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Kopenhagen 1785: Auf Wunsch des Vaters studiert Morten Falck Theologie. Seine wahre Leidenschaft gilt jedoch den Naturwissenschaften, erotischen Abenteuern und den gesellschaftlichen Umbrüchen seiner Zeit. Geleitet von Rousseaus Satz »Der Mensch ist frei geboren, und überall liegt er in Ketten« beschließt er, nach Grönland zu gehen. Hier, wo Eingeborene und dänische Kolonisatoren oft gewaltsam aufeinanderprallen, lernt Morten die Abgründe des menschlichen Lebens kennen. Aber auch eine Siedlergemeinschaft im Ewigkeitsfjord, die die Ideale von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit tatsächlich praktiziert.…mehr

Produktbeschreibung
Kopenhagen 1785: Auf Wunsch des Vaters studiert Morten Falck Theologie. Seine wahre Leidenschaft gilt jedoch den Naturwissenschaften, erotischen Abenteuern und den gesellschaftlichen Umbrüchen seiner Zeit. Geleitet von Rousseaus Satz »Der Mensch ist frei geboren, und überall liegt er in Ketten« beschließt er, nach Grönland zu gehen. Hier, wo Eingeborene und dänische Kolonisatoren oft gewaltsam aufeinanderprallen, lernt Morten die Abgründe des menschlichen Lebens kennen. Aber auch eine Siedlergemeinschaft im Ewigkeitsfjord, die die Ideale von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit tatsächlich praktiziert.
  • Produktdetails
  • Verlag: Osterwoldaudio
  • Anzahl: 9 Audio CDs
  • Gesamtlaufzeit: 670 Min.
  • Erscheinungstermin: 10. Februar 2014
  • ISBN-13: 9783869522098
  • Artikelnr.: 40018436
Autorenporträt
Leine,
Kim Leine, 1961 als Kind dänischer Eltern in Norwegen geboren, ist einer der wichtigsten dänischen Autoren der Gegenwart und in viele Sprachen übersetzt. 15 Jahre seines Lebens verbrachte er auf Grönland. In Deutschland wurde er 2011 durch den Roman Die Untreue der Grönländer bekannt. Ewigkeitsfjord wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Preis des dänischen Buchhandels, der Politikens Litteraturpris und der Literaturpreis des Nordischen Rats 2013.

Strecker,
Rainer Strecker, Jahrgang 1965, arbeitete nach seiner Schauspielausbildung auf diversen bekannten deutschen Bühnen; im Fernsehen ist er unter anderem im Tatort und in Bella Block zu sehen. Sehr beliebt ist er auch als Hörbuchsprecher. So feierte er v.a. mit seiner Lesung der Tintenwelt-Trilogie von Cornelia Funke große Erfolge.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Nicht anfreunden mag sich Peter Urban-Halle mit Kim Leines Roman "Ewigkeitsfjord". Dass das Werk um einen jungen Pfarrer, der in Grönland Ende des 18. Jahrhunderts Eingeborene missionieren will, mit Preisen überschüttet wurde, kann er nicht nachvollziehen. In Urban-Halles Augen hat der Autor eine Menge zu erzählen, kann aber nicht schreiben. Für ihn wimmelt das Buch von Kitsch, Klischees und angestrengtem Philosophieren. Den Mangel an schriftstellerischen Können scheint ihm Leine durch drastische Motive und Versatzstücke ausgleichen zu wollen. So sind dem Rezensenten vor allem Lärm und Gestank, niedrige Begierden und Vergewaltigungen am laufenden Band in Erinnerung geblieben. An Spannung, Originalität oder literarische Qualität kann er sich dagegen nicht erinnern. Sein Fazit: ein "hölzernes, langweiliges" Buch.

© Perlentaucher Medien GmbH
"Kim Leine ist ein großartiger Schriftsteller." Annemarie Stoltenberg, NDR Neue Bücher, 11.02.14 "'Ewigkeitsfjord' ist ein intensives und sinnliches Werk, dem man sich nicht einfach entziehen kann - auch wenn man dies immer wieder möchte." Roana Brogsitter, Bayerischer Rundfunk, 26.02.14 "Kim Leines meisterhafter Roman 'Ewigkeitsfjord' sorgt auf über 600 Seiten für spannende Unterhaltung." Thomas Borchert, Mittelbadische Presse, 04.03.14 "Ein kluger historischer Roman genauso wie ein wildwüchsiger Entwicklungsroman. Ein monumentales Werk, das sich Schrecken, Ekel, Verderben und Schwäche lustvoll und satt hingibt." POP, Süddeutsche Zeitung, 15.05.14 "Ein kluger historischer Roman genauso wie ein wildwüchsiger Entwicklungsroman. Ein monumentales Werk, das sich Schrecken, Ekel, Verderben und Schwäche lustvoll und satt hingibt. Kim Leine bohrt in eiternden wunden, von denen man sich schwerlich abwenden kann." Süddeutsche Zeitung, 15.05.14