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Joachim Vernau ist ganz oben in der Berliner Gesellschaft angekommen. Er steht kurz davor, in die wohlhabende und einflussreiche Familie der von Zernikows einzuheiraten, nicht ahnend, dass ihre Ehrbarkeit nicht viel mehr als Fassade ist. Als eine ukrainische Frau auftaucht und behauptet, die von Zernikows hätten im Zweiten Weltkrieg eine Zwangsarbeiterin beschäftigt, lässt das Familienoberhaupt sie kurzerhand hinaus werfen. Wenig später wird sie tot aus dem Landwehrkanal geborgen. Vernau beginnt unangenehme Fragen zu stellen und kommt nicht nur der Identität der Frau sondern auch dem lukrativen Geschäft mit enteigneter Kunst auf die Spur …mehr

Produktbeschreibung
Joachim Vernau ist ganz oben in der Berliner Gesellschaft angekommen. Er steht kurz davor, in die wohlhabende und einflussreiche Familie der von Zernikows einzuheiraten, nicht ahnend, dass ihre Ehrbarkeit nicht viel mehr als Fassade ist. Als eine ukrainische Frau auftaucht und behauptet, die von Zernikows hätten im Zweiten Weltkrieg eine Zwangsarbeiterin beschäftigt, lässt das Familienoberhaupt sie kurzerhand hinaus werfen. Wenig später wird sie tot aus dem Landwehrkanal geborgen. Vernau beginnt unangenehme Fragen zu stellen und kommt nicht nur der Identität der Frau sondern auch dem lukrativen Geschäft mit enteigneter Kunst auf die Spur
  • Produktdetails
  • Verlag: Random House Audio
  • Erscheinungstermin: Februar 2012
  • ISBN-13: 9783837104349
  • Artikelnr.: 34501845
Autorenporträt
Elisabeth Herrmann wurde 1959 in Marburg/Lahn geboren. Sie machte Abitur auf dem Frankfurter Abendgymnasium und arbeitete nach ihrem Studium als Fernsehjournalistin beim RBB, bevor sie mit ihrem Roman "Das Kindermädchen" ihren Durchbruch erlebte. Fast alle ihre Bücher wurden oder werden verfilmt: Die Reihe um den Berliner Anwalt Vernau mit Jan Josef Liefers. Elisabeth Herrmann erhielt den Radio-Bremen-Krimipreis und den Deutschen Krimipreis 2012. Sie lebt mit ihrer Tochter in Berlin.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Die Rezensentin Katharina Granzin hat ihren Spaß an diesem Berlin-Krimi - so sehr, dass sie sich sogar wünscht, dass eine ganze Reihe mit den Protagonisten dieses Bandes entsteht. Ihr gefällt der selbstironische Humor der Autorin Elisabeth Herrmann, der verhindert, dass die personelle Besetzung des Romans - " eine männliche Hauptperson zu erfinden und diese dann einer Horde von Weibern auszuliefern, die die Handlung vorantreiben" - allzu plump nach dem weiblichen Leserklientel heischend daherkommt. Auch wie die Stadt Berlin in dem Krimi in Szene gesetzt wird, gefällt ihr gut. Zudem hat der Roman nach Granzins Meinung eine sauber recherchiertes Fundament und eine "klare politische Botschaft." Thema sind Zwangsarbeiterinnen in der NS-Zeit, die in Privathaushalten arbeiten mussten.

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