Der französische Hegel - Schneider, Ulrich Johannes (Hrsg.)
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Hegel war in Frankreich von Anfang an einer eigenwilligen Rezeption ausgesetzt. Von Cousin bis Kojève und darüber hinaus fanden ‚starke‘ Interpretationen statt, die im vorliegenden Band nachgezeichnet werden. Die Stationen der Präsenz Hegelschen Denkens in Frankreich werden von namhaften Hegelforschern und Kennern der Rezeption zu einem abwechslungsreichen Bild verdichtet. Dabei geht es nicht so sehr um die Hegelsche Lehre, als vielmehr um das zündende bzw. provokatorische Moment seines Denkens, das nicht nur thematisiert wird, wo es auf fruchtbaren Boden fällt, sondern auch da, wo man es…mehr

Produktbeschreibung
Hegel war in Frankreich von Anfang an einer eigenwilligen Rezeption ausgesetzt. Von Cousin bis Kojève und darüber hinaus fanden ‚starke‘ Interpretationen statt, die im vorliegenden Band nachgezeichnet werden. Die Stationen der Präsenz Hegelschen Denkens in Frankreich werden von namhaften Hegelforschern und Kennern der Rezeption zu einem abwechslungsreichen Bild verdichtet. Dabei geht es nicht so sehr um die Hegelsche Lehre, als vielmehr um das zündende bzw. provokatorische Moment seines Denkens, das nicht nur thematisiert wird, wo es auf fruchtbaren Boden fällt, sondern auch da, wo man es gewissermaßen abwehrt. Beleuchtet wird in diesem Band die französische Hegel-Rezeption u. a. von Louis Althusser, Maurice Blanchot, Victor Cousin, Gilles Deleuze, Jacques Derrida, Jacques d'Hondt, Michel Foucault, Jean Hyppolite, Luce Irigaray, Alexandre Kojève, Jean-Luc Nancy, Jean Wahl und Eric Weil.
  • Produktdetails
  • Deutsche Zeitschrift für Philosophie / Sonderbände 12
  • Verlag: Akademie Verlag / De Gruyter
  • Seitenzahl: 252
  • Erscheinungstermin: 22. Oktober 2007
  • Deutsch
  • Abmessung: 246mm x 175mm x 19mm
  • Gewicht: 588g
  • ISBN-13: 9783050041957
  • ISBN-10: 3050041951
  • Artikelnr.: 14754682
Autorenporträt
Ulrich Johannes Schneider, geb. 1956, ist Professor für Philosophie an der Universität Leipzig und Direktor der Universitätsbibliothek Leipzig; Vorsitzender der deutschen Gesellschaft für französischsprachige Philosophie.
Inhaltsangabe
EINLEITUNG Ulrich Johannes Schneider: Der französische Hegel HEGEL IM RASTER DER GESCHICHTSPHILOSOPHIE Jacques D'Hondt: Die populäre Hegel-Rezeption in Frankreich Patrice Vermeren: Victor Cousins Hegel Knut Ebeling: Alexandre Kojève. Ein Snobismus sans réserve Andreas Gelhard: Abstraktion, Attraktion - Maurice Blanchot liest Hegel EMPHATISCHE LEKTÜREN Bernard Bourgeois: Jean Wahl als Leser von Hegel Sabina Hoth: Jean Hyppolite: Logique et Existence Pierre Aubenque: Eric Weil oder der letzte Hegelianer ABARBEITEN AN HEGEL Franck Fischbach: Der französische Neo- und Anti-Hegelianismus als Quietismus Stéphane Douailler: Die Eroberung des Inhalts: Orte und Knoten Louis Althussers Denis Kambouchner: Hegel unter Dekonstruktion Catherine Malabou: Dialektik und Dekonstruktion: ein neues "Moment" HEGEL ALS ABSTOßUNGSPUNKT Brigitte Rauschenbach: Hegel und der französische Feminismus Angelika Pillen: Michel Foucault oder der Versuch, Hegel zu entkommen Jean-Pierre Cotten: Hegel als "Abstoßungspunkt" in der Denkgeschichte von Gilles Deleuze? Warren Breckman: Die Rückkehr des Königs HOMMAGE Joachim Wilke: Freund Jacques D'Hondt Anhang
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Lesenswert scheint Rezensent Stefan Dornuf diese von Ulrich Johannes Schneider herausgegebene Aufsatzsammlung über die Hegel-Rezeption in Frankreich. Er skizziert die Spuren des Philosophen, denen sich die Beiträge eingehend und detailgenau widmen. Besonders geht er auf die Bedeutung Alexandre Kojeves ein, dessen Hegel-Interpretation von größtem Einfluss war, nennt aber auch jede Menge andere Denker, die an Hegel anknüpften. Etwas bedauerlich findet er allerdings das Fehlen einer Parallelisierung zur gleichzeitigen deutschen Hegel-Aneignung. Zudem vermisst er die marxistische Hegel-Interpretation, etwa von Henri Lefebvre, Lucien Goldmann und Roger Garaudy. Demgegenüber hebt er hervor, dass Band den Dekonstruktivisten viel Platz einräumt.

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