Produktbild: Lexikon der untergegangenen Sprachen
Band 1456

Lexikon der untergegangenen Sprachen

Aus der Reihe Beck'sche Reihe
2

12,90 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.02.2002

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

229

Maße (L/B/H)

19,1/12,6/2,2 cm

Gewicht

230 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-47596-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.02.2002

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

229

Maße (L/B/H)

19,1/12,6/2,2 cm

Gewicht

230 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-47596-2

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

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  • S.A.W

    5/5

    12.12.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Fundgrube für Historiker

    Harald Haarmann ist ein Phänomen: Er kennt alle Sprachen der Vergangenheit und der Gegenwart. Die ausgestorbenen Sprachen sind wie ein genetischer Fingerabdruck. Aus den Lautverschiebungen kann man zurückrechnen, welche Sprachen verwandt sind oder voneinander abstammen. Aus Lehnwörtern sieht man die kulturellen Beziehungen der Vergangenheit. In großen Reichen wie dem römischen starben die meisten Sprachen der Teilvölker durch Akkulturation aus, durch die Globalisierung hat sich dieser Prozess im 20. Jhdt beschleunigt. Das Slawische ist mit dem Indischen näher verwandt als mit dem Germanischen (Satem-Sprache), die Indus-Kultur wurde von Drawiden geschaffen, das Burgundische hat das Frankoprovenzalische beeinflusst, das Hunnische ist die erste bekannte Turksprache und stammt aus dem Altai-Gebirge, das Altgriechische ist eine Mischung aus indogermanisch u proto-europäisch mit ägyptischen Lehnwörtern, das Hebräische hat viele Lehnwörter aus dem Babylonischen (wegen des Exils). Für den Historiker sind diese Fakten eine Fundgrube Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Die Legionen des Varus“

  • Brigitte Ecker BA

    aus Wien/Österreich

    5/5

    16.04.2007

    Buch (Taschenbuch)

    Ein unentbehrliches Hilfsmittel für viele Wissenschaften

    In diesem Lexikon werden über hundert zum Teil wenig bekannte untergegangene Sprachen aus allen Kontinenten behandelt. Sogar Sprachen, die noch von einer Restbevölkerung gesprochen werden, z. B. Aramäisch, werden einbezogen. Auch die weitgehend unbekannten Sprachen und Völker werden genauso berücksichtigt wie die bedeutenderen Sprachen mit vielen Sprechern, soweit dies möglich ist. Im einführenden Teil werden die untergegangenen Sprachen in vier Gruppen eingeteilt, Kriterium ist die Bedeutung für die Nachwelt und der Bekanntheitsgrad. Im Hauptteil werden nicht nur untergegangene Sprachen behandelt, sondern auch sprachwissenschaftliche Begriffe (Sprachentod) und welche Sprachen auf welchem Kontinent untergegangen sind, schon vor geraumer Zeit oder erst vor wenigen Jahren. Am Schluß jedes Artikels gibt es Literaturhinweise, die sich auf das sehr ausführliche Literaturverzeichnis beziehen. Die Artikel sind leicht verständlich geschrieben und sehr ausführlich. Aus diesem Grund ist es sowohl für interessierte Laien als auch Philologen, Linguisten, Ethnologen, Altertumswissenschaftler... als Hilfsmittel absolut empfehlenswert.

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