Produktbild: Die wilden Detektive

Die wilden Detektive Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

36795

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.03.2002

Abbildungen

17

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

688

Maße (L/B/H)

4,7/14,8/22 cm

Gewicht

900 g

Farbe

Orangerot / Dunkelbraun

Auflage

2

Originaltitel

Los detectives salvajes

Übersetzt von

Heinrich Berenberg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-20125-5

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

36795

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.03.2002

Abbildungen

17

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

688

Maße (L/B/H)

4,7/14,8/22 cm

Gewicht

900 g

Farbe

Orangerot / Dunkelbraun

Auflage

2

Originaltitel

Los detectives salvajes

Übersetzt von

Heinrich Berenberg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-20125-5

Herstelleradresse

Hanser, Carl, Verlag GmbH & Co. KG
Vilshofener Str. 10
81679 München
Deutschland
Email: info@hanser.de
Url: www.hanser-literaturverlage.de
Telephone: +49 89 998300
Fax: +49 89 99830462

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  • Bewertung

    aus Wien

    5/5

    03.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Großartiger Roman

    "Die wilden Detektive / Los detectives salvajes" von Roberto Bolaño ist, neben dem überbordenden "2666", das Hauptwerk des Autors. Diesem großen Meisterwerk ähnelt es in vielerlei Hinsicht: Erzählstränge wechseln sich ab, eine verschwundene Schriftstellerin wird gesucht, in der Sonora-Wüste müssen Menschen sterben. Trotzdem ist es ein völlig anderes Buch als "2666" - und ein viel besserer Einstieg in das Werk des Autors. Man folgt zu Beginn dem jungen Studenten und Dichter Juan durch Mexiko-Stadt, wo er auf die Dichtergruppe der Realviszeralisten stößt. Diese fomieren sich um Arturo Belano und Ulises Lima. Nach 150 Seiten brechen Juans Tagebucheinträge aber ab. Was folgt ist ein grandioses Kaleidoskop verschiedener Stimmen - beinahe Zeugenaussagen - von Menschen, die von Begegnungen mit Belano oder Lima berichten und oft auch weit abschweifen, von ihren persönlichen Leben berichten, und von der Geschichte Lateinamerikas. Aber dieser Roman beschränkt sich nicht auf Lateinamerika, weil Belano und Lima viel umherreisen, und so scheinbar dem Fokus der Erzählung davon laufen: Wir treffen sie in Spanien, Frankreich, Österreich, Israel, Italien, Liberia und vielen weiteren Ländern an, in denen sie den unterschiedlichsten Figuren begegnen und mal mehr, mal weniger, Gedichte schreiben. Die letzten Seiten des Buches werden dann wieder von Juan erzählt und setzen genau dort ein, wo sie viele hundert Seiten zuvor abgebrochen sind. Dementsprechend nonlinear, doch nie chaotisch, ist das gesamte Werk. Das klingt jetzt vielleicht nach einem reinen Schriftstellerroman, einem Buch von einem Schreibenden für Schreibende. Aber durch die unterschiedlichen Lebenswelten, die erzählt werden, geht dieser Text weit darüber hinaus. Sein Ziel ist, Weltliteratur zu sein. Und ich denke, dieses Ziel erreicht er.

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