Weltarmut und Menschenrechte - Pogge, Thomas W.
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Warum sind viele Wohlhabende der Ansicht, keine Verantwortung für die Beseitigung der Weltarmut tragen zu müssen, obwohl eine Einkommensverschiebung moralisch zwingend scheint? Die Theorien der Vermögenden koppeln sie scheinbar von der Armut im Ausland ab. Pogge erklärt und beseitigt diese Illusion und schlägt einen realistischen Standard globaler ökonomischer Gerechtigkeit vor. Das Buch ist eine Übersetzung des in Großbritannien und den USA sehr erfolgreichen und hoch gelobten englischen Titels World Poverty and Human Rights: Cosmopolitan Responsibilities and Reforms (Polity Press, 2002).…mehr

Produktbeschreibung
Warum sind viele Wohlhabende der Ansicht, keine Verantwortung für die Beseitigung der Weltarmut tragen zu müssen, obwohl eine Einkommensverschiebung moralisch zwingend scheint? Die Theorien der Vermögenden koppeln sie scheinbar von der Armut im Ausland ab. Pogge erklärt und beseitigt diese Illusion und schlägt einen realistischen Standard globaler ökonomischer Gerechtigkeit vor. Das Buch ist eine Übersetzung des in Großbritannien und den USA sehr erfolgreichen und hoch gelobten englischen Titels World Poverty and Human Rights: Cosmopolitan Responsibilities and Reforms (Polity Press, 2002).
  • Produktdetails
  • Ideen & Argumente
  • Verlag: De Gruyter
  • 1. Auflage
  • Erscheinungstermin: 16. September 2011
  • Deutsch
  • Abmessung: 236mm x 156mm x 23mm
  • Gewicht: 592g
  • ISBN-13: 9783110178258
  • ISBN-10: 3110178257
  • Artikelnr.: 13839393
Autorenporträt
Thomas Pogge, Yale University, CT, USA, Universität Oslo, Norwegen, und Australian National University, Canberra, Australien.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Was es wohl zu bedeuten hat, das ausgerechnet ein Buch, das der Rezensent als eines der weltweit meistbeachteten politikphilosophischen Bücher bezeichnet, erst zehn Jahre nach seinem Erscheinen aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt wird? Zumal der Autor Deutscher ist. Der Verdienst Thomas Pogges steht für den Rezensenten Michael Schefczyk außer Zweifel. Der Rawls-Schüler (und Überwinder), so erklärt Schefczyk, geht anders als sein Lehrer vom Individuum aus, und er macht das engagiert, fordernd, leidenschaftlich. So kommt es, dass der Rezensent keine abstrakte Abhandlung zum Thema Gerechtigkeit in Händen hält, sondern einen von der Erkenntnis des Skandals der globalen Armut befeuerten Aufruf an die reichen Länder, endlich die Verantwortung zu übernehmen. Dass ein Verhindern des dauernden Massensterbens möglich ist und zudem mit moderaten Mitteln, lernt der Rezensent von Pogge. Verbrauchssteuer und kluge Einbindung der Pharmaindustrie, so Schefczyk, empfehle der Autor. Seine Analysen und Reformvorschläge seien geeignet, uns aus dem moralischen Tiefschlaf zu reißen!

© Perlentaucher Medien GmbH
"Pogge wagt sich mit seinen Vorschlägen weit in Wissensgebiete jenseits der Phtlosophie vor und greift in den aktuellen politischen Diskurs ein. Das ist sinnvoll, mutig und nicht ohne Risiko. Man mag vielleicht nicht allen Details der Analyse zustimmen und manche seiner praktischen Vorschläge bedürfen der weiteren Diskussion, aber eine spannende und gut lesbare Auseinandersetzung mit Ursachen der herrschenden globalen Ungerechtigkeit und möglichen Lösungen liefert er allemal."
In: Pharma-Brief Buko Pharma-Kampagne, 8/9 2012