Polyelektrolyt-basierter UV-Schutz für Biopestizide - Orakci, Ozan
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Pestizide biologischer Herkunft werden seit längerem erfolgreich zur Bekämpfung von Ernteschädlingen eingesetzt. Trotz ihrer Vorteile gegenüber chemischen Mitteln (hohe Wirkspezifität, rückstandsfreier Abbau) besitzen sie einen wesentlichen Nachteil - eine geringe UV- Stabilität. In der Arbeit wurden deshalb Untersuchungen zur Erhöhung der UV-Beständigkeit eines viralen Pestizids am Beispiel des Cydia pomonella Granulose Baculovirus (CpGV), das als natürliches Pathogen gegen den Apfelwickler eingesetzt wird, durch eine Beschichtung mit Polyelektrolyten (PEL) durchgeführt. Das Verfahren beruht…mehr

Produktbeschreibung
Pestizide biologischer Herkunft werden seit längerem erfolgreich zur Bekämpfung von Ernteschädlingen eingesetzt. Trotz ihrer Vorteile gegenüber chemischen Mitteln (hohe Wirkspezifität, rückstandsfreier Abbau) besitzen sie einen wesentlichen Nachteil - eine geringe UV- Stabilität. In der Arbeit wurden deshalb Untersuchungen zur Erhöhung der UV-Beständigkeit eines viralen Pestizids am Beispiel des Cydia pomonella Granulose Baculovirus (CpGV), das als natürliches Pathogen gegen den Apfelwickler eingesetzt wird, durch eine Beschichtung mit Polyelektrolyten (PEL) durchgeführt. Das Verfahren beruht auf dem Ansatz, die Nanometer großen Virusdauerformen der Baculoviren, durch schichtweises Auftragen von PEL mit UV- absorbierenden Eigenschaften als einzelne Partikel zu umhüllen. Es wurde eine Beschichtungsprozedur mittels optimierter Polymerpaare sowie Polymer-und Viruskonzentrationen entwickelt. Als UV-absorbierende PELs kamen anionische Ligninverbindungen und Varianten dieser Lignine zum Einsatz, die mit Hilfe einer Kationisierungsreaktion hergestellt wurden. Im Laborversuch wurde eine Erhöhung der UV- Beständigkeit durch die Beschichtung bis um Faktor 6,4 erzielt.
Autorenporträt
Ozan Orakci, Dr.-Ing.: Studium der Biotechnologie an der Technischen Universität Berlin mit Schwerpunkt Bioverfahrenstechnik und Zellkulturtechnologie, Promotion am Lehrstuhl für Bioverfahrenstechnik der Universität Erlangen-Nürnberg im Jahr 2009.