Die grenzenlose Unternehmung - Picot, Arnold; Reichwald, Ralf; Wigand, Rolf T.; Möslein, Kathrin M.; Neuburger, Rahild; Neyer, Anne-Katrin
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" ... Hier wird ein theoriegeleitetes und dennoch spannendes Lehrbuch vorgelegt, das das Veränderungspotential der Informations- und Kommunikationstechnik für die Struktur und für das Management der Unternehmen umfassend darlegt. In hohem Maße auch für Praktiker lesenswert..." Frankfurter Allgemeine Zeitung Die 5. Aufl. wurde aktualisiert. Insbesondere wurden die zahlreichen Praxisbeispiele in allen Kapiteln überarbeitet.…mehr

Produktbeschreibung
" ... Hier wird ein theoriegeleitetes und dennoch spannendes Lehrbuch vorgelegt, das das Veränderungspotential der Informations- und Kommunikationstechnik für die Struktur und für das Management der Unternehmen umfassend darlegt. In hohem Maße auch für Praktiker lesenswert..."
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Die 5. Aufl. wurde aktualisiert. Insbesondere wurden die zahlreichen Praxisbeispiele in allen Kapiteln überarbeitet.
  • Produktdetails
  • Verlag: Springer, Berlin; Springer Fachmedien Wiesbaden; Spri
  • Artikelnr. des Verlages: 978-3-658-28564-7
  • 6. Aufl.
  • Erscheinungstermin: 13. Juli 2020
  • Deutsch
  • Abmessung: 240mm x 168mm x 10mm
  • Gewicht: 318g
  • ISBN-13: 9783658285647
  • ISBN-10: 3658285648
  • Artikelnr.: 58402206
Autorenporträt
Prof. Dr. Dres. h.c. Arnold Picot war Vorstand des Instituts bzw. der Forschungsstelle (nach seiner Emeritierung) für Information, Organisation und Management der Fakultät für Betriebswirtschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Vorsitzender des Vorstandes des MÜNCHNER KREIS. Prof. Dr. Prof. h.c. Dr. h.c. Ralf Reichwald ist Professor für Management der Leipzig Graduate School of Management (HHL) und war Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre - Information, Organisation und Management der TUM School of Management der Technischen Universität München. Prof. Dr. Rolf T. Wigand ist Maulden-Entergy Chair & Distinguished Professor of Information Systems & Management-Emeritus, Emeritus College, Arizona State University, Tempe, AZ, USA. Prof. Dr. Kathrin M. Möslein ist Inhaberin des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere industrielle Informationssysteme mit Schwerpunkt Innovation und Wertschöpfung, an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Seit 2016 ist sie Vizepräsidentin Outreach an der FAU. Zudem hat sie eine Forschungsprofessur an der HHL Leipzig Graduate School of Management inne und wirkt weiterhin als Akademische Direktorin des Center for Leading Innovation & Cooperation (CLIC). Dr. Rahild Neuburger ist im Cluster "Information Systems & Digital Business" der Fakultät für Betriebswirtschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig. Zudem ist sie Geschäftsführerin des MÜNCHNER KREIS. Prof. Dr. Anne-Katrin Neyer ist Inhaberin des Lehrstuhls für Personalwirtschaft und Business Governance an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Sie ist Mitglied des Akademischen Direktoriums am Center for Leading Innovation and Cooperation (CLIC) an der HHL-Leipzig Graduate School of Management und Mit-Initiatorin des KI-HR Labs.
Inhaltsangabe
Information, Organisation und Management - Auf dem Weg zur grenzenlosen Unternehmung.- Marktdynamik und Wettbewerb: Die entscheidende Rolle der Information.- Grundmodelle menschlichen Informations- und Kommunikationsverhaltens.- Technologie in der grenzenlosen Unternehmung: Digitalisierung als Beschleuniger?- Auflösung von Hierarchien - Modularisierung der Unternehmung.- Auflösung der Unternehmung - Netzwerke.- von Standortgrenzen - Virtuelle Unternehmung.- Der Mensch in der grenzenlosen Unternehmung - Neue Anforderungen - neue Kompetenzen?

Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 24.03.1997

Unternehmen ohne Grenzen
Die Folgen stark sinkender Transaktionskosten

Arnold Picot/Ralf Reichwald/Rolf T. Wigand: Die grenzenlose Unternehmung - Information, Organisation und Management. Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler, Wiesbaden 1996, XXI + 561 Seiten, 68 DM.

Schon 1817 hat David Ricardo nachgewiesen, daß es sich auszahlt, Produktivitätsdifferentiale zu nutzen. Wenn der Wein in Portugal billiger herzustellen ist als in England und die englische Produktivität in der Tuchproduktion höher ist als im Weinbau, sollte sich Portugal auf die Produktion von Wein und England auf jene von Tuch spezialisieren - selbst wenn Portugal die Engländer - in absoluten Preisen - auf beiden Märkten unterbieten könnte. Für den Erfolg internationaler Arbeitsteilung kommt es nicht auf die absoluten, sondern auf die relativen Kostenvorteile an, lehrt Ricardo. Für die Produktion eigenen Weines hätte England schmerzhafte Abstriche von seiner attraktiven Tuchproduktion hinzunehmen, was ungünstiger wäre als der Import portugiesischen Weines. Im Ergebnis stellt der Außenhandel beide Länder besser.

Dieses Ergebnis ist angesichts der Globalisierung nach wie vor aktuell. Es gilt auch für Unternehmen. Im Zuge von Transaktionen werden Unternehmensgrenzen durch Werte überquert, ähnlich wie Landesgrenzen beim Außenhandel. Wenn die Kosten für Transaktionen über Unternehmensgrenzen hinweg hoch sind, wird es günstiger, innerhalb der eigenen Unternehmensgrenze zu produzieren. So wird das Unternehmen wegen hoher Kommunikations- und Transportkosten bei seiner Standortwahl darauf achten, daß in der Nachbarschaft genügend qualifizierte Arbeitskräfte wohnen und die Entfernung zu wichtigen Rohstoffen oder Absatzmärkten nicht zu groß wird. Die Grenzen eines solchen standortgebundenen Unternehmens sind dann klar gezogen - gewissermaßen mit Händen zu greifen. Organisation und Führung haben sich darauf eingerichtet, daß die Aktivitäten vor Ort durch persönlich anwesende Arbeitskräfte abzuwickeln und dort auch zu koordinieren sind.

Was ergibt sich aber, wenn die Transaktionskosten dramatisch sinken - was wegen der großen Fortschritte in der Informations- und Kommunikationstechnik gegenwärtig geschieht? Jetzt ist die Manege für ein Höchstmaß an internationaler Arbeitsteilung frei. Das hat unübersehbare Folgen, und diesen ist das vorliegende Buch gewidmet.

Wenn Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten auf dem Globus heterogen verteilt sind und Transaktionskosten nicht ins Gewicht fallen, werden die bisherigen Unternehmensgrenzen gesprengt. Warum soll man die Buchhaltung für teures Geld im eigenen Unternehmen belassen, wenn sie in Indien für einen Bruchteil der Kosten zu haben ist? Es wird möglich (und damit im internationalen Konkurrenzkampf auch nötig), globale Produktivitätsdifferentiale voll auszuschöpfen. Unternehmen werden "virtuell" - das heißt lokal und national - nicht mehr greifbar in dem Maße, wie sie wichtige Transaktionen in Kooperation mit Dritten außerhalb der Unternehmensgrenze ausführen lassen. Virtuellen Unternehmen können nationale Politiker und Gewerkschaften nichts mehr anhaben; sie sind scheu und international beweglich wie früher nur das Finanzkapital.

Die Autoren leuchten die ungewohnte Szene in großem (vielleicht allzu großem) Detail aus. Sie buchstabieren in ihrem Buch die Grammatik der neuen Welt, die schon existiert, ohne daß ihre Gesetze vollständig bekannt wären. Ein bißchen blauäugig sind die Autoren allerdings, wenn sie Transaktionen als die Übertragung von Verfügungsrechten interpretieren und sich auf den "als fair empfundenen" Leistungsaustausch beschränken. Ist Diebstahl keine Transaktion? Wie wollen die Autoren ihre Lehre auf Erpressung, auf korrupte oder mafiose Strukturen anwenden, wie sie für Rußland und andere weite Teile der Welt charakteristisch sind? Auch das Schlechte dieser Welt will verstanden sein. HOLGER BONUS

(Professor an der Universität Münster)

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"Das Werk bietet mehr als 'nur' eine Darstellung 'grenzenloser Unternehmen', weil es [...] Attribute am herkömmlichen Wissen zu traditionellen Unternehmen spiegelt. Mit seiner aussagefähigen Gliederung und dem umfangreichen Index kann es auch als Nachschlagewerk für Führungs- und organisationsfragen dienen. Das Buch ist anschaulich und verständlich geschrieben [...] und enthält zahlreiche unterstützende Abbildungen." www.hmd.dpunkt.de, 13.01.2009

Stimmen zu älteren Auflagen:

" ... Hier wird ein theoriegeleitetes und dennoch spannendes Lehrbuch vorgelegt, das das Veränderungspotential der Informations- und Kommunkationstechnik für die Struktur und für das Management der Unternehmen umfassend darlegt. In hohem Masse auch für Praktiker lesenswert [...]." Frankfurter Allgmeine Zeitung, 15. Februar 2001

"Tiefgreifende Veränderungen in Unternehmen, auf den Märkten, in der Arbeitswelt und der Gesellschft ... vor diesem Hintergrund entwickeln die Autoren eine neue Unternehmensführungslehre im Zeitalter der Informationsgesellschaft." Handelsblatt, 4.11.1996

"Mit diesem beeindruckenden Werk wenden sich drei international renommierte Wissenschaftler nicht nur an ein wissenschaftlich orientiertes Publikum, sondern auch an Manager auch Führungskräfte [...]." new directions, Ausgabe 01/1997

"[...] wenn (dieses Lehrbuch) so hervorragend in der Lage ist, neue betriebswirtschaftliche Forschungsüberlegungen mit empirischen Tatsachen zu verknüpfen, darf ihm eine weite Verbreitung sehr gewünscht werden." Marktforschung & Management, Ausgabe 1/97

"MIt diesem Buch wurde das Spektrum theoriegeleiteter Erklärungsansätze erweitert und die Darstellung der Informations- und Kommunikations-Basistechnologien auf den neuesten Stand gebracht." Handelsblatt, 11.04.2001.
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