Produktbild: Warten auf Godot. Endspiel. Glückliche Tage

Warten auf Godot. Endspiel. Glückliche Tage Drei Stücke

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

22325

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.2006

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

211

Maße (L/B/H)

17,9/11/1,4 cm

Gewicht

139 g

Farbe

Ozeanblau

Auflage

9

Übersetzt von

Elmar Tophoven + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-45751-1

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

22325

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.2006

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

211

Maße (L/B/H)

17,9/11/1,4 cm

Gewicht

139 g

Farbe

Ozeanblau

Auflage

9

Übersetzt von

  • Elmar Tophoven
  • Erika Tophoven

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-45751-1

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

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  • Zitronenblau

    4/5

    07.07.2008

    Buch (Taschenbuch)

    Genial!

    Komm, wir gehen. Wir können nicht. Warum nicht? Wir warten auf Godot. Ach ja. Dieser Dialog bedeutet alles und nichts. Und daher sollte der, wer Becketts Meisterwerk "Warten auf Godot" liest, bedenken, dass dieses existentielle Stück das Thetaer ad absurdum fürht - das ist an sich Sinn der Sache und darin liegt aber auch wieder die so oft vom Leser wahrgenommene Sinnlosigkeit von Wladimirs und Estragons, von Pozzos und Luckys Warten auf Godot, der alles bedeuten kann, was die Erfüllung bedeutet und damit als Idee (Ideal) niemals kommen wird! Und das Warten wird lächerlich, genau wie Sisyphos seinen Stein immer und immer wieder den Hang hinaufrollt. Ein Meisterstück seiner Zeit und seiner Philosophie - für die, die darin nur Nihilismus, Leere und Sinnlosigkeit sehen, ist dieses Stück die ungenannte Tragödie des 20. Jahrhunderts - für die anderen, die genau darin die Größe und den Sinn der Menschen sehen und darüber lachen können, ist dieses Stück die ungenannte Komödie des 20. Jahrhunderts. Abgesehen von den vielen intellektuellen Anspielungen Becketts lässt dieses Stück sehr viel Inerpretationen zu und das macht es literaturwissenschaftlich unentbehrlich. "Endspiel" hat mir fast noch besser gefallen. Endzeitstimmung. Hamm ist blind und kann nicht laufen, Clov (sein Diener) kann sehen und nicht sitzen. In zwei Mülltonnen "leben" ohne Beine Hamms Eltern. Hamm hasst Clov und dieser ihn. Doch sie können nicht ohneeinander. Auch wenn die Eltern Hamms Clovs Gehen herbeisehnen, ihren eigenen Tod dabei in Kauf nehmend. Aber wohin? Die Welt scheint tot zu sein und diese vier "Gestalten" sind in ihrem Haus zwischen Wohnzimmer und Küche - quasitot gefangen. Bis Hamm am Ende Clov entlässt und dieser sein Ende abwartet und dennoch nicht klar wird, ob er bleibt oder geht. Der Leser erinnert sich schnell wieder an "Warten auf Godot", entdeckt stilistische Parallelen, aber auch die Motive kehren wieder. Ein trauriges, mutlosen Stück in einem Akt - jedoch mindestens genauso großartig wie Godot. "Glückliche Tage" - ein Mann, eine Frau. Viel Monolog. Die "Fest-Stellung" eines glücklichen Tages, obgleich es genau das Gegenteil ist. Ganz meisterhaft und aber auch deprimierend wie ein Feuer, dass erlischt und du siehst dabei zu. Da ich das Drama nicht so sehr schätze wie den Roman: 4 Sterne!

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