Theoretische Diskussion und abstrakte Handlungstheorie. Ein methodologisches Abstraktionsstufenmodell und seine Anwendung in der Handlungsökonomik.
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
25.06.1998
Abbildungen
Tabellen, Abbildungen
Verlag
Duncker & HumblotSeitenzahl
348
Maße (L/B/H)
23,3/15,9/1,7 cm
Gewicht
470 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-428-09260-4
Diese neue Variante des Fortschrittes kann von reinen Theoretikern erzielt werden, was die folgende Metapher anschaulich ausdrückt: Wenn (Handlungs-) Theoretiker (Psychologen, Ökonomen, Soziologen) in eine Höhle ohne Schattenspiele eingesperrt werden, dann erzielt die (Handlungs-) Wissenschaft einen Fortschritt. Dies bedeutet, daß neben dem (üblichen) Theorie-Empirie-Vergleich noch ein weiteres Fortschrittsvehikel existiert: Die theoretische Diskussion. In dieser können die Konflikte der Theoretiker mittels Abstraktion identifiziert und aufgelöst werden, wodurch sich dann die existierende Theorienvielfalt reduzieren läßt.
Diese neue Variante des Fortschrittes wird auf die Handlungsökonomie angewendet. Es wird nachgewiesen, daß die in dieser Arbeit entwickelte Handlungstheorie eine Abstraktion zu verschiedenen konkreteren Theorien (rationale Entscheidungstheorie, Erwartungsnutzentheorie, Handlungsregulation, Prospekt-Theorie, u.a.) ist. Dabei fallen auch Erkenntnisse über die Notwendigkeit dynamischer Präferenzen an.
Grundlegend und ausführlich, und somit auch für ein breiteres Lesepublikum interessant, werden in dieser Arbeit die Wissenschaftstheorie und die Handlungsökonomie abgehandelt.
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