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Mario und der Zauberer Ein tragisches Reiseerlebnis

5

12,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2829

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.1989

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

19,2/12,1/1,2 cm

Gewicht

119 g

Farbe

Bernstein

Auflage

40. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-29320-9

Beschreibung

Rezension

- Die Freiheit existiert, und auch der Wille existiert; aber die Willensfreiheit existiert nicht, denn ein Wille, der sich auf seine Freiheit richtet, stößt ins Leere. Man mußte zugeben, daß er seine Worte nicht besser hätte wählen können, um die Wasser zu trüben und seelische Verwirrung anzurichten-.(Fischer)

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Verkaufsrang

2829

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.1989

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

19,2/12,1/1,2 cm

Gewicht

119 g

Farbe

Bernstein

Auflage

40. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-29320-9

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: [email protected]

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Eine meisterhafte Erzählung mit Tiefblick

Bewertung aus Bottrop am 29.09.2021

Bewertungsnummer: 1576386

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Thomas Manns Novelle „Mario und der Zauberer“ mag wohl als eine der vielseitigsten Erzählungen in Hinblick auf Interpretationen und inhaltliche Schwerpunkte gelten. So finden sich hierin nicht nur Aspekte des psychologischen, sondern auch der Machtausübung und der Frage der Willenskraft. Dies alles ist in dieser Erzählung – genauso wie im echten Leben – zutiefst miteinander verwoben und formt so ein Gesamtbild der massenpsychologischen Herrschaft von faschistischen Manipulanten und Führern, verkörpert in der schillernd-grotesken Figur des Cipolla, und der Ohnmacht des Willens, ja der infantilen Naivität jedes Individuums in dieser Masse, selbst der noch so kritischen Geister. So manifestiert sich hierin ein zeitgetreues Bild des Europa der 30er Fahre des 20. Jahrhunderts, exemplarisch an Italien ausgeführt, spiegelt die Lebensgefühle, welche tief in politischen Ideologien wurzeln, wieder und gibt Einblick in die bürgerliche – wenn zugleich auch alle Bevölkerungsschichten abdeckend – Basis faschistischer Herrschaft. Die erschreckende Präzision der Erzählung gibt dabei einen tiefgreifenden Einblick in diese Welt, die der unseren heutigen so fern und doch so nah erscheint, und offenbart uns die schiere Groteske, die unsere Welt und unser Denken erfüllt, welche wir doch so gerne woanders suchen. Zugleich werden uns auch andere Illusionen genommen – wie passend, dass sie von einem „Illusionista“ offen gelegt werden – wie die scheinbare Freiheit des Willens, wieder klug kombiniert mit psychologischen Aspekten, Aspekten der Masse – hierin liegend auch der Fakt, dass der Mensch, wie auch Cipolla, die Masse, andere Menschen, braucht, um sein Glück zu erreichen, seine Eudaimonie, doch dass die Masse dabei eine Gefahr bildet, in ihr oder durch sie unterzugehen.

Eine meisterhafte Erzählung mit Tiefblick

Bewertung aus Bottrop am 29.09.2021
Bewertungsnummer: 1576386
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Thomas Manns Novelle „Mario und der Zauberer“ mag wohl als eine der vielseitigsten Erzählungen in Hinblick auf Interpretationen und inhaltliche Schwerpunkte gelten. So finden sich hierin nicht nur Aspekte des psychologischen, sondern auch der Machtausübung und der Frage der Willenskraft. Dies alles ist in dieser Erzählung – genauso wie im echten Leben – zutiefst miteinander verwoben und formt so ein Gesamtbild der massenpsychologischen Herrschaft von faschistischen Manipulanten und Führern, verkörpert in der schillernd-grotesken Figur des Cipolla, und der Ohnmacht des Willens, ja der infantilen Naivität jedes Individuums in dieser Masse, selbst der noch so kritischen Geister. So manifestiert sich hierin ein zeitgetreues Bild des Europa der 30er Fahre des 20. Jahrhunderts, exemplarisch an Italien ausgeführt, spiegelt die Lebensgefühle, welche tief in politischen Ideologien wurzeln, wieder und gibt Einblick in die bürgerliche – wenn zugleich auch alle Bevölkerungsschichten abdeckend – Basis faschistischer Herrschaft. Die erschreckende Präzision der Erzählung gibt dabei einen tiefgreifenden Einblick in diese Welt, die der unseren heutigen so fern und doch so nah erscheint, und offenbart uns die schiere Groteske, die unsere Welt und unser Denken erfüllt, welche wir doch so gerne woanders suchen. Zugleich werden uns auch andere Illusionen genommen – wie passend, dass sie von einem „Illusionista“ offen gelegt werden – wie die scheinbare Freiheit des Willens, wieder klug kombiniert mit psychologischen Aspekten, Aspekten der Masse – hierin liegend auch der Fakt, dass der Mensch, wie auch Cipolla, die Masse, andere Menschen, braucht, um sein Glück zu erreichen, seine Eudaimonie, doch dass die Masse dabei eine Gefahr bildet, in ihr oder durch sie unterzugehen.

Nette Zwischenlektüre

Bewertung aus Sachsenheim am 29.09.2022

Bewertungsnummer: 1795761

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Da dies mein erstes Buch von Thomas Mann ist, möchte ich als erstes auf den Schreibstil eingehen, der ja doch sehr prägend und herausstechend ist. Ich persönlich mag es nicht wirklich gerne, wenn ein Buch nicht in klar abgegrenzte Kapitel unterteilt ist, da es dann immer so durchrauscht und keine Pause bietet. Auch sind die lang gestalteten Sätze auch nicht wirklich bremsend, sie begünstigen das Durchrauschen nur noch mehr. Die Geschichte an sich war meiner Meinung nach relativ leicht und vor sich hin treibend, man konnte es schnell durchlesen und wurde nicht stark beansprucht. Für mich ist es jetzt nicht unbedingt ein Buch, das man gelesen haben muss, aber es ist mal ganz nett für zwischendurch.

Nette Zwischenlektüre

Bewertung aus Sachsenheim am 29.09.2022
Bewertungsnummer: 1795761
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Da dies mein erstes Buch von Thomas Mann ist, möchte ich als erstes auf den Schreibstil eingehen, der ja doch sehr prägend und herausstechend ist. Ich persönlich mag es nicht wirklich gerne, wenn ein Buch nicht in klar abgegrenzte Kapitel unterteilt ist, da es dann immer so durchrauscht und keine Pause bietet. Auch sind die lang gestalteten Sätze auch nicht wirklich bremsend, sie begünstigen das Durchrauschen nur noch mehr. Die Geschichte an sich war meiner Meinung nach relativ leicht und vor sich hin treibend, man konnte es schnell durchlesen und wurde nicht stark beansprucht. Für mich ist es jetzt nicht unbedingt ein Buch, das man gelesen haben muss, aber es ist mal ganz nett für zwischendurch.

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Mario und der Zauberer

von Thomas Mann

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