Großkreuz des Deutschen Adlerordens durch die Nazis verliehen. 1940 wird er Präsident der USA. Was in diesem beklemmenden fiktionalem Roman scheinbar Realität wird, ist von Philip Roth hervorragend in diesem Roman am Beispiel der Familie Roth(!) dargestellt. Unter den amerikanischen Juden breitet sich Angst und Schrecken aus. Wird das Horrorszenario noch politisch aufgehalten? Ein Buch für alle historisch Interessierten, die einen gut gestrickten Roman suchen.

Was wäre gewesen, wenn...?

Ulrich Harthun aus Chemnitz, Sachsenallee am 06.10.2009
Bewertungsnummer: 613493
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

1938 Charles Lindbergh wird das Großkreuz des Deutschen Adlerordens durch die Nazis verliehen. 1940 wird er Präsident der USA. Was in diesem beklemmenden fiktionalem Roman scheinbar Realität wird, ist von Philip Roth hervorragend in diesem Roman am Beispiel der Familie Roth(!) dargestellt. Unter den amerikanischen Juden breitet sich Angst und Schrecken aus. Wird das Horrorszenario noch politisch aufgehalten? Ein Buch für alle historisch Interessierten, die einen gut gestrickten Roman suchen.

Ein faschistisches Amerika in den 1940er Jahren?

Bewertung aus Kottingbrunn, Niederösterreich am 27.12.2006

Bewertungsnummer: 554287

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die USA der 1940er Jahre. Der Wahlkongress der Republikaner endet mit dem Vorschlag Charles A. Lindbergh zum Präsidentschaftskandidaten zu machen. Der weltbekannte Flieger und Isolationist verspricht die USA aus dem zweiten Weltkrieg herauszuhalten und gewinnt die Wahl gegen Franklin D. Roosevelt in einem Erdrutschsieg. In der Folge macht er sein Wahlversprechen wahr und schließt mit den Achsenmächten Pakte. Dazu trifft er sich sowohl mit Hitler als auch mit Hirohito, mit denen er schließlich auch offen sympathisiert. Die USA haben sich den Frieden mit einer faschistischen Regierung erkauft. Ähnlich wie in Europa schlägt auch die Stimmung in den USA um, und es kommt zu Pogromen ähnlich der deutschen Reichskristallnacht. Wenn man dem Buch etwas vorwerfen kann, dann vielleicht den mangelnden Mut die letzte Konsequenz zu ziehen: In einer weit hergeholten Erklärung für das Geschehene, schiebt Roth die Schuld dem Hitlerregime in die Schuhe. Da hat ihn schließlich doch die Angst vor der eigenen Courage gepackt. Philip Roth erzählt diese Geschichte durch die Augen des vorpubertären Philip Roth, den jüngsten Sohn einer jüdischen Familie in Newark, NY. Wie wäre seine Familie gewesen, wie hätte sie sich entwickelt, wäre dieser Weg in der Geschichte eingeschlagen worden? In prachtvollen Worten, Sätzen und Absätzen erzählt er uns über seine Erlebnisse. Allerdings erzählt er nicht die Geschichte durch die Augen eines naiven Kindes, sondern Roth unterstellt, dass er heute - 60 Jahre nach den Ereignissen - die Historie nacherzählt. Es ist also eine Mischung aus kindlicher Berichterstattung und verarbeiteter Geschichte. Alles hypothetisch versteht sich - was wäre wenn? Der Kern der Erzählung (also ohne Vor- und Rückblicke) erstreckt sich über einen Zeitraum von ungefähr drei Jahren, er beginnt kurz vor der Wahl von Lindbergh zum Präsidenten und schließt mit seiner vorzeitig beendeten Amtszeit. Sprachlich und stilistisch ragt das Werk deutlich aus der Menge heraus. Die Charaktere sind absolut glaubhaft und machen auch glaubhafte Entwicklungen durch. Besonders interessant ist die Beschreibung der Auswirkungen der traumatischen Ereignisse auf das Familienleben und den Umgang miteinander innerhalb Roths Familie. Insgesamt legt Philip Roth ein wirklich gutes Werk vor. Besonders interessant erscheinen in diesem Zusammenhang aufgeworfene Fragen: Wie sehr hängt geschichtliche Entwicklung von relativen Kleinigkeiten ab? Wie fragil sind eine Gesellschaft und ihre Geschichte? Wie schnell schlagen spitzenpolitische Entwicklungen bis in das letzte Glied der Gesellschaft durch? Wie viel Schuld lastet auf dem Einzelnen? Ein Werk also, das unglaublich viele Fragen aufwirft und Stoff für unendliche Diskussion liefern kann. Die zentrale Frage lautet aber, wäre das wirklich möglich gewesen? Wenn man dieses Buch gelesen hat, wird man darauf wohl mit Ja antworten müssen. Die Darstellung ist absolut glaubhaft - und auch wenn über fiktive USA des vorigen Jahrhunderts geschrieben wird, so bietet das Buch doch auch politischen Zündstoff für das 21. Jahrhundert.

Ein faschistisches Amerika in den 1940er Jahren?

Bewertung aus Kottingbrunn, Niederösterreich am 27.12.2006
Bewertungsnummer: 554287
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die USA der 1940er Jahre. Der Wahlkongress der Republikaner endet mit dem Vorschlag Charles A. Lindbergh zum Präsidentschaftskandidaten zu machen. Der weltbekannte Flieger und Isolationist verspricht die USA aus dem zweiten Weltkrieg herauszuhalten und gewinnt die Wahl gegen Franklin D. Roosevelt in einem Erdrutschsieg. In der Folge macht er sein Wahlversprechen wahr und schließt mit den Achsenmächten Pakte. Dazu trifft er sich sowohl mit Hitler als auch mit Hirohito, mit denen er schließlich auch offen sympathisiert. Die USA haben sich den Frieden mit einer faschistischen Regierung erkauft. Ähnlich wie in Europa schlägt auch die Stimmung in den USA um, und es kommt zu Pogromen ähnlich der deutschen Reichskristallnacht. Wenn man dem Buch etwas vorwerfen kann, dann vielleicht den mangelnden Mut die letzte Konsequenz zu ziehen: In einer weit hergeholten Erklärung für das Geschehene, schiebt Roth die Schuld dem Hitlerregime in die Schuhe. Da hat ihn schließlich doch die Angst vor der eigenen Courage gepackt. Philip Roth erzählt diese Geschichte durch die Augen des vorpubertären Philip Roth, den jüngsten Sohn einer jüdischen Familie in Newark, NY. Wie wäre seine Familie gewesen, wie hätte sie sich entwickelt, wäre dieser Weg in der Geschichte eingeschlagen worden? In prachtvollen Worten, Sätzen und Absätzen erzählt er uns über seine Erlebnisse. Allerdings erzählt er nicht die Geschichte durch die Augen eines naiven Kindes, sondern Roth unterstellt, dass er heute - 60 Jahre nach den Ereignissen - die Historie nacherzählt. Es ist also eine Mischung aus kindlicher Berichterstattung und verarbeiteter Geschichte. Alles hypothetisch versteht sich - was wäre wenn? Der Kern der Erzählung (also ohne Vor- und Rückblicke) erstreckt sich über einen Zeitraum von ungefähr drei Jahren, er beginnt kurz vor der Wahl von Lindbergh zum Präsidenten und schließt mit seiner vorzeitig beendeten Amtszeit. Sprachlich und stilistisch ragt das Werk deutlich aus der Menge heraus. Die Charaktere sind absolut glaubhaft und machen auch glaubhafte Entwicklungen durch. Besonders interessant ist die Beschreibung der Auswirkungen der traumatischen Ereignisse auf das Familienleben und den Umgang miteinander innerhalb Roths Familie. Insgesamt legt Philip Roth ein wirklich gutes Werk vor. Besonders interessant erscheinen in diesem Zusammenhang aufgeworfene Fragen: Wie sehr hängt geschichtliche Entwicklung von relativen Kleinigkeiten ab? Wie fragil sind eine Gesellschaft und ihre Geschichte? Wie schnell schlagen spitzenpolitische Entwicklungen bis in das letzte Glied der Gesellschaft durch? Wie viel Schuld lastet auf dem Einzelnen? Ein Werk also, das unglaublich viele Fragen aufwirft und Stoff für unendliche Diskussion liefern kann. Die zentrale Frage lautet aber, wäre das wirklich möglich gewesen? Wenn man dieses Buch gelesen hat, wird man darauf wohl mit Ja antworten müssen. Die Darstellung ist absolut glaubhaft - und auch wenn über fiktive USA des vorigen Jahrhunderts geschrieben wird, so bietet das Buch doch auch politischen Zündstoff für das 21. Jahrhundert.

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Verschwörung gegen Amerika

von Philip Roth

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