Grenzen der Gemeinschaft Eine Kritik des sozialen Radikalismus
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
27.02.2002
Verlag
SuhrkampSeitenzahl
144
Maße (L/B/H)
17,5/10,6/1,2 cm
Gewicht
92 g
Farbe
Anthrazit
Auflage
9
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-518-29140-5
Plessners Grenz-Schrift galt seit 1924 als Geheimtip. Entlang einer für deutsche Verhältnisse seltenen Limitierung von Gemeinschaftsutopien sucht sie durch die Denkfigur einer »Sehnsucht nach den Masken« ein »Gesellschaftsethos« zu begründen, das sich in den Kernkategorien »Distanz«. »Spiele, »Zeremonie und Prestige«, »Diplomatie und Takt« verdichtet. Wegen seiner jüdischen Herkunft 1933 zur Emigration gezwungen. entging Plessner in den Niederlanden während des Krieges nur knapp dem Zugriff der Gestapo. Nach 1945 spielte er als Remigrant neben Adorno, Horkheimer, Löwith und René König eine bedeutende Rolle in der intellektuellen Konsolidierung der bundesrepublikanischen öffentlichkeit.
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