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Band 60571

Die Wand Eine Frau, weite Natur und die große Einsamkeit: Das Hauptwerk der vielfach ausgezeichneten Autorin

Aus der Reihe List bei Ullstein
45

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2975

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.11.2004

Verlag

List Taschenbuch

Seitenzahl

288

Maße (B/H)

12/18,7 cm

Gewicht

266 g

Farbe

Anthrazit / Khaki

Auflage

32. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-60571-5

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2975

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.11.2004

Verlag

List Taschenbuch

Seitenzahl

288

Maße (B/H)

12/18,7 cm

Gewicht

266 g

Farbe

Anthrazit / Khaki

Auflage

32. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-60571-5

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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  • KittyCatina

    5/5

    06.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Was bleibt, wenn das Leben ringsherum endet?

    Schon vor langer Zeit habe ich die Verfilmung dieses Klassikers der neueren Literatur geschaut und muss sagen, dass diese schon sehr eindrucksvoll und gleichzeitig bedrückend war, allerdings hätte ich niemals damit gerechnet, wie großartig und packend das Buch tatsächlich ist. In diesem begleitet man die namenlose Protagonistin dabei, wie sie, plötzlich von einer unsichtbaren Wand in den Bergen eingesperrt, versuchen muss, ohne jeglichen Luxus, ganz allein und mit relativ wenigen Nahrungsmitteln, klarzukommen. Nur ein Hund, später noch eine Kuh und eine Katze, begleiten sie in ihrem spartanischen Leben und werden mehr und mehr zu ihrer Familie. Die ganze Geschichte hätte dabei echt langweilig werden können, doch dem war ganz und gar nicht so, denn diese war zwar relativ sachlich, aber auch einfach nur wahnsinnig spannend und packend geschrieben. Das Buch ist ein Bericht über das, was der Protagonistin geschieht und spiegelt perfekt deren Gefühle und Gedanken wider. Es zeigt die bedrückende Einsamkeit, aber auch die Schönheit der Natur und des Alleinseins, der Ruhe und der Entschleunigung. Außerdem wurde die innige Beziehung zwischen der Protagonistin und den Tieren richtig toll beschrieben und jeder Verlust, den sie erleiden muss, war richtig schlimm für mich, da ich die Tiere auch sehr ins Herz geschlossen habe, allen voran Luchs, den bayrischen Gebirgshund. Was die Protagonistin angeht, so fand ich diese ebenfalls richtig großartig und vor allem interessant geschrieben. Sie ist eine Mutter und Witwe in ihren Vierzigern und wirkte auf mich recht pragmatisch. Schnell passt sie sich ihrer neuen Situation an und versucht, einfach nur zu überleben. Dabei verändert sie sich immer mehr, wird immer ruhiger, leidet aber auch hier und da unter einer Art Depression. Dennoch kämpft sie, wobei ihr gerade auch ihre Tiere und die Verantwortung helfen. Alles in allem war dieses Buch super ruhig und unaufgeregt geschrieben und dennoch fand ich den Bericht einfach nur mitreißend und super atmosphärisch. Es zeigt, was im Leben wirklich wichtig ist und dass aller Luxus nichts wert ist, wenn es ums pure Überleben geht. Gleichzeitig muss sich auch die Protagonistin auf das Wesentliche besinnen. Ich hätte jedenfalls niemals gedacht, dass mich dieses Buch so sehr begeistern könnte und kann sagen, dass es für mich ein absolutes Lesehighlight ist.

  • Karin

    aus Balve

    5/5

    11.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    dieses Buch hat mich tief beeindruckt

    ich kann es kaum in Worte fassen was dieses Buch in mir hinterlassen hat. Sicherlich hat sich meine Sicht der Dinge, die um einen herum geschehen völlig geändert seitdem ich dieses Buch gelesen habe. Ein Buch mit Langzeitwirkung.

  • Bewertung

    aus Rastatt

    5/5

    11.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Mein absolutes Lieblingsbuch

    Eine Frau, die in eine völlig absurde Situation gerät und darin überleben muss - super beschrieben in eher nüchterner Sprache und eben deswegen ganz besonders eindringlich. Es werden, wie ich finde, tief sitzende Ängste der menschlichen Existenz zum Thema gemacht, viele Fragen bleiben offen, manche werden beantwortet. Ein absolutes Klassebuch, das mittlerweile zu meinem Lieblingsbuch geworden ist. Einziger winziger Wertmutstropfen ist der für mein Gefühl etwas plump geratene Schluss. Aber das tut meiner Begeisterung nicht wirklich einen Abbruch.

  • Kathrin Wegmüller

    5/5

    11.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    "die Wand"

    Die Protagonistin will mit ihrer Cousine und deren Mann einen Ausflug in ein Jagdhaus in den Bergen unternehmen. Nach der Ankunft spazieren ihre Cousine und deren Mann ins Nebendorf, um dort in einem Restaurant etwas zu trinken. Am nächsten Morgen stellt die Protagonistin fest, dass die beiden nicht zurückgekehrt sind. Mit ihr ist der Jagdhund zurückgeblieben. Zusammen mit ihm macht sich die Protagonistin auf die Suche und bemerkt bald, dass sich im Wald eine unüberwindbare Wand befindet. Abgeschlossen vom Rest der Welt richtet sie sich ein und richtet den Fokus auf's Überleben. Sachlich und nüchtern erzählt Marlene Haushofer diese verstörende Geschichte. Sie lässt sehr viel Raum für Interpretationen, so kann sich jeder selber Gedanken zum Buch machen und das herauspicken, was für jeden Einzelnen als Wesentliches erscheint. Ein Schicksalsroman, welcher zum Nachdenken über Mauern im eigenen Leben anregt...

  • Kerstin Huber

    aus Kaiserslautern

    5/5

    11.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Endzeitroman der vollkommen anderen Art

    Auf den ersten Blick passiert im erfolgreichsten Roman der österreichischen Schriftstellerin Marlen Haushofer nicht viel und doch geschieht eigentlich alles. Es werden die großen Fragen gestellt – nach dem Tod, nach dem Leben, Fragen danach, was der Mensch ist und kann, wenn die Natur einziger Verbündeter und Gegner zugleich ist. Der Inhalt ist schnell skizziert: Die Ich-Erzählerin reist mit Verwandten in die Berge, um dort einige Tage auf einer Jagdhütte zu verbringen. Sie erwacht am ersten Morgen allein in der Hütte – und sie wird allein bleiben. Über Nacht ist die Welt für die Protagonistin auf ein kleines Areal zusammengeschrumpft, begrenzt durch eine unsichtbare Wand, hinter der sich anscheinend eine Katastrophe apokalyptischen Ausmaßes ereignet hat. Vereinzelt haben einige Tiere überlebt, die nun zu den einzigen Gefährten werden. Ab diesem Zeitpunkt geht es schließlich nur noch um das Überleben, um das Wesentliche einer jeden Existenz. Erzählt wird das Alles in einer sehr leisen und einfachen Ausdrucksweise, die eine eigene Melodie und einen ruhigen Rhythmus entwickelt. Der reduzierten und klaren Sprache der Autorin ist es zu verdanken, dass das Buch einen unglaublichen Sog entwickelt. Grauen und Faszination gegenüber dieser Extremsituation liegen ganz nah beieinander. Und immer schwingt die Frage mit, wie ein Mensch, grundsätzlich ja ein soziales und kommunikatives Wesen, mit dieser Vereinzelung und Einsamkeit zurechtkommen kann. Ich habe ‚Die Wand‘ im letzten Jahr zum ersten Mal gelesen und war kurz überrascht, dass das Buch bereits Anfang der 1960er Jahre zum ersten Mal erschienen ist, so aktuell mutet es an. Der Roman ist in seiner Thematik zeitlos und für mich eines der Bücher, die mich lange begleiten werden.

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