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Bäume Betrachtungen und Gedichte

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.02.1984

Abbildungen

1984. mit Farbfotos von Imme Techentin

Verlag

Insel

Seitenzahl

141

Maße (L/B/H)

17,7/10,8/1 cm

Gewicht

175 g

Farbe

Graugrün / Dunkelgrün

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-32155-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.02.1984

Abbildungen

1984. mit Farbfotos von Imme Techentin

Verlag

Insel

Seitenzahl

141

Maße (L/B/H)

17,7/10,8/1 cm

Gewicht

175 g

Farbe

Graugrün / Dunkelgrün

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-32155-2

Herstelleradresse

Insel Verlag GmbH
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Philosophisch und in gedichtform

Alexandra (Mitglied der Book Circle Community) am 04.10.2024

Bewertungsnummer: 2308436

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Baum begleitet uns durch alle Jahreszeiten, durch alle Jahrhunderte. Hesse beginnt in seinem Büchlein im Frühling und endet im Winter. Er schreibt in Gedichten aber auch über seine Aussicht vom Balkon oder über seine Wanderungen / Ausflüge. Der Baum ist dabei stehts im Mittelpunkt. Er schreibt philosophisch und nachdenklich. Knarren eines geknickten Astes: Splittrig geknickter Ast, Hangend schon Jahr um Jahr, Trocken knarrt er im Wind sein Lied, Ohne Laub, ohne rinde, Kahl, fahl, u langen Lebens, Zu langen Sterbens müd. Hart klingt und zäh sein Gesang, Klingt trotzig, klingt heimlich bang Noch einen Sommer, Noch einen Winter lang.

Philosophisch und in gedichtform

Alexandra (Mitglied der Book Circle Community) am 04.10.2024
Bewertungsnummer: 2308436
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Baum begleitet uns durch alle Jahreszeiten, durch alle Jahrhunderte. Hesse beginnt in seinem Büchlein im Frühling und endet im Winter. Er schreibt in Gedichten aber auch über seine Aussicht vom Balkon oder über seine Wanderungen / Ausflüge. Der Baum ist dabei stehts im Mittelpunkt. Er schreibt philosophisch und nachdenklich. Knarren eines geknickten Astes: Splittrig geknickter Ast, Hangend schon Jahr um Jahr, Trocken knarrt er im Wind sein Lied, Ohne Laub, ohne rinde, Kahl, fahl, u langen Lebens, Zu langen Sterbens müd. Hart klingt und zäh sein Gesang, Klingt trotzig, klingt heimlich bang Noch einen Sommer, Noch einen Winter lang.

Hermann Hesse „Bäume“ Mit…

tommason aus Sachsen am 03.02.2016

Bewertungsnummer: 2707244

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hermann Hesse „Bäume“ Mit Fotografien von Dagmar Morath und Zeichnungen von Hermann Hesse Herausgegeben von Volker Michels erschien 2014 im Insel Verlag Berlin das Büchlein „Bäume“ mit Betrachtungen über die Natur und vor allem über Bäume, Hesses „eindringlichste Prediger“. Als ich das Büchlein in der Hand hielt und aufschlug, suchte ich sofort nach dem „vereinzelten Sohn des Südens“, den, „von den Welschen und Lateinern“ geliebten und „von den Einheimischen als Fremdling begafften“ Kastanienbaum, den ich aus „Narziss und Goldmund“ kannte und der als Einleitung des bekannten Hesse-Romans, die ganze erste Seite des Buches füllt und dessen Beschreibung mich vor Zeiten derart beglückt hat, dass ich immer wieder ins Schwärmen komme, sobald von Hermann Hesse und seinem „Goldmund“ die Rede ist. Und tatsächlich, ich fand was ich suchte auf Seite 97 und las: „Vor dem von Doppelsäulen getragenen Rundbogen des Klostereingangs von Mariabronn, dicht am Wege, stand ein Kastanienbaum, ein vereinzelter Sohn des Südens, von einem Rompilger vor Zeiten mitgebracht, eine Edelkastanie mit starken Stamm; zärtlich hing ihre runde Krone über dem Weg, atmete breitbrünstig im Winde, ließ im Frühling, wenn alles ringsum schon grün war und selbst die Klosternussbäume schon ihr rötliches Junglaub trugen, noch lange auf ihre Blätter warten… und ließ im Oktober, wenn Obst und Wein schon geerntet war, aus der gilbenden Krone im Herbstwind die stacheligen Früchte fallen, die nicht in jedem Jahr reif wurden, um welche die Klosterbuben sich balgten und die der aus dem Welschland stammende Subprior Gregor in seiner Stube im Kaminfeuer briet.“ … Das kostbare Büchlein „Bäume“ verbirgt, ob als kleine Erzählung oder als Gedicht gefasst, eine ganze Zahl solcher Schätze, die Hermann Hesse berühmt und Tausende zu seinen Lesern gemacht haben, dazu einige stimmungsvoll zum Text ausgesuchte farbige Fotos und drei Zeichnungen Hesses, dicht am etwas zu lang geratenen Nachwort des Herausgebers. Ich kann diese kleine Stück Literatur jedem empfehlen, ob jung oder alt, ob Intelektueller oder Handwerker, dies ist nicht so wichtig, denn heute, in einer Zeit, die so ungestüm, täglich mit immer neuen Sensationen daher kommt, wird ein Stück Besinnung und Freude an Natur und Umwelt jeder Seele gut tun. Viele Grüße

Hermann Hesse „Bäume“ Mit…

tommason aus Sachsen am 03.02.2016
Bewertungsnummer: 2707244
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hermann Hesse „Bäume“ Mit Fotografien von Dagmar Morath und Zeichnungen von Hermann Hesse Herausgegeben von Volker Michels erschien 2014 im Insel Verlag Berlin das Büchlein „Bäume“ mit Betrachtungen über die Natur und vor allem über Bäume, Hesses „eindringlichste Prediger“. Als ich das Büchlein in der Hand hielt und aufschlug, suchte ich sofort nach dem „vereinzelten Sohn des Südens“, den, „von den Welschen und Lateinern“ geliebten und „von den Einheimischen als Fremdling begafften“ Kastanienbaum, den ich aus „Narziss und Goldmund“ kannte und der als Einleitung des bekannten Hesse-Romans, die ganze erste Seite des Buches füllt und dessen Beschreibung mich vor Zeiten derart beglückt hat, dass ich immer wieder ins Schwärmen komme, sobald von Hermann Hesse und seinem „Goldmund“ die Rede ist. Und tatsächlich, ich fand was ich suchte auf Seite 97 und las: „Vor dem von Doppelsäulen getragenen Rundbogen des Klostereingangs von Mariabronn, dicht am Wege, stand ein Kastanienbaum, ein vereinzelter Sohn des Südens, von einem Rompilger vor Zeiten mitgebracht, eine Edelkastanie mit starken Stamm; zärtlich hing ihre runde Krone über dem Weg, atmete breitbrünstig im Winde, ließ im Frühling, wenn alles ringsum schon grün war und selbst die Klosternussbäume schon ihr rötliches Junglaub trugen, noch lange auf ihre Blätter warten… und ließ im Oktober, wenn Obst und Wein schon geerntet war, aus der gilbenden Krone im Herbstwind die stacheligen Früchte fallen, die nicht in jedem Jahr reif wurden, um welche die Klosterbuben sich balgten und die der aus dem Welschland stammende Subprior Gregor in seiner Stube im Kaminfeuer briet.“ … Das kostbare Büchlein „Bäume“ verbirgt, ob als kleine Erzählung oder als Gedicht gefasst, eine ganze Zahl solcher Schätze, die Hermann Hesse berühmt und Tausende zu seinen Lesern gemacht haben, dazu einige stimmungsvoll zum Text ausgesuchte farbige Fotos und drei Zeichnungen Hesses, dicht am etwas zu lang geratenen Nachwort des Herausgebers. Ich kann diese kleine Stück Literatur jedem empfehlen, ob jung oder alt, ob Intelektueller oder Handwerker, dies ist nicht so wichtig, denn heute, in einer Zeit, die so ungestüm, täglich mit immer neuen Sensationen daher kommt, wird ein Stück Besinnung und Freude an Natur und Umwelt jeder Seele gut tun. Viele Grüße

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Bäume

von Hermann Hesse

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