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Beginnlosigkeit Reflexionen über Fleck und Linie

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.06.1997

Verlag

dtv

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

19/12,1/1,2 cm

Gewicht

160 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-12358-7

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Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.06.1997

Verlag

dtv

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

19/12,1/1,2 cm

Gewicht

160 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-12358-7

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE
produktsicherheit@dtv.de

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  • Zitronenblau

    4/5

    28.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Im Anfang war das Abermals

    Vor dem Hintergund der Hoyleschen Steady-State-Theorie des immer schon dagwesenen und daher unerschaffenen Kosmos offenbart Strauß uns hier seine Reflexionen über Fleck und Linie, ein Buch über die Beginnlosigkeit. Es ist ein prosaisches Buch, da ein Protagonist in einer Handlung agiert, vor allem aber: denkt und reflektiert. Es sind Wege eines neues Denkens - ein Anfang im kausalen Sinne gibt es nicht, die Ursache verschwindet. Wie muss man sich eine solche Welt vorstellen? Wie muss man sich die Sprache in einer solchen Welt vorstellen? Was heißt dann noch Verstehen oder Sinn? Was heißt Sein? Mitunter sind die Überlegungen - obzwar ästhetisch - hyperintellektuell und interdisziplinär, was wiederum eine enorme Bildung voraussetzt (in Philosophie und Wissenschaft). Am Ende wird ein Kind geboren und der Tag wird zur Nacht. Formal ist der Text ein Gewebe aus Passagen (teilweise Handlung, teilweise Reflektion) und schwierig im Ganzen zu erkennen und zu erschließen. Einige Gedankengänge spiegeln aber den State of the Art von Geist und Technik wider und sind sehr gut nachvollziehbar. Ich habe lange nach einem deutschen Schriftsteller gesucht, der die "aktuelle" Welt ästhetisch aber auch geistig (hier aphoristisch) reflektiert. Mit Strauß habe ich ihn offenbar gefunden... Tolle Lektüre!

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