Ein Tyrann wird beerdigt. Am Grab versammeln sich seine Geigen. Das sind Frauen, die ihm hörig waren, unter ihm litten, ihn liebten, bewunderten, haßten. Aus ihren Dialogen kristallisiert sich schemenhaft der Schatten des Mannes heraus, der seine Geigen gebrauchte, mißachtete. Genauso wie der Tyrann den Geigen ein Mysterium bleibt, genauso mysteriös bleibt das Leben des Toten, um die Beziehung zu seinen Frauen. Fragmente des Innenlebens der Frauen, deren Erlebnisse, Sorgen, Ängste und Hoffnungen, geben in den Gesprächen am Grab Puzzleteile den Hinweis auf das Geschehene.
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