Die Geschichte der Todesstrafe in Nordamerika Von der Kolonialzeit bis zur Gegenwart
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
26.02.2002
Abbildungen
mit 4 Abbildungen 19 cm
Verlag
C.H. BeckSeitenzahl
224
Maße (L/B/H)
19,3/12,6/1,7 cm
Gewicht
222 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-406-47611-2
Die USA sind die einzige westliche Demokratie, die bis heute an der Todesstrafe festhält. Von der Kolonialzeit bis zur Gegenwart zeigt dieses Buch, daß die verordnete Tötung von Menschen nicht nur ein Instrument des Strafrechts ist, sondern zugleich ein Ausdruck der amerikanischen Gesellschaftsordnung und ihrer Weltbilder. So ist es beispielsweise alles andere als ein Zufall, daß weit überproportional afroamerikanische Männer aus sozial benachteiligten Milieus zum Tode verurteilt werden. Auch die Praxis der Todesstrafe - etwa die Abschaffung der öffentlichen Hinrichtung oder die Einführung des elektrischen Stuhls - spiegelt ebenso wie ihre Darstellung in den Medien und der Literatur allgemeine Entwicklungen in den USA. Jürgen Martschukats Buch ist eine kenntnisreiche und kritische Einführung in eines der brisantesten Themen der amerikanischen Gesellschaft.
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