• Produktbild: Asphalt Tribe
  • Produktbild: Asphalt Tribe
  • Produktbild: Asphalt Tribe

Asphalt Tribe Kinder der Straße

Aus der Reihe Asphalt Tribe
10

8,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

Lieferung nach Hause

Sicherheitshinweise

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.01.2005

Verlag

Ravensburger Verlag GmbH

Maße (L/B/H)

1,9/12,3/18 cm

Gewicht

210 g

Farbe

Anthrazit / Senf

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Werner Schmitz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-473-58212-9

Warnhinweis

Kein Warnhinweis übermittelt!

Beschreibung

Rezension

"Eine Art Offenbarung! Dieses Buch ist in vollem Maße empfehlenswert." (Oberbergischer Anzeiger, Gummersbach, 07.07.2005)

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.01.2005

Verlag

Ravensburger Verlag GmbH

Maße (L/B/H)

1,9/12,3/18 cm

Gewicht

210 g

Farbe

Anthrazit / Senf

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Werner Schmitz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-473-58212-9

Herstelleradresse

Ravensburger Verlag GmbH
Postfach 2460
88194 Ravensburg
DE
service@ravensburger.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    16.03.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Heftig und gut!

    Heftig und gut!

  • Gisela Busemann

    aus Leer (Ostfriesland)

    5/5

    28.06.2011

    Buch (Taschenbuch)

    Asphalt Tribe. Kinder der Strasse.

    Wenn ich in Berlin in die Nähe des großen internationalen Bahnhofs komme, dann fallen sie mir auf, die Kinder der Straße. Und es überkommt mich eine große Traurigkeit. Nicht selten ist es ein selbstgewähltes Leben, aber oft fehlt diesen Kids einfach ein gesundes soziales Umfeld. Morton Rhue rückt mit seinem Roman „Asphalt Tribe“ die Existenz der Straßenkinder, der ersten Welt in das Bewusstsein der Öffentlichkeit. Sie sind zu acht und nennen sich Asphalt Tribe, sie versuchen auf der Straße zu überleben. Da ist Rainbow, die an der Nadel hängt oder Jewel, die sich auf dem Strich das nötige Geld verdient sowie OG mit seinen Hund Pest. Sie alle haben ihr Schicksal und von diesen erzählt Rhue. Nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern, auch so ist das Leben. Ein Buch, welches meines Erachtens eine Pflichtlektüre an den Schulen sein sollte. Wenn man das Buch gelesen hat, kann man nicht mehr teilnahmslos bleiben. „Hier ist, wo du bist. Da ist, wo du hinwillst. Aber du kommst nicht von hier nach da“ Harrison Blanchard alias OG

  • Linda Zeller

    aus Basel

    5/5

    20.05.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Bewegend und zutiefst erschütternd

    Maybe. So wird das Mädchen genannt, weil dies eine der häufigsten Antworten ist, die es von sich gibt. Kann sein. So unsicher wie der Name der Erzählerin ist das Leben auf der Strasse, welches Morton Rhue schildert. Der Alltag von Maybe und Ihresgleichen ist bewegend und zutiefst erschütternd. Freiheit und ständige Angst, Stolz und Erniedrigung. Es ist ein Leben der Extreme.

  • David

    aus Wien

    5/5

    14.11.2005

    Buch (Taschenbuch)

    Einfach bewegend

    Unvorstellbar aber dennoch realistisch!! da ich selbst noch ein Jugendlicher bin ,kann ich mich gut in diese Lage dieser Jugendgruppe hineinversetzen aber dennoch unvorstellbar das manchen kinder so schlecht geht...

  • Mikka Liest

    aus Hilter am Teutoburger Wald

    4/5

    02.02.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Der Schmerz dieses verdammten Lebens

    Der Autor wird den meisten wohl noch aus der Schule bekannt sein! Aus seiner Feder stammt das vielfach preisgekrönte und gerne als Lektüre verwendete Buch "Die Welle", in dem es um ein missglücktes soziales Experiment geht, mit dem ein Lehrer seinen Schülern eigentlich nur zeigen wollte, wie es zum Holocaust kommen konnte... Mit fatalem Ergebnis. (Das ist in der Realität übrigens tatsächlich passiert, an einer amerikanischen Schule in den späten 60er Jahren!) Aber auch in seinen anderen Werken greift Morton Rhue oft brisante Themen auf, die Jugendliche betreffen: Amoklauf, Jugendkriminalität, brutale Erziehungscamps in den USA, Islamismus und Radikalisierung... In "Aspalt Tribe" geht es um Straßenkinder - und zwar nicht in den Slums irgendeines Entwicklungslandes, sondern in einer durchschnittlichen amerikanischen Großstadt. Denn Jugendobdachlosigkeit ist auch in Wohlstandsländern ein (oft nur wenig beachtetes) Problem! Auch in Deutschland. Morton Rhue erzählt die Geschichte einer kleinen Gruppe obdachloser Jugendlicher, die sich zusammengetan haben, um sich gegenseitig Schutz, Trost und Hilfe zu spenden, und die dabei allzu oft ums blanke Überleben kämpfen müssen. Die meisten von ihnen sind vor Vernachlässigung, Misshandlung oder Missbrauch geflohen, schlafen lieber bei Minus 20 Grad auf der Straße und verkaufen ihren Körper, statt zurückzugehen in ein Elternhaus, in dem sie die Hölle erlebt haben. Sie trauen Erwachsenen nicht mehr, auch nicht der netten Sozialarbeiterin, die ihnen nur helfen will. Das ist sicher keine lustige Geschichte und der Autor beschönigt nichts, aber er verzichtet darauf, die schlimmen Dinge, die die Jungen und Mädchen erleben, sensationsgeil auszuschlachten und zum Beispiel genauer zu beschreiben, wie sie sich prostituieren. Das hat das Buch gar nicht nötig, denn es ist auch so schon bedrückend genug und regt zum Nachdenken an. "Maybe" berichtet relativ ruhig über die Geschehnisse - und das ist an sich schon verstörend, denn es zeigt, wie sehr sie mit ihren 15 Jahren schon abgestumpft ist. Sie ist traurig, wenn ein Mitglied ihres Stamms tot im Park gefunden wird, aber nicht einmal sonderlich überrascht... Dennoch fand ich das Buch spannend und bewegend, und das Thema wurde in meinen Augen mit Mitgefühl und Respekt umgesetzt. Die Kids benutzen "Straßennamen" wie 2Moro, Maggot oder Rainbow und sprechen nicht gerne über ihre Vergangenheit. Deswegen erfährt der Lesende echte Namen und Hintergrundgeschichten meist erst dann, wenn ein Kapitel des Buches mit einem kurzen Steckbrief eröffnet wird, der unvermeidlich mit einem sachlichen Eintrag über den Tod des Jugendlichen endet... Denn das kommt mehr als einmal vor. Man könnte sagen, dass viele der Charaktere dadurch in gewisser Weise unnahbar bleiben, aber ich habe trotzdem mit den Kindern und Jugendlichen mitgefühlt, denn man spürt deren Leid immer zwischen den Zeilen. Die Erzählerin "Maybe" lernt man mit jeder Seite besser kennen, und man kann sich ihren Gefühlen kaum entziehen. Sie ist sehr glaubhaft und auch ihre Sprache erschien mir passend für ihr Alter und ihre Hintergrundgeschichte. Am Schreibstil merkt man, dass sich das Buch an jugendliche Lesende richtet, denn der ist sehr einfach und klar strukturiert. Aber es ist meiner Meinung nach dennoch ein Buch, das auch für erwachsene Leser lohnend ist, denn es ist ein Thema, das es wert ist, einmal darüber nachzudenken. Zitat: Jewel schluchzte weiter. Er würgte und stöhnte ein bisschen, hustete und schniefte, dann schluchzte er wieder auf. Das war kein körperlicher Schmerz. Es war ein anderer Schmerz. Der Schmerz dieses verdammten, frierenden, hungrigen, schmutzigen Lebens, bei dem kein Mensch sich dafür interessierte, ob man tot oder lebendig war. Bei dem man nicht einmal einen Namen hatte. Nicht einmal eine Nummer. Nur etwas Fleisch, das an irgendwelchen Knochen hing. Das darauf wartete, gefüttert oder nicht gefüttert zu werden. Zu schlafen oder nicht zu schlafen. Zu leben oder nicht mehr zu leben. Fazit: Jugendobdachlosigkeit mitten in einer amerikanischen Großstadt: Maybe, 2Moro, Maggot, Jewel, Rainbow, OG und Tears schlafen bei Minusgraden auf dem Asphalt, essen aus dem Müll, verkaufen ihre Körper, nehmen Drogen, und trotzdem kommt ihnen all das immer noch besser vor, als zurückzugehen in ein Elternhaus, wo sie geschlagen, beschimpft oder missbraucht wurden. Morton Rhue greift das Thema mit viel Fingerspitzengefühl auf, ohne das Leid der Jugendlichen zur Unterhaltung der Leser auszuschlachten, aber auch ohne Beschönigung. Vom Schreibstil her ist es ganz deutlich ein Jugendbuch, aber eines, das auch interessant für erwachsene Leser sein kann.

Kundinnen und Kunden meinen

5

4

4

6

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (10)

Weitere Artikel findest du in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Asphalt Tribe
  • Produktbild: Asphalt Tribe
  • Produktbild: Asphalt Tribe