Produktbild: Sommerdiebe

Sommerdiebe Roman. Deutsche Erstausgabe

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.03.2006

Herausgeber

Anuschka Roshani

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

19,2/12,6/1,8 cm

Gewicht

229 g

Farbe

Silbergrau / Creme

Auflage

5. Auflage, neue Ausgabe

Originaltitel

Summer Crossing

Übersetzt von

Heidi Zerning

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5157-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.03.2006

Herausgeber

Anuschka Roshani

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

19,2/12,6/1,8 cm

Gewicht

229 g

Farbe

Silbergrau / Creme

Auflage

5. Auflage, neue Ausgabe

Originaltitel

Summer Crossing

Übersetzt von

Heidi Zerning

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5157-7

EU-Ansprechpartner

Kein & Aber Verlag
Württembergallee 12
14052 Berlin
DE
berlin@keinundaber.de

Herstelleradresse

Kein & Aber AG
Bäckerstrasse 52
8004 Zürich
CH
berlin@keinundaber.de

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kurze und packende Sommergeschichte

Detlef Knut am 03.02.2021

Bewertungsnummer: 1189805

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman erzählt die Geschichte der schönen, reichen und widerspenstigen Grady, einem 17-jährigen Mädchen von der Upper East Side New Yorks. Sie hat einen ganzen Sommer sturmfreie Bude, denn die Handlung beginnt, als Grady zusammen mit ihrer Schwester die Eltern auf ein Kreuzfahrtschiff begleitet, weil diese mit der "Queen Mary" eine mehrmonatige Reise nach Europa antreten. Obwohl sich die Mutter sorgt, die Tochter, die nach den Ferien ihr gesellschaftliches Debüt in der oberen Gesellschaft bestreiten soll, alleine daheim zulassen, kann sie dem Willen ihrer Tochter nichts entgegen setzen. Noch bevor der Ozeanriese in See sticht lernen wir den langjährigen Freund und ehemaligen Spielgefährten Gradys kennen und ahnen, dass zwischen ihnen eigentlich mehr als nur eine dicke Freundschaft stecken müsste. Doch es vergehen viele Wochen und die Hitze des Sommers im flirrenden und brodelnden New York, bis Grady in einem Anflug von Schimmer auf solche Gedanken kommt. Grady lernt in dieser Zeit ihre Heimatstadt von einer anderen Seite kennen lernt Menschen kennen, die bislang in ihrem Umfeld keine besondere Rolle spielt. Erst 2004 ist das ein halbes Jahrhundert verborgen gebliebene Manuskript dieses Erstlingswerks des amerikanischen Schriftstellers (bekannt geworden mit "Frühstück bei Tiffany") wieder an die Oberfläche gelangt. Er selbst hatte immer wieder Andeutungen gemacht, dass er mal einen ganzen Roman vernichtet hatte, weil er ihn nicht für veröffentlichungswürdig hielt. Die Literaturexperten waren nach dem plötzlichen Auftauchen des Manuskripts ganz anderer Meinung. Zeugt der Roman doch von einer Reife, die für ein Erstlingswerk ungewöhnlich verfestigt scheint. Doch wäre an dieser Stelle auch anzumerken, dass das Manuskript zwar 1943 begonnen wurde, jedoch feilte Capote noch bis weit in die fünfziger Jahre hinein daran, obwohl er zwischenzeitlich längst Erzählbände herausgebracht hatte. Mit sensibler Wortakrobatik und einer eigenen Stilistik, die sich in grammatikalisch falscher Interpunktion äußert, wird das Leben dieses jungen Mädchens mit all seinen Wünschen und Träumen gezeigt. Capote führt den Leser von einem Bild zum anderen und lässt ihn am Leben der Upper Class teilhaben. Lange, verschachtelte Sätze, die aber nie so lang sind, dass man den Anschluss verliert, gestalten Bilder von der drückenden Hitze im Central Park oder dem Vorbehalt der Mutter während der anfänglichen Trennungsszenen. Malerisch lässt Capote seine Protagonistin bekifft durch die Augen die Welt betrachten. Doch so schön und gelassen sich anfangs noch die "heile Welt" eines jungen Mädchens mit ihren Schulmädchenproblemchen ausnimmt, umso rasanter geht es mit den Gefühlen zu, je mehr Seiten umgeschlagen werden, bis der Leser schließlich einen Punkt erreicht, an dem er nicht mehr aussteigen kann, an dem ihn die Spannung festhält und er wissen möchte, welchen Weg Grady einschlägt. Eine kurze und packende Sommergeschichte, die das Bild einer Gesellschaft zu Mitte des vorigen Jahrhunderts widerspiegelt und auf ein spannendes Ende hinausläuft.

kurze und packende Sommergeschichte

Detlef Knut am 03.02.2021
Bewertungsnummer: 1189805
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman erzählt die Geschichte der schönen, reichen und widerspenstigen Grady, einem 17-jährigen Mädchen von der Upper East Side New Yorks. Sie hat einen ganzen Sommer sturmfreie Bude, denn die Handlung beginnt, als Grady zusammen mit ihrer Schwester die Eltern auf ein Kreuzfahrtschiff begleitet, weil diese mit der "Queen Mary" eine mehrmonatige Reise nach Europa antreten. Obwohl sich die Mutter sorgt, die Tochter, die nach den Ferien ihr gesellschaftliches Debüt in der oberen Gesellschaft bestreiten soll, alleine daheim zulassen, kann sie dem Willen ihrer Tochter nichts entgegen setzen. Noch bevor der Ozeanriese in See sticht lernen wir den langjährigen Freund und ehemaligen Spielgefährten Gradys kennen und ahnen, dass zwischen ihnen eigentlich mehr als nur eine dicke Freundschaft stecken müsste. Doch es vergehen viele Wochen und die Hitze des Sommers im flirrenden und brodelnden New York, bis Grady in einem Anflug von Schimmer auf solche Gedanken kommt. Grady lernt in dieser Zeit ihre Heimatstadt von einer anderen Seite kennen lernt Menschen kennen, die bislang in ihrem Umfeld keine besondere Rolle spielt. Erst 2004 ist das ein halbes Jahrhundert verborgen gebliebene Manuskript dieses Erstlingswerks des amerikanischen Schriftstellers (bekannt geworden mit "Frühstück bei Tiffany") wieder an die Oberfläche gelangt. Er selbst hatte immer wieder Andeutungen gemacht, dass er mal einen ganzen Roman vernichtet hatte, weil er ihn nicht für veröffentlichungswürdig hielt. Die Literaturexperten waren nach dem plötzlichen Auftauchen des Manuskripts ganz anderer Meinung. Zeugt der Roman doch von einer Reife, die für ein Erstlingswerk ungewöhnlich verfestigt scheint. Doch wäre an dieser Stelle auch anzumerken, dass das Manuskript zwar 1943 begonnen wurde, jedoch feilte Capote noch bis weit in die fünfziger Jahre hinein daran, obwohl er zwischenzeitlich längst Erzählbände herausgebracht hatte. Mit sensibler Wortakrobatik und einer eigenen Stilistik, die sich in grammatikalisch falscher Interpunktion äußert, wird das Leben dieses jungen Mädchens mit all seinen Wünschen und Träumen gezeigt. Capote führt den Leser von einem Bild zum anderen und lässt ihn am Leben der Upper Class teilhaben. Lange, verschachtelte Sätze, die aber nie so lang sind, dass man den Anschluss verliert, gestalten Bilder von der drückenden Hitze im Central Park oder dem Vorbehalt der Mutter während der anfänglichen Trennungsszenen. Malerisch lässt Capote seine Protagonistin bekifft durch die Augen die Welt betrachten. Doch so schön und gelassen sich anfangs noch die "heile Welt" eines jungen Mädchens mit ihren Schulmädchenproblemchen ausnimmt, umso rasanter geht es mit den Gefühlen zu, je mehr Seiten umgeschlagen werden, bis der Leser schließlich einen Punkt erreicht, an dem er nicht mehr aussteigen kann, an dem ihn die Spannung festhält und er wissen möchte, welchen Weg Grady einschlägt. Eine kurze und packende Sommergeschichte, die das Bild einer Gesellschaft zu Mitte des vorigen Jahrhunderts widerspiegelt und auf ein spannendes Ende hinausläuft.

Ein echter Capote

C. Paeschke aus München am 14.02.2021

Bewertungsnummer: 544557

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sommerdiebe ist im besten Sinne ein echter Capote. Was ich an capote liebe findet sich auch hier. Wunderschöne Sprache, kleine zauberhafte Szenen, wie sie auch schon in der Grasharfe und seinen frühen Geschichten zu finden sind. Die Geschichte selbst ist aber keineswegs heile Welt. Zum Teil bedrückend schildert Capote die verzweifelte Suche eines jungen Mädchens aus der New Yorker Oberschicht nach einem anderen Leben und ihr Festhalten an etwas von dem sie glaubt dass es richtig ist. Eine kleine Novelle für einen ruhigen Tag zu hause.

Ein echter Capote

C. Paeschke aus München am 14.02.2021
Bewertungsnummer: 544557
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sommerdiebe ist im besten Sinne ein echter Capote. Was ich an capote liebe findet sich auch hier. Wunderschöne Sprache, kleine zauberhafte Szenen, wie sie auch schon in der Grasharfe und seinen frühen Geschichten zu finden sind. Die Geschichte selbst ist aber keineswegs heile Welt. Zum Teil bedrückend schildert Capote die verzweifelte Suche eines jungen Mädchens aus der New Yorker Oberschicht nach einem anderen Leben und ihr Festhalten an etwas von dem sie glaubt dass es richtig ist. Eine kleine Novelle für einen ruhigen Tag zu hause.

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Sommerdiebe

von Truman Capote

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