Das Buch des Wandels - Horx, Matthias
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Eine aufregende Reise durch die Geschichte unserer Zukunft
Wir reden täglich über die Veränderungen, denen wir ausgesetzt sind, über die radikalen Umwälzungen der Globalisierung oder den rasanten Wandel der Technologie. Viele fürchten sich vor Veränderungen, weil sie einen Verlust an Gewissheiten und Sicherheit erwarten. Matthias Horx zeigt eindrücklich, dass Zeiten des Wandels vor allem Chancen bieten und dass wir tatsächlich viel besser darin sind, mit Veränderungen umzugehen und Neues auszuprobieren, als wir denken. Ein großer gesellschaftspolitischer Wurf von Matthias Horx, der es wie…mehr

Produktbeschreibung
Eine aufregende Reise durch die Geschichte unserer Zukunft

Wir reden täglich über die Veränderungen, denen wir ausgesetzt sind, über die radikalen Umwälzungen der Globalisierung oder den rasanten Wandel der Technologie. Viele fürchten sich vor Veränderungen, weil sie einen Verlust an Gewissheiten und Sicherheit erwarten. Matthias Horx zeigt eindrücklich, dass Zeiten des Wandels vor allem Chancen bieten und dass wir tatsächlich viel besser darin sind, mit Veränderungen umzugehen und Neues auszuprobieren, als wir denken. Ein großer gesellschaftspolitischer Wurf von Matthias Horx, der es wie kein anderer versteht, mit historischem Bewusstsein darüber nachzudenken, wie wir künftig leben wollen.
  • Produktdetails
  • Verlag: Pantheon
  • 2. Aufl.
  • Seitenzahl: 380
  • Erscheinungstermin: 04.04.2011
  • Deutsch
  • Abmessung: 215mm x 138mm x 36mm
  • Gewicht: 542g
  • ISBN-13: 9783570551509
  • ISBN-10: 3570551504
  • Artikelnr.: 32536696
Autorenporträt
Horx, Matthias
Matthias Horx, geboren 1955, ist der profilierteste und einflussreichste Zukunftsforscher im deutschsprachigen Raum und Autor vieler erfolgreicher Bücher. 1999 gründete er das Zukunftsinstitut, einen Prognose-Think-Tank, der heute zahlreiche europäische Unternehmen in allen Wirtschaftsbereichen berät. Seit 2007 ist er auch Dozent für Trend- und Zukunftsforschung an der Zeppelin-Universität, Friedrichshafen. Zuletzt erschien von ihm bei DVA Das Megatrend-Prinzip. Wie die Welt von morgen entsteht (2011).
Rezensionen
"Leicht und anschaulich schildert Horx, was es braucht, um die Welt neu zu erfinden und den Wandel als Chance zu begreifen." -- Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung, 24.06.2011
»Der belesene Autor versteht es, in einfacher Sprache Sachverhalte eingänglich zu beschreiben und so dem Leser seine Botschaft, Wandel als etwas Positives zu verstehen, näherzubringen.«

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 28.12.2009

„Duuuu denken zu viel!”
Matthias Horx hat ein unnützes „Buch des Wandels” verfasst
Es macht sich nicht gut, wenn ein „Kreatives Manifest” als offenkundiges Plagiat daherkommt. „Ein Gespenst geht um in Europa, und längst auch in der ganzen Welt”, verkündet Matthias Horx. „Es ist das Gespenst der kreativen Gesellschaft.” In diesem Manifest zieht er gegen die Ideologen zu Felde, die immer noch in Denkgewohnheiten des 19. Jahrhunderts festhängen – aber ihr beliebtes Format übernimmt er gerne. Wie muss man sich diese kreative Gesellschaft vorstellen? „Die Kreativität wird die Macht in tausend bunte Fraktale zersplittern .. .” „Emotionale Prozesse übernehmen das Regiment auch im Bereich der Ökonomie.” Das klingt etwas unspezifisch. „Wir alle haben nichts zu verlieren als unsere Langeweile, unseren Überdruss und unseren Pessimismus!” Für die deutsche Wohlstandsgesellschaft ist das vielleicht doch ein bisschen übertrieben. Hat nicht der ein oder andere auch noch ein Häuschen oder einen Kabrio in der Hinterhand? Horx schließt, wenig überraschend: „Kreative, Glückssuchende, Wandlungsbewusste aller Länder – vereinigt Euch!”
Kreativität gehört gewiss zu den schönsten menschlichen Begabungen; leider auch zu denen, die sich ihrer Formalisierung und Verdinglichung am hartnäckigsten widersetzen. Kreativ kann man niemals als solches sein, sondern immer nur in Beziehung zu dem, was dabei herauskommt; Kreativität haftet durchaus an ihren Kreationen. Sie lässt sich, so viele Ausrufezeichen Horx auch aufbietet, nicht kommandieren; übrigens bleibt fraglich, ob ihr die geforderte Vereinigung was nützen würde. Man merkt, noch ehe man das erstaunlich umfangreiche Buch zu Ende gelesen hat, wie krampfig und leer das ist, was Horx uns ans Herz legt.
380 Seiten sind für diese Zwecke eindeutig zu viel. Horx zieht Unmengen von Sekundärliteratur heran und lässt sich von ihr zur endlosen Reihung des immer wieder Selben verleiten, auch wenn er es in Kapitel abteilt, die dann „Die Weisheit der Krise” oder „Helden des Selbst” oder „Dynamisches Denken” heißen. Außer der Reihung und der Listung steht ihm kein analytisches Gerät zur Verfügung; und wenn er die Faktoren, die den historischen Fortschritt der Menschheit bedingt haben, noch einmal zusammenfassen will, sieht es so aus: „– Krankheit, Klimawandel, Hoffnung; – Regen, Gattenehe, Vielfalt; – Markt, Handel, Rechte; – Erfindung, Maschinen, Kapital” und so weiter. Ob sich Gattenehe und Vielfalt auf der gleichen kategorialen Ebene bewegen oder ob man nicht Markt und Kapital in einen näheren Zusammenhang rücken könnte, fragt er gar nicht, sein Werk betrachtet er als getan. Höchstens dass er noch ein Schaubild anfügt, wie geschaffen für die Power-Point-Präsentation: Da sieht man dann ein Portal, dessen Architrav „Gesellschaft” und dessen vier dorische Säulen „Staat, Zivilgesellschaft, Markt / Wirtschaft und Individuum” heißen, etwa auch einen Eisberg, in dessen unterseeischem Teil Werte, Wünsche, Ängste, Gefühle stecken, während er mit der Spitze des „Verhaltens” aus dem Wasser ragt.
Wie wenig er das Gelesene durchdrungen hat, lassen zahlreiche kleinere und größere Fehler in den historischen Abrissen erkennen, wenn er etwa die Dauer des römischen Reiches mit 500 Jahren angibt (es waren mindestens 800) oder die arabische Schrift mit der chinesischen in einen Topf wirft. Das Ganze vermengt er mit Anekdoten, welche vor allem Stolz auf ein erfülltes Familienleben verraten. „Buch des Wandels” nennt er sein Werk, mit der Widmung: „Für Oona, die irische Prinzessin aus dem Meer des Wandels”. Es wird einem ganz schwindlig bei so viel Wandel.
Einen sehr persönlichen Wandel aber lässt das Alles doch durchblicken. Ausführlich spricht Horx vom Milieu der linken Wohngemeinschaften, dem er einst zugehörte. Dort wurde unendlich viel diskutiert, über Abwaschpläne, über politische Theorien. Er ist froh, dem entronnen zu sein. Zustimmend zitiert er einen Ausländer seiner damaligen Bekanntschaft: „Duuuu denken zu viel!” und resümiert: „In der Tat dachten wir ein bisschen zuviel.” Wenn das ein Fehler war, hat ihn Horx in den vergangenen dreißig Jahren gründlich korrigiert. BURKHARD MÜLLER
MATTHIAS HORX: Das Buch des Wandels. Wie Menschen Zukunft gestalten. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2009, 381 Seiten, 22,95 Euro.
Die Anekdoten verraten Stolz auf ein erfülltes Familienleben
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