Produktbild: Le Malade imaginaire /Der eingebildete Kranke
Band 7697

Le Malade imaginaire /Der eingebildete Kranke Franz. /Dt.

Aus der Reihe Reclam Molière
1

7,40 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1986

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

14,8/9,5/1,3 cm

Gewicht

116 g

Farbe

Orange

Auflage

1. Auflage

Reihe

Reclams Universal-Bibliothek 7697

Übersetzt von

Doris Distelmaier-Haas

Sprache

Deutsch, Französisch

ISBN

978-3-15-007697-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1986

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

14,8/9,5/1,3 cm

Gewicht

116 g

Farbe

Orange

Auflage

1. Auflage

Reihe

Reclams Universal-Bibliothek 7697

Übersetzt von

Doris Distelmaier-Haas

Sprache

Deutsch, Französisch

ISBN

978-3-15-007697-2

Herstelleradresse

Reclam Philipp Jun.
Siemensstr. 32
71254 Ditzingen
DE

Email: auslieferung@reclam.de

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ein vergessenes Stück Ur-Theater

Mario Pf. aus Oberösterreich am 01.04.2010

Bewertungsnummer: 537744

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Molieres der eingebildete Kranke ist ein Musterbeispiel dafür dass es schon vor über einem Jahrhundert ein blühendes Geschäft mit Heilmittelchen gegeben hat. In gewisser Weise nimmt Moliere eine Vorreiterrolle in der humoristischen Kritik an der Pharmazeutik ein, welche in der heutigen Zeit doch schon zur Genüge von jeder größeren "Comedy-Show" auf die Schippe genommen wurde. Auf der Suche nach den Spuren der modernen Comedy oder polemischer Kritik alà Michael Moore müsste man früher oder später über Moliere stolpern. Zum Buch selbst: Es beginnt mit einer Einführung durch Argan, dem eingebildeten Kranken wie ihn der Buchtitel bereits profiliert. Dieser Mann, der keineswegs so krank ist, wie man ihm glauben machen will, erzählt uns von den Medikamenten die ihm sein Arzt und Apotheker einzunehmen geraten haben. Seine persönliche Pflegerin aber ist nicht so überzeugt von den Verordnungen an die sich ihr Herr so überzeugt hält, weshalb sie ihn sehr heftig widerspricht und reizt. Auch die Tochter sieht ihren Vater so nicht gern, schon gar nicht wenn er sie mit dem Neffen seines Arztes verheiraten will, um einen Arzt in der Familie zu haben. Das junge Fräulein schmiedet da hingegen eigene Pläne, denn sie hat sich schon in ihren Auserwählten verliebt. Lediglich die Stiefmutter die ihren Mann so sehr verhätschelt unterstützt den Kranken in allen Belangen, wenn auch mit deutlichen eigenen Absichten. Ich kann dieses relativ dünne Büchlein jedem empfehlen der sich für humorvolle klassische Literatur oder Theater interessiert.

ein vergessenes Stück Ur-Theater

Mario Pf. aus Oberösterreich am 01.04.2010
Bewertungsnummer: 537744
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Molieres der eingebildete Kranke ist ein Musterbeispiel dafür dass es schon vor über einem Jahrhundert ein blühendes Geschäft mit Heilmittelchen gegeben hat. In gewisser Weise nimmt Moliere eine Vorreiterrolle in der humoristischen Kritik an der Pharmazeutik ein, welche in der heutigen Zeit doch schon zur Genüge von jeder größeren "Comedy-Show" auf die Schippe genommen wurde. Auf der Suche nach den Spuren der modernen Comedy oder polemischer Kritik alà Michael Moore müsste man früher oder später über Moliere stolpern. Zum Buch selbst: Es beginnt mit einer Einführung durch Argan, dem eingebildeten Kranken wie ihn der Buchtitel bereits profiliert. Dieser Mann, der keineswegs so krank ist, wie man ihm glauben machen will, erzählt uns von den Medikamenten die ihm sein Arzt und Apotheker einzunehmen geraten haben. Seine persönliche Pflegerin aber ist nicht so überzeugt von den Verordnungen an die sich ihr Herr so überzeugt hält, weshalb sie ihn sehr heftig widerspricht und reizt. Auch die Tochter sieht ihren Vater so nicht gern, schon gar nicht wenn er sie mit dem Neffen seines Arztes verheiraten will, um einen Arzt in der Familie zu haben. Das junge Fräulein schmiedet da hingegen eigene Pläne, denn sie hat sich schon in ihren Auserwählten verliebt. Lediglich die Stiefmutter die ihren Mann so sehr verhätschelt unterstützt den Kranken in allen Belangen, wenn auch mit deutlichen eigenen Absichten. Ich kann dieses relativ dünne Büchlein jedem empfehlen der sich für humorvolle klassische Literatur oder Theater interessiert.

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