China. Ein großes deutsches Industrieunternehmen, das sich als diskreter Global Player versteht, tut sich schwer damit, im Land der Mitte lukrative Geschäftsfelder aufzubauen. Deshalb beauftragt die ansonsten so penibel auf „Stallgeruch“ bedachte Firma mit Sitz im Schwäbischen - eher aus Not als aus Überzeugung - einen „Quereinsteiger“ mit der schwierigen Aufgabe. Der nutzt seine Chance, während andere Unternehmensvertreter vor Ort ungeniert von einem Fettnäpfchen ins nächste stolpern. Doch aus dem Erfolg des „Quereinsteigers“ erwachsen schon bald Probleme. Staunen, schmunzeln Kopfschütteln – Rainer Kloubert ist in seinem literarischen, aber nichtsdestoweniger realen Protokoll eines Ein- und Aufstiegs als führender Unternehmens-Repräsentant in China eine glänzende Parabel auf unser Wirtschaftssystem gelungen. Doch Vorsicht: Was der Leser hier erfährt, ist geeignet, sein Bild über das Gebahren der deutschen Wirtschaft im Ausland nachhaltig zu verändern.
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