Produktbild: Die Gesellschaft der Gesellschaft

Die Gesellschaft der Gesellschaft

2

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.04.1998

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

1164

Maße (L/B/H)

18,4/11,2/6,1 cm

Gewicht

682 g

Farbe

Dunkellila

Auflage

12

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-28960-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.04.1998

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

1164

Maße (L/B/H)

18,4/11,2/6,1 cm

Gewicht

682 g

Farbe

Dunkellila

Auflage

12

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-28960-0

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

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Hat mich gefesselt

Bewertung aus Bern am 31.03.2011

Bewertungsnummer: 712312

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Werk hat mich wirklich gefesselt und angeregt. Es ist ein harter Brocken Text, ich hab sogar öfter im fFremdwörter-Duden nachgeschlagen, um einige Ausdrücke besser zu verstehen. Es hat sich gelohnt, nicht nur, dass mir nun einige Fremdwürter ganz allgemein klarer sind, sondern noch vielmehr wegen der merkwürdigen Anregung, die mir diesr Text einbrachte. Ich schien wacher im Alltag zu leben, klarer und bereichert. Inzwischen sind wir ja von Systemen überflutet, schon nur all die neuen Medien innert kurzer Zeit, daran kommt man kaum mehr vorbei. Dieses Buch ist mir eines der hilfreichsten zur besseren Orientierung im neuen Chaos.

Hat mich gefesselt

Bewertung aus Bern am 31.03.2011
Bewertungsnummer: 712312
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Werk hat mich wirklich gefesselt und angeregt. Es ist ein harter Brocken Text, ich hab sogar öfter im fFremdwörter-Duden nachgeschlagen, um einige Ausdrücke besser zu verstehen. Es hat sich gelohnt, nicht nur, dass mir nun einige Fremdwürter ganz allgemein klarer sind, sondern noch vielmehr wegen der merkwürdigen Anregung, die mir diesr Text einbrachte. Ich schien wacher im Alltag zu leben, klarer und bereichert. Inzwischen sind wir ja von Systemen überflutet, schon nur all die neuen Medien innert kurzer Zeit, daran kommt man kaum mehr vorbei. Dieses Buch ist mir eines der hilfreichsten zur besseren Orientierung im neuen Chaos.

Soziologische Systemtheorie

Zitronenblau am 05.08.2009

Bewertungsnummer: 607902

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Hauptwerk Luhmanns versucht eine umfassende Analyse der Gesellschaft. Hierbei greift Luhmann besonders auf folgende Theorien zurück: den Konstruktivismus, die Gesetze der Form(en) von Spencer-Brown, die Autopoiesis/Selbstherstellung von Systemen (Maturana) sowie die Evolutionstheorie (Selektion, Variation, Restabilisierung). Dabei gibt es vom "allgemeinen Verständnis" her keine Menschen, sondern nur noch Systeme (z.B. psychische Systeme), die mit ihrer Umwelt in Differenz interagieren und zwar in der Form der Kommunikation. Möglich ist dies beispielsweise unter gewissen Prämissen wie die operative Geschlossenheit von Systemen sowie der Möglichkeit struktureller Kopplungen. Durch diese Sicht der Dinge erreicht Luhmann mitunter ganz "andere" (wenn vielleicht auch nicht unbedingt neue) Erkenntnisse, die er adäquat in vielen anderen Publikationen auf gesellschaftliche Teilgebiete (Wirtschaft, Politik, Kunst, Wissenschaft, Recht etc.) subsumiert. Dieser Brocken von an die 1.200 Seiten ist nicht einfach. Linksintellektuelle Zirkeleien, so spürt man, werden substituiert durch sozilogische Begriffsabstaktionen, welche die Materie nur schwer erschließen lassen. Der Mangel an konkreten Beispielen ist demnach nicht gerade förderlich für einen schnellen Zugang. Dennoch: wagt man sich heran, und das Herangehen ist notwendig in Bezug auf die gesellschaftliche Systemtheorie, die in Deutschland trotz aller Kontroversen den größten Anklang findet, lassen sich mitunter erstaunliche Argumente finden, die die Gesellschaft plausibel erklären, auch wenn (zur Freude der Skeptiker) stets von Luhmann darauf hingewiesen wird, dass die Zukunft für die Gesellschaft auf Basis dieses erklärungstheoretischen Modells/Ansatzes unmöglich zu prognostizieren sei, was sich allein aus den evolutiven Apsekten ergibt, die ja sebst höchst umstritten sind. Fazit: Wer sich für die Systemtheorie interssiert, vor allem für eine allgemeine Soziologie auf dieser Gundlage, sollte Luhmann unbedingt gelesen haben. Allein die unfassbar gewaltige Anhäufung von Informationen macht das Buch sehr lesenswert!

Soziologische Systemtheorie

Zitronenblau am 05.08.2009
Bewertungsnummer: 607902
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Hauptwerk Luhmanns versucht eine umfassende Analyse der Gesellschaft. Hierbei greift Luhmann besonders auf folgende Theorien zurück: den Konstruktivismus, die Gesetze der Form(en) von Spencer-Brown, die Autopoiesis/Selbstherstellung von Systemen (Maturana) sowie die Evolutionstheorie (Selektion, Variation, Restabilisierung). Dabei gibt es vom "allgemeinen Verständnis" her keine Menschen, sondern nur noch Systeme (z.B. psychische Systeme), die mit ihrer Umwelt in Differenz interagieren und zwar in der Form der Kommunikation. Möglich ist dies beispielsweise unter gewissen Prämissen wie die operative Geschlossenheit von Systemen sowie der Möglichkeit struktureller Kopplungen. Durch diese Sicht der Dinge erreicht Luhmann mitunter ganz "andere" (wenn vielleicht auch nicht unbedingt neue) Erkenntnisse, die er adäquat in vielen anderen Publikationen auf gesellschaftliche Teilgebiete (Wirtschaft, Politik, Kunst, Wissenschaft, Recht etc.) subsumiert. Dieser Brocken von an die 1.200 Seiten ist nicht einfach. Linksintellektuelle Zirkeleien, so spürt man, werden substituiert durch sozilogische Begriffsabstaktionen, welche die Materie nur schwer erschließen lassen. Der Mangel an konkreten Beispielen ist demnach nicht gerade förderlich für einen schnellen Zugang. Dennoch: wagt man sich heran, und das Herangehen ist notwendig in Bezug auf die gesellschaftliche Systemtheorie, die in Deutschland trotz aller Kontroversen den größten Anklang findet, lassen sich mitunter erstaunliche Argumente finden, die die Gesellschaft plausibel erklären, auch wenn (zur Freude der Skeptiker) stets von Luhmann darauf hingewiesen wird, dass die Zukunft für die Gesellschaft auf Basis dieses erklärungstheoretischen Modells/Ansatzes unmöglich zu prognostizieren sei, was sich allein aus den evolutiven Apsekten ergibt, die ja sebst höchst umstritten sind. Fazit: Wer sich für die Systemtheorie interssiert, vor allem für eine allgemeine Soziologie auf dieser Gundlage, sollte Luhmann unbedingt gelesen haben. Allein die unfassbar gewaltige Anhäufung von Informationen macht das Buch sehr lesenswert!

Kundinnen und Kunden meinen

Die Gesellschaft der Gesellschaft

von Niklas Luhmann

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