Produktbild: Der König der purpurnen Stadt

Der König der purpurnen Stadt Historischer Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

25449

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.10.2004

Abbildungen

mit Illustrationen von Jan Balaz. 19 cm

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

960

Maße (L/B/H)

18,8/12,6/4,8 cm

Gewicht

594 g

Farbe

Cognac / Beige

Auflage

17. Auflage 2004

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-404-15218-6

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

25449

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.10.2004

Abbildungen

mit Illustrationen von Jan Balaz. 19 cm

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

960

Maße (L/B/H)

18,8/12,6/4,8 cm

Gewicht

594 g

Farbe

Cognac / Beige

Auflage

17. Auflage 2004

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-404-15218-6

Herstelleradresse

Lübbe
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: vertrieb@luebbe.de

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  • Bewertung

    5/5

    18.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Nicht zu glatt

    Ich kann der Bewertung von Dr. Exitus nicht zustimmen. Der Protagonist steht mehrmals vor dem geschäftlichen wie existentiellen Totalverlust, wird inhaftiert und permanent durch Missgunst und Unverständnis der Mitwelt ausgebremst. Mit Loyalität, auch ihm gegenüber, Wagemut und Ideenreichtum findet er Auswege, die hin und wieder glücklich anmuten mögen. Zumeist sind sie aber Ausdruck der Grundformel von (nicht nur) geschäftlichem Glück: zur richtigen Zeit mit der richtigen Idee am richtigen Ort. Heute würde Jonah vielleicht Bill Gates, Peter Thiel, Jeff Bezos oder Pierre Omidyar heißen. Nur dass er mit seiner Abscheu gegen Waffen und Jagd zum Held einer Seeschlacht werden würde, mag arg überhöht scheinen - und er selbst hätte am meisten etwas gegen diese Hervorhebung seiner Person. Aber dafür ist es eben ein fesselnder Roman. Ich hätte mir ein offeneres Ende gewünscht, um die Chance auf eine Fortsetzung nicht zu klein zu halten.

  • Bewertung

    5/5

    26.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    In "Der König der purpurnen Stadt"...

    In "Der König der purpurnen Stadt" schildert Rebecca Gablé das Schicksal von Jonah, einem armen Tuchhändlergesellen. Sein Aufstieg an die Spitze der Gesellschaft findet viele Bewunderer und noch mehr Feinde.

  • Sabine

    aus Köln

    5/5

    05.12.2014

    Buch (Taschenbuch)

    Ich habe dieses Buch geliebt…

    Ich habe dieses Buch geliebt und war nach gelesenen 960 Seiten wirklich traurig, dass es nun vorbei war! Erzählt wird die Geschichte Jonahs, der zunächst als Lehrjunge im Tuchhandel bei seinem gewalttätigen Cousin unterkommt, sich dann aber von diesem befreien kann und sein Schicksal selbst in die Hand nimmt. Viele Jahre begleitet man ihn, er wird zu einem angesehenen Kaufmann und schafft es durch günstige Beziehungen zum Königshaus, den Tuchhandel in England voranzutreiben. Jonah war ein toller Protagonist. Seine Figur ist super gezeichnet und wirkt dadurch sehr authentisch, denn er hat sowohl gute, aber genauso auch schlechte Seiten. Das hat ihn für mich sehr menschlich und glaubhaft gemacht, und ich habe ihn über die Jahre 1330 bis 1349 gerne begleitet. Er hat sein Herz am rechten Fleck, auch wenn Jonah das nicht immer zu zeigen vermag und oft verschlossen und grummelig erscheint – mir ist er richtig ans Herz gewachsen. Ich habe mit ihm gelitten und gefiebert – auch wenn ich mit seinen Entscheidungen nicht immer einverstanden war. Aber auch die anderen Figuren sind alle toll gestaltet, hier gibt es keine Stereotypen, sondern jeder hat seine eigene Geschichte, die man im Laufe des Buches auch kennenlernt. Ein vorangestelltes Personenverzeichnis hilft, den Überblick nicht zu verlieren, ich muss aber sagen, dass die ganzen Charaktere so geschickt eingeführt werden, dass ich nie das Gefühl hatte, die verschiedenen Figuren nicht einordnen zu können. Schön fand ich auch wieder, dass historische Persönlichkeiten und Geschehnisse in die Geschichte eingebaut sind – und das so geschickt, dass man gar nicht das Gefühlt hat, sich mit englischer Geschichte zu befassen, sondern eher, einen spannenden Abenteuerroman zu lesen. Rebecca Gablé hat es geschafft, mich ab der ersten Seite zu fesseln, ich fand den dicken Schmöker zu keinem Zeitpunkt langatmig oder gar langweilig, stets ist die Spannung gehalten worden – und das bis zum Schluss. Ich wollte immerzu wissen, wie es weitergeht und habe den Wälzer wirklich rasch verschlungen. Da hilft natürlich auch der fantastische Schreibstil – er ist fesselnd, lebendig und spannend, dabei einnehmend und zudem noch informativ. Beschreibungen gibt es natürlich auch, aber die nehmen nie Überhand, sondern sind so eingesetzt, dass man sich alles vorstellen kann und Bilder im Kopf entstehen. Dieses Buch hat wirklich alles gehabt, was ich mir nur wünschen konnte: eine spannende Geschichte, viele Abenteuer, Intrigen und Kampf und letztlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz. Und ganz nebenbei lernt man auch noch einiges über die englische Geschichte. Ich fand dieses Buch einfach nur toll, ich bin eingetaucht ins englische Mittelalter und habe mit den Charakteren gefiebert, mich schon fast als einer von ihnen gefühlt. Ich hätte noch viele Seiten weiter mit ihnen verbringen können - zum Glück folgt zeitlich ja noch die Waringham-Saga, auf die ich mich jetzt noch umso mehr freue! Mein Fazit Für Freunde des historischen Romans ist dieses Buch sicherlich ein wahrer Genuss. Tolle, glaubhafte Charaktere, eine spannende Geschichte und viele Abenteuer, diese geschickt eingebettet in historische Fakten, dazu Intrigen, Kampf und natürlich auch ein bisschen Liebesdrama – das ganze gut lesbar mit einem tollem Schreibstil. Bei mir sind die Seiten nur so dahin geflogen und ich war regelrecht traurig, als das Buch nach 960 Seiten leider vorbei war.

  • Stefan Heidsiek

    aus Darmstadt

    5/5

    15.02.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Auch eine schwächere Gablé ist immer noch besser als der Rest

    „Der König der purpurnen Stadt“ ist so etwas wie ein inoffzielles Prequel zur Waringham-Trilogie, da u.a. Geoffrey Dermond und Gervais of Waringham, Robins Vater, hier kleine, aber nicht unwichtige Rollen spielen. Und auch mit den augenzwinkernden Auftritten des jungen John of Gaunt und dessen Bruder, dem späteren „Schwarzen Prinzen“, gelingt ihr eine äußerst amüsante Verknüpfung. Doch trotz dieser kurzen Gastspiele stehen die Ritter und Adeligen diesmal nicht im Mittelpunkt. Gablé hat stattdessen ihr Augenmerk auf das Wirken der Londoner Händler zur Zeit Edwards III. gerichet. Das Gablé aber nicht ganz ohne Adel und Rittertum kann, wird im Lebenslauf des Hauptprotagonisten Jonah deutlich. Dessen Aufstieg ist, trotz vieler Rück- und Schicksalsschläge, kometenhaft und scheint, das mekrt leider auch der Leser ziemlich schnell, relativ ungefährdet. Dabei wäre hier Potenzial für mehr vorhanden gewesen. Im Gegensatz zu Robin („Das Lächeln der Fortuna“) und Caedmon („Das zweite Königreich“) ist nämlich Jonah alles andere als untadelig. Hochmut, Selbstherrlichkeit und Gefühlskälte sind nur einige der charakterlichen Schwächen, derer er sich rühmen darf. Ein interessanter Ansatz, der die Figur wohl realistischer und glaubhafter machen sollte, welcher aber am Ende im krassen Gegensatz zu seinen außergewöhnlichen Erfolgen steht. Es gibt fast nichts, was dem glücklichen Jonah nicht gelingt, und eben das sorgt bald für Langeweile. Hätte Gablé diese Figur gewagter entwickelt, sie hätte einen hassenswerten Anti-Helden ergeben. So bleibt sie, zumindest mir, bis zum Ende hin nur unnahbar und unsympathisch. Das die Autorin ihren Schützling nicht derart finster zeichnen wollte, liegt vielleicht auch an William de la Pole. Diesen ebenso genialen wie skrupellosen Kaufmann hat es in der Tat gegeben, und er ist es auch, der den schillernden Bösewicht in dieser Geschichte verkörpern soll. Einziges Manko: Seine Auftritte sind selten, die Gefahr, welche von ihm ausgeht, stets zu gering, als das man um die Helden im Buch bangen müsste. Überhaupt ließen mich die Erlebnisse von Jonah und seinen Freunden, bis auf wenige Ausnahmen, im Ganzen ziemlich kalt. Ist „Der König der purpurnen Stadt“ deswegen ein schlechtes Buch? Ganz schnelle Antwort: Auf keinen Fall. Auch diesmal glänzt Gablé mit hohem Unterhaltungswert und einer sprachlich schlichten, aber dafür ungestelzten Geschichte. Besonders lobenswert und hervorzuheben ist Gablés Schilderung der ersten Pestepidemie, welche in den Jahren 1348/49 die Bevölkerung Europas um gut die Hälfte reduzierte. Das Herannahen des „Schwarzes Tods“ und dessen letztendliches Ausbrechen in London wird erschreckend eindringlich in Szene gesetzt. Das Buch endet schließlich kurz vor Beginn der Ereignisse von „Das Lächeln der Fortuna“. Und nicht nur wer wissen will, was aus den beiden liebenswerten Halunken Gervais und Geoffrey werden wird, sollte dieses Buch unbedingt im Anschluss lesen. Insgesamt ist „Der König der purpurnen Stadt“ ein guter historischer Roman, der jedoch an der fehlenden Tiefe und den vor allem sehr eindimensional geratenen Figuren krankt. Gablé kann es eigentlich besser und hat dies insbesondere in der Waringham-Trilogie eindrücklich bewiesen. Trotz all dieser Kritik: Ein Buch, das einen Großteil der Konkurrenz immer noch weit hinter sich lässt und jedem Freund historischer Schmöker ans Herz gelegt werden kann.

  • NML

    5/5

    04.11.2011

    Buch (Taschenbuch)

    Einfach grandios!!!!!!!!!!!!!!!

    Zum Inhalt des Buches. England, London 1330 Jonah geht bei seinem Cousin Rupert in die Lehre. Dort hat Jonah wirklich nichts leichtes, denn sein Cousin ist ueberhaupt nicht nett zu diesem. Jonah lernt das Handeln mit edlem Tuch und Farben und natuerlich auch wie man mit Kunden umgeht. Er begreift schnell und zu seinen Kunden gehoeren bald die Koenigin selbst. Doch Rupert gibt sich nicht so schnell geschlagen und versucht mit allen Mitteln, Jonah's Leben schwer zu machen. Intrigen, Geruechte und auch Mordanschlaege werden zum Alltag in Jonah's Leben. Jonah wird so reich durch den Tuchhandel, dass er sogar in die Gilde aufgenommen wird, als einer der Juengsten jemals. Rupert versucht auch dies zu verhindern'Doch Jonah gibt sich so schnell nicht geschlagen und nimmt den Leser auf eine Reise mit, wie sie schoener nicht sein koennte. Man erlebt so ziemlich alles und man kann die Tuecher bildlich vor den Augen sehen und fast fuehlen:) Klasse gemacht und ich muss schon sagen, dass mir bis jetzt alle Buecher von Rebecca Gabel ausserordentlich gut gefallen haben!!!!

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