Produktbild: Erklärt Pereira

Erklärt Pereira Eine Zeugenaussage – Roman

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11,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

38384

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.1997

Verlag

dtv

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19/12,1/1,5 cm

Gewicht

191 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

25. Auflage

Originaltitel

Sostiene Pereira

Übersetzt von

Karin Fleischanderl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-12424-9

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

38384

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.1997

Verlag

dtv

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19/12,1/1,5 cm

Gewicht

191 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

25. Auflage

Originaltitel

Sostiene Pereira

Übersetzt von

Karin Fleischanderl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-12424-9

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Bewertung

    5/5

    17.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Dieses Buch gehört seit vielen...

    Dieses Buch gehört seit vielen Jahren zu meinen "Top 100". In der Person des Journalisten Pereira wird der Zivilcourage ein literarisches Denkmal gesetzt. Kongenial mit Marcello Mastroianni in der Titelrolle verfilmt. Sehr lesenswert!!!

  • Bewertung

    5/5

    19.02.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Jornalist in der Salazarzeit...

    Ein Jornalist in der Salazarzeit in Portugal, der wenig darüber weiß, was eigentlich in der Welt vor sich ging. Als Herr Rossi in sein Leben tritt, verändert sich jedoch alles.

  • Raumzeitreisender

    aus Ahaus

    4/5

    02.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Tabucchi beeindruckt mit seinem Erzählstil

    Der Tod eines Journalisten, der zur Zeit der Salazar-Diktatur in Portugal einen kritischen Artikel gegen die Regierung veröffentlichte und danach ins Exil nach Frankreich gehen musste, inspirierte Tabucchi, diesen Roman zu schreiben. Die Geschichte spielt in Lissabon im Jahr 1938. Sie beschreibt einen Ausschnitt aus dem Leben des portugiesischen Journalisten Pereira, der den Kulturteil einer Lissabonner Zeitung redigiert. Pereira ist ein gebildeter älterer Herr. Er übersetzt mit Vorliebe Bücher französischer Autoren ins Portugiesische. Die aktuelle Politik interessiert ihn nicht. Seine Zeitung ist ein regimetreues Blatt, aber das nimmt er nicht wahr. Eines Tages lernt er den jungen Monteiro Rossi kennen, der dringend Geld benötigt und Arbeit sucht. Pereira stellt ihn als Praktikant ein. Rossi schreibt ein paar Artikel, die Pereira allesamt für zu revolutionär hält und daher nicht veröffentlicht. Statt sich von ihm zu trennen, entwickelt er eine gewisse Sympathie für den jungen Mann und gibt ihm immer wieder eine neue Chance. Im Laufe der Zeit wird Pereira allmählich klar, dass Rossi ein Regimegegner ist, der ihn in Schwierigkeiten bringen kann. Aber Pereira hilft ihm und seiner Freundin und macht dabei einen persönlichen Wandel durch. Seine inneren Konflikte diskutiert er mit Doktor Cardoso, einem Arzt der Klinik, in der er sich zeitweilig aufhält und Pater Antonio, einem Franziskaner, den er manchmal aufsucht. Eines Tages muss Rossi sich bei Pereira verstecken. Er bekommt Besuch von der Geheimpolizei. Die Situation spitzt sich zu. Auffallend ist der stilistische Aufbau des Romans. Passend zum faschistischen Umfeld im Portugal unter Salazar hat Antonio Tabucchi seinen Roman in Form einer Erklärung, wie sie für ein Verhör typisch ist, abgefasst. Eindrucksvoll, wie die Atmosphäre zunehmend beklemmender wird. Als Erkenntnis aus diesem Roman kann der Leser mitnehmen, dass ein totalitäres Regime erst dann spürbar wird, wenn man seine freie Meinung zum Ausdruck bringen will. Unkritische Zeitgenossen, so auch anfänglich Pereira, sind sich dieser Situation nicht bewusst. Von diesem Roman, dessen Spannungskurve langsam wächst, geht eine gewisse Faszination aus.

  • Bewertung

    4/5

    30.06.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Es ist nie zu spät, für etwas einzustehen...

    Der verwitwete Feuilletonredakteur Dr. Pereira führt im Portugal der 30er-Jahre ein eher stilles, zurückgezogenes Dasein im Schatten der heraufziehenden Salazar-Diktatur. Die dunklen Zeichen seiner Zeit sucht er geflissentlich zu ignorieren, widmet sich stattdessen der Zwiesprache mit seiner verstorbenen Frau sowie abseitigen Literaturstudien und hebt ansonsten tunlichst nicht den Blick über den Omelette-beladenen Tellerrand. Dies ändert sich durch die Bekanntschaft mit einem jungen, politisch engagierten Journalisten und dessen Freundin; unverhofft und Schritt für Schritt sieht sich Pereira gezwungen, sei inneres Refugium zu verlassen und Stellung zu beziehen. Der im Stile einer protokollierten Aussage verfasste Roman war der wohl größte Erfolg des italienischen Schriftstellers Antonio Tabucchi (1943-2012). Mag er auch die Rezensenten zum Zeitpunkt des Erscheinens gespalten haben, für mich stand dies` Buch am Anfang meines Buchhändlerlebens und nimmt schon allein deswegen eine besondere Stellung in meiner persönlichen Lesegeschichte ein. Und auch nach Jahr und Tag ist es mir noch immer in bester Erinnerung und bleibt allemal eine Leseempfehlung für all jene wert, die es noch nicht kennen. Ein aufrichtiges, zeitloses Plädoyer dafür, die Zeitläufte nicht einfach so vorbeifließen zu lassen, sondern ggf. aufzustehen, EINzustehen, sich einzubringen. Von daher zur Zeit (Stand 2018) wieder alarmierend aktuell...

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