Der Pianist - Szpilman, Wladyslaw
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Bewertung von buchwürmchen aus reutlingen

Der Autor beschreibt in seiner Biografie das düsterste und unmenschlichste Kapitel der deutschen und wohl auch der gesamten Weltgeschichte. Das Buch umfasst die Zeitspanne vom …


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2 Kundenbewertungen

Polen 1940: Der Pianist Wladyslaw Szpilman lebt im Warschauer Ghetto. Zwei Jahre später steht er zusammen mit seiner Familie und seinen Geschwistern auf dem 'Umschlagplatz' zum Abtransport in ein Vernichtungslager. Nach einer spektakulären Flucht bleibt er allein in der menschenleeren Ruinenstadt zurück - in ständig wechselnden Verstecken, immer in Todesangst. Eines Tages entdeckt ihn ein Wehrmachtsoffizier - und tötet ihn nicht. Im Gegenteil: Er hilft Szpilman zu überleben ...…mehr

Produktbeschreibung
Polen 1940: Der Pianist Wladyslaw Szpilman lebt im Warschauer Ghetto. Zwei Jahre später steht er zusammen mit seiner Familie und seinen Geschwistern auf dem 'Umschlagplatz' zum Abtransport in ein Vernichtungslager. Nach einer spektakulären Flucht bleibt er allein in der menschenleeren Ruinenstadt zurück - in ständig wechselnden Verstecken, immer in Todesangst. Eines Tages entdeckt ihn ein Wehrmachtsoffizier - und tötet ihn nicht. Im Gegenteil: Er hilft Szpilman zu überleben ...
  • Produktdetails
  • List Taschenbücher Nr.61068
  • Verlag: List Tb.
  • Seitenzahl: 237
  • Erscheinungstermin: 10. Oktober 2011
  • Deutsch
  • Abmessung: 187mm x 126mm x 23mm
  • Gewicht: 259g
  • ISBN-13: 9783548610689
  • ISBN-10: 3548610684
  • Artikelnr.: 33386687
Autorenporträt
Szpilman, Wladyslaw
Wladyslaw Szpilman, geboren 1911, studierte in Berlin Musik. 1933 ging er nach Warschau zurück, wo er sofort Anerkennung als Pianist und Komponist gewann. Wie durch ein Wunder dem Konzentrationslager entkommen, wirkte er von 1945 bis 1963 als Chef der Musikabteilung des Polnischen Rundfunks. Im Alter von 88 Jahren verstarb er 2000 in Warschau.
Rezensionen
"Diese Geschichte ist so unglaublich, daß man sie lesen muß, um sie zu begreifen." Washington Post "Bereits nach der Lektüre des ersten Kapitels wußte ich, daß "Der Pianist" mein nächster Film wird." Roman Polanski
50 Jahre Schweigen
"Mein Vater Wladyslaw Szpilman hat nie von seinen Kriegserlebnissen erzählt", berichtet Andrzej Szpilman im informativen und einfühlsamen Vorwort zu den "Warschauer Erinnerungen 1939-1945" seines Vaters. Diese sind jetzt unter dem Titel Der Pianist, als Buch zum Film von Roman Polanski, neu erschienen. Der im Jahr 2000 im Alter von 88 Jahren verstorbene Musiker und Komponist hatte seine traumatischen Kriegserlebnisse bereits 1946 in einem allerdings stark zensierten Buch in polnischer Sprache veröffentlicht. Der Sohn kannte diese nun, 50 Jahre später, wiederentdeckten Aufzeichnungen, und der Vater wusste, dass er sie kannte. Dennoch zog er das Schweigen vor.
Eine unglaubliche Geschichte
Das Warschauer Ghetto in den letzten Kriegsjahren: eine fast menschenleere Ruinenstadt, eine Todesstadt. Die meisten Juden sind bereits in die Todeslager abtransportiert. Die, denen es gelungen ist, im letzten Moment zu fliehen, leben in fortwährender Angst, entdeckt zu werden, in den Ruinen; dem Hunger und dem Tod nahe. Für den berühmten polnischen Pianisten und Komponisten Wladyslaw Szpilman, der einer dieser verzweifelten Noch-Lebenden ist, scheint das Ende gekommen zu sein, als ihn ein Offizier der Wehrmacht in seinem Versteck entdeckt. Doch Wilm Hosenfeld, so sein Name, half dem Juden zu überleben. Szpilman berichtet mit weicher Stimme vom Leben im Ghetto, vom Verrat der Freunde, von der Not und von seiner Rettung. Ohne Anklage und ohne Schuldzuweisung gelingt es ihm, seine erschütternde Geschichte zu erzählen und damit dem Leser seinen eigenen Lebensmut, der ihn nie verlassen hat, zu vermitteln.
Ein wunderbares Buch
Den Herausgebern der vorliegenden Ausgabe muss besonders dafür gedankt werden, dass sie als Beigabe das hochinteressante und erschütternde Tagebuch des Wehrmachtsoffiziers Wilm Hosenfeld, des Retters von Wladyslaw Szpilman, im Anhang veröffentlichten. Hosenfeld, der 1952, nach 7 Jahren sowjetischer Kriegsgefangenschaft, gestorben ist, berichtet darin aus seiner Sicht von den Ereignissen der letzten Jahre des Dritten Reichs. Wolf Biermann, dem es letztlich zu verdanken ist, dass das Buch eine Wiederentdeckung erlebte, schlägt schließlich in einem Essay die geistige Brücke zwischen Szpilman und Hosenfeld. Insgesamt ist die vorliegende Ausgabe von Das wunderbare Überleben viel mehr als "Das Buch zum Film" Der Pianist. Es ist die höchst gelungen Ausgabe einer wunderbaren Geschichte.
(Andreas Rötzer)

"Diese Geschichte ist so unglaublich, daß man sie lesen muß, um sie zu begreifen." (Washington Post)

"Bereits nach der Lektüre des ersten Kapitels wußte ich, daß "Der Pianist" mein nächster Film wird." (Roman Polanski)

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