Werke in neun Bänden Band 9: Frühe Schriften aus dem Nachlaß
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Sprache:Deutsch
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Auflage:1
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Set mit diversen Artikeln
Erscheinungsdatum
19.05.2004
Herausgeber
Ingrid BelkeVerlag
SuhrkampSeitenzahl
724
Maße (L/B/H)
21,5/14,6/6,8 cm
Gewicht
1036 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-518-58339-5
Mit dieser lang erwarteten Ausgabe wird das Werk des Schriftstellers, Philosophen, Soziologen und Filmtheoretikers Siegfried Kracauer (1889–1966) erstmals umfassend zugänglich gemacht. Neben bereits erschienenen Schriften Kracauers enthält die Ausgabe auch eine Vielzahl von bisher unbekannten Texten sowie Studien, Entwürfe und Varianten aus dem umfangreichen Nachlaß. Alle Texte werden kritisch durchgesehen und kommentiert.
Als erste Bände der Neuausgabe der Werke erscheinen dieKleinen Schriften zum Filmund die Frühen Schriften aus dem Nachlaß. Die Schriften zum Film, die den Zeitraum von 1921 bis 1961 umfassen, versammeln in chronologischer Folge sämtliche kleineren Film-Texte Kracauers: rund 800 Kritiken, Rezensionen, Essays, Feuilletons sowie nachgelassene Typoskripte und Entwürfe. Sie dokumentieren die Entwicklung und den Facettenreichtum eine der bedeutendsten Filmtheorien der Gegenwart und stellen zugleich ein einzigartiges Kompendium der Filmgeschichte dar. Mit dem Blick eines des genauesten, kenntnisreichsten und theoretisch reflektiertesten Beobachters des Kinos können wir bekannte und vergessene Filme in ihrem ästhetischen Anspruch sowie ihrem historischen und kulturellen Kontext wiederentdecken. Die .Frühen Schriften aus dem Nachlaßvereinen sechs unveröffentlichte Arbeiten aus den Jahren 1912 bis 1920, in denen Kracauer sich mit philosophischen Problemen, künstlerischen Strömungen und sozialen und politischen Fragen der Zeit auseinandersetzte. Dazu gehört die wichtige Studie über seinen Lehrer, den Philosophen und Soziologen Georg Simmel, die auch über die philosophischen Fragen, die Kracauer selbst beschäftigten, Aufschluß gibt, und die kritische Studie über die zeitgenössische »Kulturbewegung« des Expressionismus, die – wie alle Werke Kracauers – angesichts der wachsenden Bedeutung der Kulturwissenschaften auch gegenwärtigen Diskussionen entscheidende Impulse geben kann.
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