Produktbild: Alles ist erleuchtet

Alles ist erleuchtet Roman

9

22,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.02.2003

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,6/13,6/3,5 cm

Gewicht

474 g

Auflage

8. Auflage

Originaltitel

Everything is Illuminated

Übersetzt von

Dirk van Gunsteren

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-03217-8

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Der neue Superstar der amerikanischen Literaturszene. Das komische und berührende Duett einer Erinnerung, die im Medium Literatur noch einmal erfunden wird.« ("NZZ")
»Seit Anthony Burgess’ Roman Clockwork Orange ist die englische Sprache nicht mehr mit solcher Brillanz und solcher Kraft durcheinander gewirbelt und gestaltet worden.« ("The New York Times Book Review")
»Ein todkomisches, todlustiges Romandebüt [...] das einen in ähnliche Wechselbäder stürzt wie der Film Das Leben ist schön von Roberto Benigni.« ("Der Spiegel")
»[...] ein Romandebut [...], wie es seit Norman Mailer oder J. D. Salinger keinem amerikanischen Schriftsteller mehr vergönnt war. [...] er schreibt wie ein subversiver Entertainer.« ("FAS")
»Jonathan Safran Foer landet einen Geniestreich. [...] so witzig und gescheit, mit so viel Komik und einem Übermaß an klein verpackter großer Weisheit gemacht [...].« ("Die Zeit")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.02.2003

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,6/13,6/3,5 cm

Gewicht

474 g

Auflage

8. Auflage

Originaltitel

Everything is Illuminated

Übersetzt von

Dirk van Gunsteren

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-03217-8

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

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  • Stephan

    aus Basel

    2/5

    20.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Anstrengend und überbewertet

    Ich habe dieses Buch nach über 10 Jahren ein zweites Mal gelesen und finde es nach wie vor überbewertet. Es ist über weite Strecken anstrengend zu lesen, weil man sich immer wieder am schlechten Englisch von Alex abarbeiten muss, ohne dass dieses Stilelement einen wesentlichen Beitrag zum Roman leisten würde. Die Geschichte der Familie von Jonathan wäre an und für sich spannend und bietet einen interessanten Einblick in das jüdische Leben in der Ukraine vor dem zweiten Weltkrieg. Sie ist aber häufig derartig überzeichnet, dass das an und für sich spannende Thema des Romans in Klamauk und pseudo-künstlerischen Zwischenspielen untergeht.

  • Edith Berger

    5/5

    29.09.2013

    Buch (Taschenbuch)

    leise, traurig, berührend, grausam

    Jonathan Safran Foer erzählt uns eine Geschichte seiner Familie. Er besitzt ein altes, vergilbtes Foto , darauf zu sehen eine Frau - ihr Name ist Augustine. Sie soll seinem Großvater im 2. Weltkrieg das Leben gerettet haben. Jonathan begibt sich auf die Suche nach Augustine aus Trachimbrod, dem Herkunftsort seiner Familie. Seine Reisebegleiter sind ein alter Ukrainer ( Chauffeur und Reiseleiter), dessen Enkel Alex ( Dolmetscher) und Sammy Davies jr.jr. eine neurotische Promenadenmischung. Es wird eine Reise in die Vergangenheit......leise, traurig, grausam,berührend......

  • Reggie

    aus Hamburg

    5/5

    03.06.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Zum einen schreibt Jonathan…

    Zum einen schreibt Jonathan Briefe an Alex und Alex Briefe an Jonathan. Die Briefe von Jonathan werden nicht abgedruckt, Alex geht jedoch auf deren Inhalte in seinen Antworten ein. Alex schreibt in seinem schlechten Englisch. Das ist eine hervorragende Idee des Autors, macht das Lesen anfangs schwierig, aber wenn man das Verfahren durchschaut hat, durchaus amüsant. Ein paar Beispiele: „Ich sehne, dass dieser Brief gut wird.“ „Ich war sehr schamvoll über die Art…“Wir waren sehr beschäftigt zu reden.“Mit jedem seiner Briefe an Jonathan schickt Alex seine eigenen Schreibereien mit.Diese sind quasi die Wiedergabe der Reise. Aus diesem Handlungsstrang erfahren wir alles über die Reise nach Trachimbrod, die bereits geschehen ist aus der Sichtweise von Alex und mit seinen kuriosen Worten. Durch die kritischen Briefe von Jonathan wird dann deutlich, dass Alex teilweise übertreibt in seinen Darstellungen, was urkomisch ist und auch die Figur Alex näher definiert.Jonathan schickt mit jedem seiner Briefe einen neuen Teil seines Buches mit, das von Trachimbrod handelt. So wird von der Entstehung des jüdischen „Schtelts“ Trachimbrod berichtet. Das alles hört sich zunächst sehr unübersichtlich und anstrengend an – das ist es auch für mich gewesen. Ehrlich gesagt, hab ich es erst so recht nach den ersten 100 Seiten (insgesamt hat das Buch 383 Seiten) verstanden und dann glatt noch einmal von vorn angefangen, denn ich wollte ja nichts verpassen.Von Beginn an hat man das Gefühl, ein Märchen zu lesen. Die Teile über Trachimbrod sind in der Erzählperspektive eines Ich-Erzählers geschrieben, dessen Identität erst am Ende des Buches verraten wird. Trachimbrod ist ein verrücktes Städtchen mit verrückten Menschen. Es wäre nunmehr müßig, Euch das ausschweifend zu erklären, aber vielleicht reichen folgende Beispiele: ein Mann fliegt mit seinem Pferdewagen aus der Kurve und ertrinkt, seine Tochter jedoch, noch ein Säugling, wird geborgen und die Schtetlbewohner benennen das Mädchen nach dem Fluss „Brod“. Der Mann konnte nicht identifiziert werden, aber man nahm an, dass es sich um Trachim handelte. Da Brod aus dem Fluss hervor ging, in dem ihr Vater Trachim ums Leben kam, steht dann auch der Schtetlname fest. Der Wucherer Jankel (längst über siebzig) bekommt das Kind zur Aufzucht übergeben, da die Bewohner des Schtetls ihm nach seinen früheren Vergehen und seinem eigenen privaten Leid der Meinung sind, dass er eine neue Chance verdient hat. Fortan wird jedes Jahr, in dem sich das Ereignis jährt, ein Fest gefeiert, an dem Brod als die Hauptperson teilnimmt. Fortan geht es hauptsächlich um Brod, die wir Ihr Euch sicherlich denken könnt, die Ur- ur- ur-ur-ur-Großmutter von Jonathan ist. Meinem Eindruck nach hat Jonathan den persönlichen Bezug zum Buch gewählt, um sich und seinen Generationen eine Vergangenheit zu schenken. Denn laut Wikipedia hat wie schon sein fiktionalisiertes Alter Ego auch der Autor Foer selbst eine solche Reise unter ähnlichem Vorsatz angetreten, fand jedoch die erwähnte Retterin namens Augustine nicht. Allerdings ist das völlig frei von mir interpretiert. Ich will dem Inhalt des Buches nicht allzu viel vorweg nehmen. Aber es ist so, dass es das Städtchen nicht mehr gibt. Somit wird die Suche nach einer Vergangenheit für Jonathan enorm erschwert. Doch nicht nur für Jonathan geht es um die Vergangenheit, sondern auch von Alex Großvater und damit offenbart der Autor fast am Ende des Buches einen völlig anderen Handlungspart, der nebenbei fast untergegangen ist. Dies hat einen Überraschungseffekt, der und die Auflösung des Erzählers der Trachimbrod-Geschichte waren für mich das i-Tüpfelchen für den Roman.Ein anderes Thema neben der Geschichte Trachimbrods und der Familiengeschichte von Jonathan ist die ist die Judenverfolgung im zweiten Weltkrieg, die zum Untergang des Schtetls geführt hat. Der Autor hat diesen Umstand so gekonnt in den Roman eingebunden, dass es nicht überwiegt.

  • Bewertung

    5/5

    23.03.2011

    Buch (Taschenbuch)

    Berührendes Buch

    Bei der Sichtung meines Stapels ungelesener Bücher bekam ich unlängst ein doch unscheinbar wirkendes Bändchen in die Hände,welches mich nach dem Anlesen der ersten Seiten so fesselte,daß ich einfach weiterlesen mußte.Es handelte sich um den Roman "Alles ist erleuchtet"von Jonathan Safran Föhr.Der Autor beschreibt die Suche eines jüdischen Jungen aus Amerika nach den Wurzeln seiner Familie.Begleitet wird er von einem russischen Jungen und seinem Großvater,die ihm als Fremdenführer zu Seite stehen.bei den Dialogen zwichen den Dreien mußte ich oft vor mich hinschmunzeln und war gleichzeitig zutiefst betroffen vom grausamen Schicksal des ukrainischen Dorfes,aus welchem der Großvater des Romanhelden stammte.Für die beiden Russen ist diese Reise ein großer Einschnitt in ihrem Leben.Der Großvater muß erkennen,daß man die Vergangenheit nicht verdrängen kann und stellt sich ihr gnadenlos.Für die beiden Jugendlichen ist diese Reise ein prägendes Erlebnis für ihr zukünftiges Leben.

  • Bewertung

    aus Staßfurt

    5/5

    31.12.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Das Buch ist krass, weil:

    1. von einem zwanzigjährigen oder so Foer geschrieben, WOW! 2. von einem amerikanischen Juden, der in seinem Buch die Geschichte und das Dreieck "Ukrainer-Juden-Deutsche (hier die Nazis) WIRKLICH korrekt, wahrhaft und ohne den nützlichen, pc-, Rotz darstellt. 3. Rotz, sehr viel Rotz, gibt es übrigens in der Verfilmung (mit Frodo in der Hauptrolle). !!Das Buch und der Film haben gemein bloß die Namen!! - sonst allet vadreht!! 3a. Die Musik im Film kommt vom Balkan. Ist nicht schlecht, aber hat mit der Ukraine nichts zu tun. Und zu viel, wie für so 'ne tolle Geschichte, nervt spürbar. 4. Kauft und lest das Buch, verschenkt dann auch weiter, es ist das sehr wert! 5. Der Film wird den alten 68er gefallen.

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