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Die Geheime Staatspolizei - kurz Gestapo - war das am meisten gefürchtete Instrument des politischen Terrors im "Dritten Reich". Sie verfolgte und vernichtete mit Brutalität und Willkür die Gegner des Regimes und alle, die sie als solche definierte: Sozialisten, Kommunisten, Juden, Homosexuelle oder "Asoziale".
Wer in den berüchtigten Gestapo-Gefängnissen landete, der kehrte oft nicht wieder. Carsten Dams und Michael Stolle untersuchen in ihrem Buch Anspruch und Wirklichkeit der Gestapo. Dabei spannen sie den Bogen von der späten Weimarer Republik über die Verbrechen des Nationalsozialismus
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Produktbeschreibung
Die Geheime Staatspolizei - kurz Gestapo - war das am meisten gefürchtete Instrument des politischen Terrors im "Dritten Reich". Sie verfolgte und vernichtete mit Brutalität und Willkür die Gegner des Regimes und alle, die sie als solche definierte: Sozialisten, Kommunisten, Juden, Homosexuelle oder "Asoziale".

Wer in den berüchtigten Gestapo-Gefängnissen landete, der kehrte oft nicht wieder. Carsten Dams und Michael Stolle untersuchen in ihrem Buch Anspruch und Wirklichkeit der Gestapo. Dabei spannen sie den Bogen von der späten Weimarer Republik über die Verbrechen des Nationalsozialismus in Deutschland und Europa bis zu den Prozessen gegen Gestapobeamte nach 1945. Entstanden ist eine souveräne Synthese auf dem Stand der neuesten Forschung.
  • Produktdetails
  • C.H. Beck Paperback Bd.1856
  • Verlag: Beck
  • 4. Aufl.
  • Seitenzahl: 256
  • Erscheinungstermin: 16. Februar 2017
  • Deutsch
  • Abmessung: 193mm x 123mm x 20mm
  • Gewicht: 255g
  • ISBN-13: 9783406706417
  • ISBN-10: 340670641X
  • Artikelnr.: 46584571
Autorenporträt
Carsten Dams ist Professor für Polizeiwissenschaft an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW in Duisburg.

Michael Stolle ist Geschäftsführer des House of Competence am Karlsruher Institut für Technologie.
Inhaltsangabe
Einleitung

I. Gründung und Frühphase

Die Vorgeschichte: Der Staatsschutz der Weimarer Republik Die Gestapo entsteht

II. Die organisatorische Entwicklung

Die "Verreichlichung": Himmler und Heydrich übernehmen die Gestapoführung Der Aufbau einer völkischen Polizei: Das System von Polizei und SS im Reich und in den besetzten Ländern Selbstverständnis und Ideologie der Gestapo

III. Die Mitarbeiter der Gestapo

Die personelle Entwicklung Die führenden Köpfe der Gestapo: Diels, Heydrich, Best, Müller Das Führungspersonal des Gestapa und des Reichssicherheitshauptamtes Die Statthalter in der Provinz Die Vielfalt der Gestapobeamten

IV. Die Arbeitsweise

Rahmenbedingungen Die V-Leute der Gestapo Die Rolle von Denunziationen Zusammenarbeit mit der Polizei, SS und NS-Parteiorganisationen

V. Verfolgungspraxis im Reich

Phasen der Verfolgung Politische Verfolgung: Kommunisten und Sozialdemokraten Die Verfolgung von Religionsgemeinschaften Die Durchsetzung der Judenpolitik Die Bekämpfung von Homosexuellen, "Arbeitsscheuen " und "Asozialen" Verfolgung der "Fremdvölkischen "

VI. Die Gestapo in Europa

Die Charakteristik des "Auswärtigen Einsatzes" Die Anfänge der Expansion: Österreich, Sudetenland und Tschechoslowakei Polen 1939: Der Beginn des Vernichtungskrieges Die Gestapo in Nord- und Westeuropa Die Eskalation der Vernichtung: Die Gestapo in Südost- und Osteuropa Einsatzgebiete in der zweiten Kriegshälfte: Afrika, Italien, Ungarn, Kroatien, Slowakei Radikalisierung in Ruinen: Die Rückwirkungen des "Auswärtigen Einsatzes "

VII. Die Gestapo nach 1945

Selbstmord, Flucht, Verfolgung: Vom Kriegsende bis zu den Nürnberger Prozessen Spruchkammerverfahren und Entnazifizierung Strafverfolgung durch deutsche Gerichte Karrieren im Nachkriegsdeutschland

Schlussbetrachtung: Was bleibt von der Gestapo?

Anmerkungen

Ausgewählte Literatur

Abkürzungsverzeichnis

Personenregister

Einleitung

I. Gründung und Frühphase
Die Vorgeschichte: Der Staatsschutz der Weimarer Republik
Die Gestapo entsteht

II. Die organisatorische Entwicklung
Die "Verreichlichung": Himmler und Heydrich übernehmen
die Gestapoführung Der Aufbau einer völkischen Polizei:
Das System von Polizei und SS im Reich und in den besetzten
Ländern Selbstverständnis und Ideologie der Gestapo

III. Die Mitarbeiter der Gestapo
Die pers onelle Entwicklung Die führenden Köpfe
der Gestapo: Diels, Heydrich, Best, Müller Das Führungspersonal
des Gestapa und des Reichssicherheitshauptamtes
Die Statthalter in der Provinz Die Vielfalt
der Gestapobeamten

IV. Die Arbeitsweise
Rahmenbedingungen Die V-Leute der Gestapo Die
Rolle von Denunziationen Zusammenarbeit mit der
Polizei, SS und NS-Parteiorganisationen
V. Verfolgungspraxis im Reich
Phasen der Verfolgung Politische Verfolgung: Kommunisten
und Sozialdemokraten Die Verfolgung von
Religionsgemeinschaften Die Durchsetzung der Judenpolitik
Die Bekämpfung von Homosexuellen, "Arbeitsscheuen
" und "Asozialen" Verfolgung der "Fremdvölkischen"

VI. Die Gestapo in Europa
Die Charakteristik des "Auswärtigen Einsatzes" Die
Anfänge der Expansion: Österreich, Sudetenland und Tschechoslowakei
Polen 1939: Der Beginn des Vernichtungskrieges
Die Gestapo in Nord- und Westeuropa
D ie Eskalation der Vernichtung: Die Gestapo in Südost- und
Osteuropa Einsatzgebiete in der zweiten Kriegshälfte:
Afrika, Italien, Ungarn, Kroatien, Slowakei Radikalisierung
in Ruinen: Die Rückwirkungen des "Auswärtigen Einsatzes"

VII. Die Gestapo nach 1945
Selbstmord, Flucht, Verfolgung: Vom Kriegsende bis zu
den Nürnberger Prozessen Spruchkammerverfahren
und Entnazifizierung Strafverfolgung durch deutsche
Gerichte Karrieren im Nachkriegsdeutschland

Schlussbetrachtung:
Was bleibt von der Gestapo?

Anmerkungen
Ausgewählte Literatur
Abkürzungsverzeichnis
Personenregister
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Eine Lücke schließt diese sachkundige Überblicksdarstellung zur Gestapo aus Sicht des Rezensenten Michael Wildt. Das Autorenduo Carsten Dams und Michael Stolle beschreibe nicht nur sehr klar die Übergangszeit, die organisatorische Verschmelzung von altem Polizeiapparat und neuer Gestapo. Besonderes Augenmerk sei auf die konkrete Arbeit der berüchtigten Behörde gelenkt, ihre Zusammenarbeit mit anderen Organisationen des NS-Staates dargestellt. Auch ihre strukturelle Anbindung an die Basis durch Blockwarte und Denunzianten fand der Rezensent hier erhellt, samt ihrer Verwicklung in das terroristische Verfolgungssystem. Auch die Grauzone zwischen nachrichtendienstlicher und ermittelnder Tätigkeit fand der Rezensent aufschlussreich beschrieben, deren Resultat nach 1945 die Trennung beider Bereiche gewesen sei.

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