Auschwitz. Topographie eines Vernichtungslagers, 3 Audio-CDs - Adler, Hans G.; Langbein, Hermann

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Um die Nazi-Verbrechen zu dokumentieren, führte der ehemalige Lagerhäftling Hermann Langbein bereits sechs Jahre nach der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz zahlreiche Interviews mit anderen Überlebenden. Detailliert berichten die Zeitzeugen vom Aufbau des Lagers, von Selektionen, der Arbeit der Lagerärzte, der Vernichtung in Gaskammern, von Krematorien und dem Schicksal inhaftierter Kinder. Das Feature, das 1961 in Zusammenarbeit mit H. G. Adler entstand, ist ein bedeutendes Zeitdokument über die Präzision der Vernichtungsmaschine Auschwitz und die Systematik, mit der Juden von den…mehr

Produktbeschreibung
Um die Nazi-Verbrechen zu dokumentieren, führte der ehemalige Lagerhäftling Hermann Langbein bereits sechs Jahre nach der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz zahlreiche Interviews mit anderen Überlebenden. Detailliert berichten die Zeitzeugen vom Aufbau des Lagers, von Selektionen, der Arbeit der Lagerärzte, der Vernichtung in Gaskammern, von Krematorien und dem Schicksal inhaftierter Kinder. Das Feature, das 1961 in Zusammenarbeit mit H. G. Adler entstand, ist ein bedeutendes Zeitdokument über die Präzision der Vernichtungsmaschine Auschwitz und die Systematik, mit der Juden von den Nationalsozialisten getötet wurden.

Feature mit Otto Wolken, Rudolf Vrba, Jehuda Bacon, Grete Salus u.v.a.
3 CDs Laufzeit ca. 171 min
  • Produktdetails
  • Verlag: Der Audio Verlag, Dav
  • Anzahl: 3 Audio CDs
  • Gesamtlaufzeit: 171 Min.
  • Erscheinungstermin: 1. Februar 2015
  • ISBN-13: 9783862315079
  • Artikelnr.: 41812921
Autorenporträt
H. G. ADLER und HERMANN LANGBEIN waren in Auschwitz inhaftiert und gehörten später dem Internationalen Auschwitz Komitee an. H. G. Adler, geboren 1910, wurde 1985 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Er verstarb 1988 in London. Hermann Langbein, geboren 1912, hatte große Bedeutung für das Zustandekommen und den Verlauf des ersten Frankfurter Auschwitz-Prozesses. Er verstarb 1995 in Wien.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Gegen Abstraktion und Erinnerungsroutine empfiehlt Wolfgang Schneider eindringlich dieses von den beiden ehemaligen Lagergefangenen H.G. Adler und Hermann Langbein für den WDR produzierte Hörfeature von 1961. Statt Gefühlsinszenierung bekommt Schneider hier eine von Hass und Polemik unverstellte Sicht auf die Torturen und Prozeduren der Entmenschlichung, den Schmutz und den Hunger in Auschwitz, berichtet von den durch die Autoren befragten Überlebenden. Die Zeitzeugenberichte wie auch die dazwischen montierten Aufzeichnungen von Kommandanten und Häftlingsärzten lassen Schneider erkennen, dass es bei den Tätern zwar durchaus ein Bewusstsein für die schlechte Tat gab, der Sadismus, ein grundsätzlich verlogener Ton und die Rituale des Vernichtens aber alles Menschliche überlagerten.

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