Rezension
»Dieses Buch ist eine orientalische Totenklage, eine poetische Ortsbestimmung und ein aufklärerisches Manifest gleichermaßen.« ("Märkische Allgemeine")
»›Weißes Algerien‹ ist eine grandiose literarische Reise ins Reich der Toten.« ("Facts")
»Das stille, traurige Schreiben Assia Djebars über den Tod vieler Kollegen ist auch von Scham über das eigene Überleben geprägt. Sie leistet lange überfällige Korrektur bisheriger algerischer Literatur- und Kulturgeschichte.« ("Badische Zeitung")
»Die algerische Tragödie hat durch Assia Djebars erschütternden Bericht ein neues Gesicht bekommen – das Gesicht von Menschen und Schicksalen, die bisher in der Anonymität der Zahlen und Statistiken untergegangen sind.« ("Stuttgarter Zeitung")
»›Weißes Algerien‹ ist der persönlichste, aber auch der politischste Roman von Assia Djebar. Persönlich, weil sie um den Verlust ihrer Freunde trauert. Politisch, weil sie sich nicht scheut, die Täter anzuklagen, und weil sie sich bemüht, die Ursachen dieser Gewalt zu erkunden.« ("WDR")
»Nicht nur ein erfolgreiches Buch, sondern auch eine literarische Reise ins Reich der Toten, der Ermordeten – und eine grandiose Hommage für ein anderes Algerien, frei von Furcht und Terror.« ("Die Welt")
»Dieses Buch ist der Versuch, zu erhellen, was war, zu sagen, was ist. Das tut Assia Djebar mit dem ihr eigenen Rhythmus, der ihr eigenen Melodie, mal mit kühler Prägnanz, mal mit poetischen Metaphern – das unmittelbar Bedrängende und den weiten Horizont der Geschichte gleichermaßen im Blick.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Ein Thema, das unter die Haut geht, zeitgeschichtlich, philosophisch und literarisch relevant bearbeitet.« ("ekz-Informationsdienst")
»Literarisch am bedeutungsvollsten ist aber die Tatsache, dass es Assia Djebar gelingt, dem algerischen Tod eine Sprache zu geben. Das allein macht ›Weißes Algerien‹ zu einem äußerst lesenswerten Buch.« ("Neue Zürcher Zeitung")