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Die Geschichte der internationalen Wirtschafts- und Unternehmensbeziehungen der Bundesrepublik Deutschland ist eine vergleichsweise junge Disziplin. Annika Biss leistet einen wichtigen Beitrag, wenn sie in ihrer Dissertation die internationale Ausrichtung der Bayerischen Motoren Werke zwischen 1945 und 1981 ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückt. Initialisierung, Intensivierung und Institutionalisierung - so lauten die Stichworte, in deren Zeichen sich die Internationalisierung vollzog. Auf der Basis neuer Quellen kann Annika Biss den Aufstieg von BMW zu einem global agierenden Konzern…mehr

Produktbeschreibung
Die Geschichte der internationalen Wirtschafts- und Unternehmensbeziehungen der Bundesrepublik Deutschland ist eine vergleichsweise junge Disziplin. Annika Biss leistet einen wichtigen Beitrag, wenn sie in ihrer Dissertation die internationale Ausrichtung der Bayerischen Motoren Werke zwischen 1945 und 1981 ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückt. Initialisierung, Intensivierung und Institutionalisierung - so lauten die Stichworte, in deren Zeichen sich die Internationalisierung vollzog. Auf der Basis neuer Quellen kann Annika Biss den Aufstieg von BMW zu einem global agierenden Konzern überzeugend herausarbeiten. Erstmals wird in dieser Arbeit auch das Engagement von BMW in Südafrika als Fallbeispiel adressiert. Die Autorin bietet aber noch mehr als eine detaillierte Vertriebs- und Marketinggeschichte der BMW AG. Am Beispiel des bayerischen Automobil- und Motorradbauers entwickelt sie ein analytisches Instrumentarium zur Erforschung von Internationalisierungsprozessen, das bei der Untersuchung von ähnlichen Vorgängen in anderen Unternehmen als Modell dienen kann.
Autorenporträt
Annika Biss, BMW, Abteilung Unternehmensgeschichte
Rezensionen
"[...] die Arbeit [stellt] einen Gewinn für die historische Forschung zur Automobilbranche und zur Internationalisierung von Unternehmen dar[stellt]."
Ute Engelen in: H-Soz-Kult, 12.07.2018, https://www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-27108

"Es steht zu hoffen, dass die ebenso vielschichtige wie detailreiche Schrift dazu beiträgt, dass künftige Arbeiten sich auch den gesellschaftlichen Diskursen um die teilweise hochbrisanten Themenfelder widmen, die nicht Kern dieser Dissertation sind, wie etwa der Produktion unter dem Regime der Apartheid, dem engen Netzwerk zwischen der bayerischen CSU-Regierung und dem Vorstand sowie der Bedeutung des Investors Herbert Quandt."
Thomas Schuetz in: Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte 105/3 (2018), 455-456

"[..] die Arbeit [...] überzeugt die methodisch reflektierte und empirisch dichte Studie doch vollauf."
Christian Marx in: Historische Zeitschrift 308/1 (2019), 268-269