22,99 €
versandkostenfrei*

inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
0 °P sammeln
    Broschiertes Buch

Sprache ist nichts Statisches, sondern in stetem Wandel begriffen. Um zu verstehen, wie die deutsche Sprache wurde, was sie ist, muss man sich daher mit ihrer Geschichte auseinandersetzen. Diese Einführung präsentiert umfassend, verständlich und aktuell den Stand der germanistischen Sprachgeschichtsforschung und gibt Studierenden und Lehrenden zahlreiche Methoden an die Hand, selbst historische Sprachwissenschaft zu betreiben. Von der komparativen Methode über Korpuslinguistik bis hin zu komplexen phylogenetischen Methoden wird das Repertoire der germanistischen Sprachgeschichtsforschung…mehr

Produktbeschreibung
Sprache ist nichts Statisches, sondern in stetem Wandel begriffen. Um zu verstehen, wie die deutsche Sprache wurde, was sie ist, muss man sich daher mit ihrer Geschichte auseinandersetzen. Diese Einführung präsentiert umfassend, verständlich und aktuell den Stand der germanistischen Sprachgeschichtsforschung und gibt Studierenden und Lehrenden zahlreiche Methoden an die Hand, selbst historische Sprachwissenschaft zu betreiben. Von der komparativen Methode über Korpuslinguistik bis hin zu komplexen phylogenetischen Methoden wird das Repertoire der germanistischen Sprachgeschichtsforschung erklärt und mit vielen Aufgaben eingeübt. Zahlreiche Beispiele und Übungsaufgaben sowie umfangreiches digitales Begleitmaterial machen das Buch zu einem idealen Begleiter in Studium und Lehre.
  • Produktdetails
  • UTB Uni-Taschenbücher Bd.4823
  • Verlag: Narr Francke Attempto / UTB
  • Artikelnr. des Verlages: 4823, UTB4823
  • Seitenzahl: 376
  • Erscheinungstermin: 5. März 2018
  • Deutsch
  • Abmessung: 213mm x 151mm x 27mm
  • Gewicht: 564g
  • ISBN-13: 9783825248239
  • ISBN-10: 3825248232
  • Artikelnr.: 48087185
Autorenporträt
Dr. Stefan Hartmann ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für deutsche Sprachwissenschaft der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.
Inhaltsangabe
Vorwort91. Einführung 112. Sprachwandel verstehen und untersuchen 212.1 Sprachwandel verstehen 212.1.1 Untersuchungsebenen 212.1.2 Wie verändern wir Sprache? Zur Theorie des Sprachwandels 242.2 Untersuchungsmethoden 292.2.1 Sprachvergleich und Rekonstruktion: Die komparative Methode 342.2.2 Authentische Sprachdaten: Korpuslinguistik 462.2.3 Reflexe des Sprachwandels im Gegenwartsdeutschen: Fragebogenstudien und Experimente 683. Vom Indoeuropäischen bis heute: Im Schnelldurchlauf durch die deutsche Sprachgeschichte 833.1 Vorgeschichte der deutschen Sprache: Vom Indoeuropäischen zum Westgermanischen 873.1.1 Das Indoeuropäische 873.1.2 Vom Indoeuropäischen zum Germanischen 893.1.3 Vom Germanischen zum Westgermanischen 913.2 Althochdeutsch 933.2.1 Phonologie des Althochdeutschen 943.2.2 Morphologie des Althochdeutschen 963.2.3 Syntax des Althochdeutschen 973.3 Mittelhochdeutsch 993.3.1 Phonologie des Mittelhochdeutschen 993.3.2 Morphologie des Mittelhochdeutschen 1013.3.3 Syntax des Mhd. 1033.4 Frühneuhochdeutsch 1043.4.1 Phonologie des Frühneuhochdeutschen 1053.4.2 Morphologie des Fnhd. 1073.4.3 Syntax des Frühneuhochdeutschen 1093.5 "Und was mache ich jetzt damit?" 1104. Phonologischer Wandel 1114.1 Phonologischen Wandel verstehen 1114.1.1 Die Lautverschiebungen 1174.1.2 Ablaut und Umlaut 1264.2 Phonologischen Wandel untersuchen 1374.2.1 Graphie und Phonologie 1374.2.2 Phonologischer Wandel in "real-time" und "apparent-time" 1395. Morphologischer Wandel 1435.1 Morphologischen Wandel verstehen 1435.1.1 Flexionsmorphologischer Wandel 1435.1.2 Wortbildungswandel 1525.2 Morphologischen Wandel untersuchen 1665.2.1 Morphologische Produktivität messen 1675.2.2 Diachrone Anwendung von Produktivitätsmaßen 1756. Syntaktischer Wandel 1836.1 Syntaktischen Wandel verstehen 1836.1.1 "Genitivschwund" und Wandel der Genitivstellung 1856.1.2 Der Ausbau der Klammer 1906.1.3 Der am-Progressiv 1926.2 Syntaktischer Wandel untersuchen 2006.2.1 Zur Arbeit mit annotierten Korpora 2006.2.2 Zwischen Syntax und Lexik: Alles hat seinen Preis 2166.2.3 Eine Methode kommt selten allein: Die Familie der Kollostruktionsanalysen 2206.2.4 Noch einmal am-Progressiv: Ein experimenteller Ansatz 2307. Lexikalischer und semantischer Wandel 2377.1 Lexikalischen und semantischen Wandel verstehen 2377.1.1 Erweiterung des Wortschatzes durch Entlehnung 2427.1.2 Wie geil ist das denn: Bedeutungswandel 2457.2 Lexikalischen und semantischen Wandel untersuchen 2547.2.1 Zwei Perspektiven auf Bedeutung: Semasiologie und Onomasiologie 2557.2.2 Wortfrequenzen im schnellen Überblick: Der Google Ngram Viewer 2567.2.3 "Zeige mir deine Nachbarn und ich sage dir, wer du bist": Was Kollokationen über Semantik verraten. 2598. Pragmatischer Wandel 2658.1 Pragmatischen Wandel verstehen 2658.1.1 Fluchen und Schimpfen diachron und kontrastiv 2668.1.2 Haben Dieselben schon gespeist? Anredewandel im Deutschen 2698.1.3 Pragmatik und Grammatikalisierung 2788.2 Pragmatischen Wandel untersuchen 2858.2.1 Sprache im Spannungsfeld von Mündlichkeit und Schriftlichkeit 2858.2.2 n-Gramme und Sprachgebrauchsmuster 2899. Graphematischer Wandel 2999.1 Graphematischen Wandel verstehen 2999.1.1 Die Entwicklung der Substantivgroßschreibung 3039.1.2 Von der Graphie zur Orthographie: Die Geschichte der deutschen Rechtschreibung 3069.2 Graphematischen Wandel untersuchen 3129.2.1 Gedruckte vs. handschriftliche Texte 3129.2.2 Levenshtein-Distanz und graphische Variation 31610. Fortsetzung folgt: Sprachwandel gestern, heute und morgen 323Anhang: Wie man eine sprachgeschichtliche (Seminar-)Arbeit schreibt 327Aufbau 327Häufige Fehler 328Wie zitiere ich richtig? 332"Vorbilder" finden - Konventionen erkennen 335Abkürzungsverzeichnis 337Vorstufen des Deutschen 337Sprachstufen des Deutschen 337Weitere indoeuropäische Sprachen 337Korpora und Quellen 337
Rezensionen
Aus: ekz-Bibliotheksservice - Birgit Langshausen - 4/2018
[...] Wer sich näher mit Stefan Hartmanns "Deutscher Sprachgeschichte" beschäftigt erkennt [...] schnell den Unterschied zu den anderen Lehrbüchern [...]. Sein Anliegen, den Methodenpluralismus in der historischen Sprachwissenschaft darzustellen, kommt in anderen Lehrbüchern vielfach zu kurz. [...]