Produktbild: Rashomon
Band 2012

Rashomon Erzählungen

Aus der Reihe Sammlung Luchterhand
5

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.08.2001

Abbildungen

mit Abbildung

Verlag

Sammlung Luchterhand

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/3,5 cm

Gewicht

355 g

Farbe

Schwarz / Magenta

Originaltitel

NN

Übersetzt von

Jürgen Berndt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-62012-1

Beschreibung

Rezension

"Von den Erzählungen Akutagawas geht ebenso eine große Faszination wie Irritation aus. Der bedeutendste japanische Literaturpreis trägt zu Recht Akutagawas Namen." Ludger Lütkehaus in Neue Zürcher Zeitung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.08.2001

Abbildungen

mit Abbildung

Verlag

Sammlung Luchterhand

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/3,5 cm

Gewicht

355 g

Farbe

Schwarz / Magenta

Originaltitel

NN

Übersetzt von

Jürgen Berndt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-62012-1

Herstelleradresse

Luchterhand Literaturvlg.
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

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  • Bewertung

    aus Brandenburg

    5/5

    12.01.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Eine auf zweifache Art interessante Kurzgeschichtensammlung

    Der Sammelband umfasst 26 Kurzgeschichten variierender Länge von nur vier bis über 50 Seiten Länge, darunter viele Geschichten, die interessante kurze Begebenheiten, wie auch längere Handlungen umfassen. Viele von ihnen besitzen eine melancholische, gedrückte oder zynische Atmosphäre, während andere recht heitere Umstände schildern. Zu meinen persönlichen Favoriten zählen hier unter anderem "Das Taschentuch", "Biseis Glaube", "Herbst" oder "Kappa". Neben den Geschichten selbst ist das Buch aber noch auf eine zweite Art und Weise bemerkenswert. Die Geschichten sind chronologisch geordnet, und zeichnen somit auch ein Stimmungsbild des Autors über die Jahre hinweg. Beginnend mit "Rashomon", dem Werk, welches wohl seinen Durchbruch bedeutete, aus dem Jahre 1915 setzt sich die Sammlung bis in das Jahr 1927 fort, in welchem "Zahnräder" in seinem Nachlass entdeckt wurde. So wie sich Stimmung und Lebenseinstellung eines Menschen über die Jahre wandeln, ändert sich auch die Atmosphäre: mal nachdenklich, mal heiter, mal zynisch und kurz vor seinem Freitod sichtlich erdrückend. Rashomon erzählt nicht nur Kurzgeschichten, sondern gibt auch großen Einblick in das Leben des Autors selbst. Natürlich handelt es sich nicht bei jeder Geschichte um ein Meisterwerk, doch die meisten sind es definitiv wert, gelesen werden.

  • Sandra Falke

    aus Berlin

    4/5

    04.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein multifacettiertes Juwel

    Gerade Akutagawas frühe Erzählungen haben einen düsteren Grundton, der ins Fantastische überleitet und mythologische Elemente besitzt – dahingegen sind die späteren Erzählungen realistischer und gesellschaftskritischer geformt. Dementsprechend geschieht ca. mittig im Erzählband ein Bruch, der verwirrend wirken kann. Bemerkbare Veränderungen in seinem Stil und Inhalten gegen 1919 waren mit dem korrespondierenden Verfall seiner eigenen geistigen Gesundheit verbunden. Im Gegenspiel zum realistischen Grundton und zunehmenden Anlehnungen zu zeitgenössischen Ereignissen ließen die Erzählungen mehr inhaltliches offen, blieben des Öfteren fragmentarisch und beinhalten kausalische Unklarheiten, die im Leser eine Verwirrung auslösen können. Verehrer der japanischen Kultur und Literatur werden in diesem Erzählband ein multifacettiertes Juwel vorfinden, in welches es sich mit Sicherheit lohnt, zu vertiefen. Doch kann „Rashomon“ nicht in einem Zug oder in einer Woche verschluckt werden – eine langatmigere Lektüre in mehreren Schritten lohnt sich eher. Rezensionen zu Neuerscheinungen und Klassikern der Weltliteratur findest Du wöchentlich auf sandrafalke.com, ein Abo lohnt sich!

  • Bewertung

    3/5

    21.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ryunosuke Akutagawa ist einer...

    Ryunosuke Akutagawa ist einer der japanischen Klassiker schlechthin. Leider hat er meinen Geschmack nicht so wirklich getroffen, aber der Erzählstil ist wirklich positiv hervorzuheben.

  • Bewertung

    4/5

    06.04.2021

    eBook (ePUB)

    "That's what I have to do to keep from starving to death"

    Ein Kurzgeschichten Band von einem Meister der Japanischen Literatur. 1915 verfasste Akutagawa Ryunosuke den Kurgeschichtenband Rashomon, mit der berühmten und titelgebenden Kurzgeschichte "Rashomon", ebenfalls titelgebend für Kurosawa Akiras Film. In der Geschichte Rashomon geht es um einen ehemaligen Diener eines Samurai, der unter dem Rashomon, das südliche Stadttor Kyotos, Schutz vor dem Regen sucht. Kyoto war inzwischen verarmt, die Stadt wurde niemals fertig gebaut und die Menschen stahlen sogar von den Toten, um sich ihr eigenes Leben zu sichern. Als der Diener beschließt im alten Holztor zu übernachten, findet er genau so jemanden vor. Eine ältere Frau zieht den Leichen, die im Rashomon gelagert waren, die Haare aus, um daraus Perrücken zu fertigen. Als sie den Diener bemerkt, versucht sie erschrocken weg zu rennen, doch wird festgehalten. Perrücken aus den Haaren der Toten zu machen, ist ein schlechtes Omen, aber die Frau rechtfertigt sich dass es nicht schlimm sei, denn sie kenne eine Tote sogar und von den Verstorbenen stehlen um sein eigenes Leben zu erhalten wäre ja in Ordnung. Kurz darauf reißt der ehemalige Diener der Dame die kleidung vom Leib und rennt davon. Damit endet die erste Kurzgeschichte und somit auch der erste Einblick in dieses Meisterwerk. Wie mit jeder japanischen Literatur ist es Anfangs eventuell etwas unverständlich oder verwirrend, wieso die Charaktere so handeln wie sie handeln. Aber nach einiger Zeit gewöhnt man sich dann gut dran. Und dadurch dass es Kurzgeschichten sind, hält sich die Verwirrung auch in Grenzen. Meiner Meinung nach ein sehr gelungenes und für mich auch nostalgisches Buch, dass man immer mal wieder gerne Lesen kann.

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