In unserer zunehmend undurchschaubarer und unübersichtlicher werdenden Welt laufen wir Gefahr, die Orientierung zu verlieren, denn mit der uns überlieferten Art der Wahrnehmung haben wir eine tiefe Krise unserer Gesellschaft heraufbeschworen. Sie zu überwinden erfordert eine andere Sicht der Wirklichkeit, die zu einem neuen Miteinander alles Lebendigen führt. Der Leser wird Zeuge des kühnsten Projekts der Menschheitsgeschichte, der Errichtung der Republik „Terra madre“, einer Gesellschaft selbstbestimmter Menschen. In dieser bewegten Zeit begegnen sich die schöne Inderin Amina und der Musiker Arturo, und sie tun das einzige, was diese Welt retten kann: Sie lieben sich. Es beginnt eine Beziehung voller Leidenschaft und Irritationen. Dem Leser tut sich aus ungewöhnlicher Perspektive eine scheinbar märchenhafte Welt auf, doch am Ende wird er feststellen, daß sie vielleicht wirklicher ist als die, in der wir heute leben. Eben ein modernes Märchen.
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