Konstruktivistische Sozialisationsforschung Lebensweltliche Erfahrungskontexte, individuelle Handlungskompetenzen und die Konstruktion sozialer Strukturen
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- Deutsch ausgewählt
12,50 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
30.06.1999
Herausgeber
Matthias GrundmannVerlag
SuhrkampSeitenzahl
352
Maße (L/B/H)
17,6/11,1/2,2 cm
Gewicht
192 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-518-29029-3
Konstruktivistische Sozialisationsforschung bedeutet, Sozialisation als spezifische Anpassungsfunktion von intra- und interindividuellen Handlungsstrukturen zu analysieren. Dabei geht es vornehmlich um die Beschreibung der wechselseitig aufeinander bezogenen und gleichwohl unabhängigen Prozesse der sozialen Organisation und Regulierung sozialen Handelns und der individuellen Gestaltung und Realisierung von Lebensentwürfen. Diese Prozesse werden in ihrer historischen, sozialen und individuellen Entwicklung thematisiert. Im Zentrum steht dabei die Frage, inwieweit sozial vorgefundene Handlungsschemata beziehungsweise -strukturen die Ontogenese anregen oder aber inwiefern die Ontogenese selbst ein sozial konstitutives Element aufweist, welches sich in spezifischen Handlungsstrukturen, wie zum Beispiel in der Familie, der Schule oder der Gleichaltrigengruppe, niederschlägt. Dabei wird berücksichtigt, daß historio-, sozio- und ontogenetische Prozesse sehr wohl unabhängig voneinander verlaufen, wobei der Sozialisation die entscheidende Verbindung, die strukturelle Kopplung, zufällt.
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