Produktbild: Der Tod in Venedig

Der Tod in Venedig Die wichtigsten Werke Thomas Manns aus dem Originalverlag

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

49395

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.07.1992

Abbildungen

1 schwarzweisse -Abbildung (Faksimile), schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

18,7/12,2/1,1 cm

Gewicht

122 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

34. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-11266-1

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

49395

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.07.1992

Abbildungen

1 schwarzweisse -Abbildung (Faksimile), schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

18,7/12,2/1,1 cm

Gewicht

122 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

34. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-11266-1

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

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  • Zitronenblau

    4/5

    22.06.2008

    Buch (Taschenbuch)

    Stilistisch höchste deutsche Literatur!

    "Der Tod in Venedig" gehört zu bekanntesten Werken Th. Manns. Die Novelle ist für mich persönlich weniger aufgrund der Geschichte per se als vielmehr durch das stilistische Schaffen des Literaten eine unbedingte Notwendigkeit, falls jemand frage, ob dieses Buch gelesen werden sollte. Ich glaube, man könnte gut und gerne von einer literarischen Perfektion sprechen. Mutig ist der homoerotische Inhalt, der somit noch einmal dem Ganzen einen "draufsetzt". Ein wahrer Hochgenuss und ein literaturgeschichtlicher novellistischer Meilenstein - wie ich denke. Sehr empfehlenswert!

  • Bewertung

    3/5

    15.12.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Zurücklehnen und entspannt ein Buch lesen - Nichts für gemütliche Stunden an einem Freitagabend!

    Wir haben in meinem derzeitigen Deutschkurs die Novelle „Der Tod in Venedig“ von Thomas Mann gelesen. Voller Erwartungen nahm ich die Lektüre mit in meinen Urlaub, doch meine anfängliche Vorfreude verschwand bereits nach der ersten Buchseite. Die sehr komplexen und verschachtelten Sätze waren für mich anfänglich sehr schwer verständlich und somit entwickelte ich eine Motivationslosigkeit gegenüber dem Lesen, da sich kein Lesegenuss einstellte. Es strengte mich an jeden einzelnen Satz zu lesen und ich hatte durchgehend das Gefühl, dass ich kein Stück vorankam. Dabei zählte ich wortwörtlich die Buchseiten mit, um meinen Lesefortschritt zu beobachten, wohingegen ich bei meinen Lieblingsbücher traurig bin, wenn sie sich dem Ende zuneigen. Allerdings muss ich zugegeben, dass ich schnell feststellte, dass das Buch fortlaufend immer verständlicher wurde. Ehrlicherweise musste ich mich erst etwas an den Schreibstil gewöhnen, aber nach einer Weile faszinierte mich sogar die unfassbar starke Ausdrucksweise von Thomas Mann. Aufgrund seines Schreibstils hat mich die Novelle zwar begeistert, jedoch fehlte es mir bei der Handlung an Spannung. Sofern man nicht ein großes Grundwissen der Mythologie und Philosophie besitzt, liest sich das Buch eher langweilig und recht eintönig. Erst durch das gemeinsame Besprechen bestimmter Textstellen im Unterricht wurden mir Textzusammenhänge und Vorausdeutungen, die auf das Ende der Novelle hinweisen, bewusst. Das Deuten von beispielsweise Aschenbachs Träumen wird ebenfalls schwierig, wenn man nicht schon einmal von dem psychoanalytischen Denken nach Freud gehört hat. Nur durch das Hintergrundwissen konnte man erfassen, dass Aschenbachs Träume von seinem „ES“ gesteuert werden, welches seine unterbewussten Triebe, in seinem Fall sein sexuelles Verlangen, sehr offensichtlich zum Ausdruck bringt. Für einen unerfahrenen Leser wie mich wirkt demnach die Novelle auf den ersten Blick spannungslos und man erkennt erst nach genauerer Besprechung im Unterricht erkannte ich erst die vielen Anspielungen des Erzählers, welche die Novelle erst so richtig spannend machen. Das hat meinen Lesefluss extrem behindert, wodurch mich die Nouvelle beim Lesen an keiner einzigen Stelle packte und mitriss. Positiv zu erwähnen ist jedoch, dass ich mein Grundwissen durch das Lesen ausgebaut, einen Spürsinn für gut geschriebene Bücher entwickelt habe und nun weiß, dass ich unbedingt mehr kulturell geprägte Bücher lesen sollte, um beim nächsten Mal den Inhalt des Buches besser zu verstehen. Trotzdem steht für mich fest, dass ich das Buch nicht nochmals lesen werde. Wer großes Interesse an anspruchsvoller Lektüre hat, wird an diesem Buch viel Freude beim Lesen haben.

  • Bewertung

    1/5

    12.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    KI-Cover…

    Sehr gutes Buch, doch leider wurde für das Cover KI verwendet, was abweisend wirkt. Ich finde es verwerflich, dass man KI verwendet um kosten zu sparen anstatt einen echten Künstler einen Auftrag zu geben…

  • Bewertung

    5/5

    17.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine eindrückliche Novelle in schöner Geschenkausgabe

    Der Inhalt von Thomas Manns „Mario und der Zauberer – Ein tragisches Reiseerlebnis“ ist schnell erzählt: Der namenlos bleibende Ich-Erzähler verbringt – irgendwann in den 1920er Jahren – mit seiner Familie den Spätsommer am Tyrrhenischen Meer. Die Stimmung dort ist sichtlich aufgeheizt (was nicht nur an den sommerlichen Temperaturen liegt): Der Faschismus herrscht bereits in Italien; die Menschen sind nationalistisch gesinnt – ein Umstand, den auch die Familie des Ich-Erzählers zu spüren bekommt. Kernstück der Novelle ist eine Vorstellung des Zauberers Cavaliere Cipolla, die der Ich-Erzähler mit seiner Familie besucht – und diese hat es in sich. Ohne zu viel vorwegnehmen zu wollen: Thematisiert werden hier auf eine eindrückliche Art und Weise die hypnotischen Verführungskünste Cipollas, der immer wieder den Willen der Zuschauenden bricht (daher kann man „Mario und der Zauberer“ auch als Parabel für den (italienischen) Faschismus (und daran anschließend aus der Retrospektive: als Parabel für den Nationalsozialismus) lesen). Wer Mann kennt, weiß, dass er gerne verschachtelte Sätze nutzt. Dies ist auch in „Mario und der Zaubrer“ der Fall. Man braucht ein, zwei Seiten, um sich an diesen Schreibstil (neu) zu gewöhnen – danach ist er aber äußerst reizvoll und man kann das Buch kaum aus der Hand legen. Auch optisch hat mir die Geschenkausgabe des Fischer-Verlags sehr gut gefallen: Sie ist gebunden in Leinen, ausgestattet mit einer stimmigen Umschlaggestaltung und gedruckt mit kompakter, aber angenehm zu lesender Schrifttype (Die Aufmachung reiht sich perfekt in die bereits erschienenen Mann-Schmuckausgaben ein). Abgerundet wird die Neuausgabe außerdem durch eine Zeitleiste zu Leben und Werk von Thomas Mann und ein Nachwort des Germanisten Hans Rudolf Vaget, in dem dieser der Entstehungsgeschichte der Novelle nachspürt. Insgesamt ist „Mario und der Zauberer“ eine sprachgewaltige Novelle mit einer eindrücklichen politischen Botschaft, die auch heute noch eine Relevanz besitzt – gerade jetzt.

  • Ste

    5/5

    17.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine eindrückliche Novelle in…

    Eine eindrückliche Novelle in schöner Geschenkausgabe Der Inhalt von Thomas Manns „Mario und der Zauberer – Ein tragisches Reiseerlebnis“ ist schnell erzählt: Der namenlos bleibende Ich-Erzähler verbringt – irgendwann in den 1920er Jahren – mit seiner Familie den Spätsommer am Tyrrhenischen Meer. Die Stimmung dort ist sichtlich aufgeheizt (was nicht nur an den sommerlichen Temperaturen liegt): Der Faschismus herrscht bereits in Italien; die Menschen sind nationalistisch gesinnt – ein Umstand, den auch die Familie des Ich-Erzählers zu spüren bekommt. Kernstück der Novelle ist eine Vorstellung des Zauberers Cavaliere Cipolla, die der Ich-Erzähler mit seiner Familie besucht – und diese hat es in sich. Ohne zu viel vorwegnehmen zu wollen: Thematisiert werden hier auf eine eindrückliche Art und Weise die hypnotischen Verführungskünste Cipollas, der immer wieder den Willen der Zuschauenden bricht (daher kann man „Mario und der Zauberer“ auch als Parabel für den (italienischen) Faschismus (und daran anschließend aus der Retrospektive: als Parabel für den Nationalsozialismus) lesen). Wer Mann kennt, weiß, dass er gerne verschachtelte Sätze nutzt. Dies ist auch in „Mario und der Zaubrer“ der Fall. Man braucht ein, zwei Seiten, um sich an diesen Schreibstil (neu) zu gewöhnen – danach ist er aber äußerst reizvoll und man kann das Buch kaum aus der Hand legen. Auch optisch hat mir die Geschenkausgabe des Fischer-Verlags sehr gut gefallen: Sie ist gebunden in Leinen, ausgestattet mit einer stimmigen Umschlaggestaltung und gedruckt mit kompakter, aber angenehm zu lesender Schrifttype (Die Aufmachung reiht sich perfekt in die bereits erschienenen Mann-Schmuckausgaben ein). Abgerundet wird die Neuausgabe außerdem durch eine Zeitleiste zu Leben und Werk von Thomas Mann und ein Nachwort des Germanisten Hans Rudolf Vaget, in dem dieser der Entstehungsgeschichte der Novelle nachspürt. Insgesamt ist „Mario und der Zauberer“ eine sprachgewaltige Novelle mit einer eindrücklichen politischen Botschaft, die auch heute noch eine Relevanz besitzt – gerade jetzt.

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